Snix
Hallo, wir haben folgendes Problem: Unser Sohn (12 Monate) lässt sich seit knapp einer Woche bei seinen Schläfchen tagsüber schwer von Papa beruhigen, obwohl dieser seit 5 Monaten Elternzeit hat und den ganzen Tag mit ihm verbringt, während ich wieder arbeite (wegen Corona im Homeoffice). Es hat vorher immer super geklappt, aber im Moment schreit und wehrt er sich und wenn ich es dann im Büro nicht mehr mit anhören kann und er mir leid tut, dass er so weint, komme ich kurz rüber und er wird dann bei mir sofort ruhig und schläft ein. Papa ist natürlich gekränkt aber auch sauer auf mich, dass ich mich einmische und wir ihm ja jetzt beibringen, dass er nur lange genug schreien muss und dann Mama kommt und dann ein riesen Problem haben, wenn ich ab und zu im Büro bin. Ich widerspreche ihm dort zwar, bin mir aber nicht sicher ob ich ihn nicht doch dahin "verziehe". Abends ist es dem Kleinen tendenziell egal wer ihn ins Bett bringt, da klappt es meist mit Papa besser, da er der Geduldiger e ist, wenn der Schnuller immer aus dem Bett geworfen wird und er ständig aufsteht im Bett. Kennt jemand diese Situation und hat Tipps? Dankeschön :)
Ich kann diesen Artikel wärmstens empfehlen: https://www.dm.de/tipps-und-trends/baby-kleinkind/schlaf/schlafstoerung-baby-54892
Vielen Dank, haben uns da in vielerlei Hinsicht wiedergefunden.
Schön und gut... Aber ein Tuch, Kuscheltier gehört für mich nicht ins Babybett. Ich bin auch pro Familienbett, bei Bedarf auch mit Beistellbett.
Ja, kenn ich vom großen. Mama ist einfach die beste, ob sie will oder nicht und muss daher immer ran. Wir haben es einfach immer weiter versucht. Erst Papa und wenn er nicht mehr konnte/ wollte Mama. Wenn ich ganz weg war ging es besser. Vll verabschiedest du dich für das ein oder andere Schäfchen ganz aus dem Haus und gehst ne runde spazieren? Dein Sohn weiß ja, dass du nebenan bist. Vll klappt es besser, wenn er weiß, dass du weg bist? Ging jedenfalls bei uns dann ganz gut. Mein Mann hat mit dem motzenden Kind eine Runde durch die Wohnung gedreht um zu zeigen, dass ich wirklich nicht da bin und danach ging das einschlafen besser.
Vielen Dank für die Tipps, werden wir auf jeden Fall ausprobieren
Wenn du tatsächlich im Büro, also nicht da bist, wird dein Sohn sich auch besser vom Vater zur Ruhe bringen lassen. Solange du aber greifbar bist und das bist du im Nebenraum, bevorzugt er mittags eben dich. Wenn du es kurz einrichten kannst die Arbeit zu unterbrechen, würde ich da nicht so ein großes Thema draus machen.
Für mich ist es kein großes Problem eine kurze Unterbrechung von nichtmal 5 Minuten aber meinen Mann belastet es schon, dass der Kleine mich bevorzugt obwohl er sich den ganzen Tag um ihn kümmert. Papa wird angeschrien und bei Mama ist sofort Ruhe.
Aber das mit dem "nicht greifbar sein" werden wir ausprobieren. Danke
Theoretisch wäre es vielleicht von der Zeit her kein großer Aufwand, aber so wie ich verstanden habe geht es hier um die Erziehung. Vor allem möchte der Vater, dass die von den Eltern vorgegebene Abläufe akzeptiert werden. Und das kann ich persönlich vollkommen nachvollziehen.
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