Betreuung bis zum KIGA

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Geschrieben von essteema am 29.04.2014, 13:53 Uhr

Betreuungsvarianten...

Was ist in Stuttgart schwerer zu bekommen als eine pasable Wohnung? Genau, einen KiTa-Platz.

Vor Osterm kam der Brief vom Jugendamt: Wir haben für 2014/15 leider keinen Krippenplatz bekommen.
Bei 40% Abdeckung ist die Chance auch nicht so groß gewesen.

Jetzt stehen wir auf der Warteliste für 2015/16.

Für mich ist das noch nicht akut, da ich erst nächstes Jahr wieder arbeiten möchte (ca. 25h/Woche), wenn meine Maus 18 Monate ist, dennoch mach ich mir schon gedanken über Plan B. So große Hoffnung auf einen Krippenplatz mach ich mir nicht.

Ich wollte daher bei schon erfahreren Mamas umhören wie ihr Job u. Betreuung hinbekommen habt? So kann ich mir von vielleicht auf euren Betreuungslösungen meinen Plan B zusammenbauen.

 
4 Antworten:

Re: Betreuungsvarianten...

Antwort von Marianna81 am 29.04.2014, 14:44 Uhr

lieber bei der Suche mehrspurig fahren. Suche eine TaMu, eine Leih Oma wäre auch eine Möglichkeit.
lg



Re: Betreuungsvarianten...

Antwort von Ani123 am 29.04.2014, 18:50 Uhr

Zeitversetzt arbeiten mit deinem Partner. Bsp. er vormittags bis nachmittags, du nachmittags bis abends. Oder er in der Woche, du am Wochenende. Ist anstrengend, kostet Organisation, aber machbar.

Kinderfrau vs. Babysitterin. Kostet beides Geld, ist dafür zeitlich flexibel, kann bei Bedarf auch spontan einspringen. Kinderfrau ist meist noch teurer als Babysitterin, weil meist älter, evtl. mit pädagogischer Ausbildung. Babysitterin kann eine Schülerin sein.
Evtl. nachmittags (14 Uhr o.ä.) anfangen zu arbeiten, Babysitterin beim Kind (eine Schülerin mind.16 würde ich empfehlen), und dein Mann kommt gegen 17 Uhr heim. 3 Stunden Betreuung durch eine Schülerin ist gut machbar und finanziell jetzt auch nicht so viel.
Ich habe bereits als Kinderfrau arbeiten dürfen (immer noch :-) ). Ich arbeite zurzeit einmal die Woche nachmittags für 2,5h und dann Samstagvormittags für 3h oder mehr (je nachdem wie Mutter arbeiten muss bzw. wann der Vater wieder zurück ist). Die Mutter ist ansonsten zu Hause bzw. an zweimal arbeitet sie auch frühs und kommt um 9:30 Uhr heim und hat dann bereits ihre 3h absolviert. Sie sagt, es ist alles machbar, wenn man nur will. Ihr Mann fängt an den Tagen später an zu arbeiten oder wenn das nicht geht, dann muss sie noch früher anfangen so dass sie passend zu Hause ist. (Ggf. baut sie auch mal Überstunden ab, Urlaub, usw., wenn es gar nicht anders geht). Die Kleine (fast 18 Monate) macht es super mit, kennt es quasi gar nicht anders, denn seit sie halbes Jahr ist machen sie es so (und dabei hat sie bis 9 Monate noch voll gestillt). Krippenplatz ist hier auch sehr rar und die Kleine hat auch keinen zu diesem Sommer bekommen (wäre dann 20 Monate). Jetzt liegt alle Hoffnung auf einen Kindergartenplatz zu Sommer 2015 (mit dann 2 3/4 Jahre, denn da ist sie für Krippe zu alt). Bis dahin werden die es so überbrücken und ja, es ist finanziell durchaus machbar, was wohl mit daran liegt, dass nicht jede Kinderfrau 10€ und mehr die Stunde nimmt.

Tagesmutter sehe ich als gute Alternative. Viele meiner Betreuungskinder (wo ich als Babysitterin bin) waren bei einer Tagesmutter und das auch sehr gerne. Eine zu finden ist allerdings wie bei einem Krippenplatz nicht einfach. Früh anfangen zu suchen und dann kann es gelingen.

Vielleicht hat auch eine andere Mutter Lust dein Kind mitzubetreuen gegen ein Entgelt? Manche wollen zu Hause bleiben und sich gerne was dazu verdienen.
Die Bürokraft in der Kita wo ich arbeite ist nur 2 Tage die Woche bei uns und ihr Kind bei einer anderen Mutter. An den anderen drei Tagen betreut sie das Kind der anderen Mutter (für einen Tag bekommt sie Geld, das andere gleicht sich aus). Sie sagt, es ist die optimale Lösung, denn Krippenplatz hat sie keinen bekommen und selbst jetzt wo der Junge im August 3 wird hat sie noch keinen Kindergartenplatz wegen Mangel.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche.



Re: Betreuungsvarianten...

Antwort von bisko am 07.05.2014, 19:05 Uhr

Ich hatte meine kleine erst bei der Tagesmutti und dann in einer privaten Kita. Hat fast problemlos geklappt, hatten Glück



Re: Betreuungsvarianten...

Antwort von Jomol am 11.12.2014, 14:16 Uhr

Hallo, keine Ahnung, ob Du das noch liest:
wir hatten für ein halbes Jahr zur Überbrückung bis zur Krippe mit 1 1/2 (da kein Platz) eine Kinderfrau, die nach Hause kam. War ein echter Glücksgriff aber auch ein teurer Spaß. Auch die Krippeneingewöhnung war dann eine Sache von ca. 3 Tagen (ohne jegliches Weinen), wir hätten 4 Wochen Zeit gehabt, bei Bedarf mehr. Sie war schon an Fremdbetreuung gewöhnt und glücklich wie Bolle, daß endlich auch noch andere Kinder um sie drumherum waren. Ihre Kinderfrau liebt sie nach wie vor und sie geht jetzt auch supergern in die Krippe (seit reichl. 1 Jahr). Und nach Hause will sie immer nicht so gerne. Also eher da nicht weg. Tagesmutter kam für uns wegen Arbeits- und Wegezeiten nicht infrage. Für unser Kind und uns war die Lösung perfekt, sicher haben wir auch Glück mit Kind, Kinderfrau und Krippe.
Viel Glück bei der Organisation



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