Betreuung bis zum KIGA

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Geschrieben von babybruder am 09.07.2015, 8:52 Uhr

..auf Kiga verzichten?

Guten Morgen ,

mein Mann und ich machen uns derzeit einen rieeeeeeesen Kopf zum Kigastart unserer Tochter (3). Wir stehen dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber, o wohl der Kiga sehr schön eingerichtet ist. In der Gruppe sind 24 Kinder und 2 Erzieherinnen. Der Kiga legt sehr viel Wert auf Eigenständigkeit und lässt den Kinder sehr viel "Freiraum"(dürfen alleine aufs Aussengelände etc.) Auf der einen Seite ist das prkma und auf der anderen für uns Eltern nur schwer vorstellbar weil wir schlichtweg ein ungutes Gefühl haben.

Nun überlegen wir unsere Tochter lediglich erst zur Vorschule in den Kiga zu schicken. Ich möchte aber auch nicht als Übermutti rüberkommen! ...und meiner Tochter auch nicht die wichtigen Erfahrungen vorenthalten...

Gibt es hier jemanden mit den "positiven" Erfahrung womöglich auf den Kiga verzichtet zu haben?(bitte keine Vorwürfe zu der Frage:-(...hab ich schon genug hören müssen...)
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.LG

 
19 Antworten:

Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von Maxikid am 09.07.2015, 10:59 Uhr

Habt ihr nur diesen einen KiGa zur Auswahl? Ich würde da auch auf mein Bauchgefühl hören und mir evtl., wenn möglich, weitere KiGas angucken. LG maxikid



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von Nanunenina am 09.07.2015, 14:39 Uhr

Darf ich fragen was genau Euch skeptisch macht? - Ist der Kindergarten selbst, in dem ihr nun einen Platz bekommen habt und der Zweifel daran ob Eure Tochter schon jetzt mit dem dortigen Konzept zurecht kommt? Oder ist es eher eine grundsätzliche Skepsis gegenüber Kindergärten im Allgemeinen?



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 09.07.2015, 21:09 Uhr

In meinem Bekanntenkreis hat das lange niemand mehr gemacht. Als ich Kind war, gab es einige Kinder, die nicht im Kindergarten waren. Ich habe diese Kinder immer als etwas sozial ungeschickt und ängstlich in der Grundschule erlebt. Ein Mädchen in meiner Klasse hat mit 7 noch jeden Tag geweint, weil sie Heimweh hatte. Sie konnte sich kaum auf das Lernen konzentrieren. Sicherlich hängt es davon ab, wie viel die Eltern zu Hause fördern und ob das Kind Kontakt zu anderen Kindern hat. Insgesamt denke ich aber, dass sich das Erleben einer festen Gruppe positiv auf ein Kind auswirkt. In der Schule soll es ja dann nicht mehr hauptsächlich Thema sein, wie man sich sozial verhält, sondern es werden kognitive Fähigkeiten erlernt. Auch eine Trennung von zu Hause zu verarbeiten, sollte im Schulalter nicht mehr so sehr Thema sein.

Vielleicht habt ihr noch nicht den passenden Kiga gefunden? Schaut Euch auch mal alternative Kigas an wie z.B. mit Montessori- oder Waldorfpädagogik.



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von DK-Ursel am 10.07.2015, 13:47 Uhr

Hej !

Deine Beschreibung vom KIGA erinnert ein bißchen an das weitgehend dänische Konzept, Kinder früh an Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit zu gewöhnen, aber natürlich mit kindlichen Rahmenbedingungen.
Meine Töchter waren auf einem großen Areal draußen,das nicht immer von den Pädagogen "überwacht war", aber es ist in den 6 Jahren unsererzeit dort nichts Aufregendes passiert.
Auch ein Waldaufenthalt ganz zu Anfang der KIGA-Zeit meiner Großen, wo meine Freundin (in der früheren DDR Pädagogin) entsetzt fragte, ob das Gebiet nicht begrenzt, eingezäunt etc.war, führte nicht zum Verschwinden und Verunglückender Kinder:
Im Gegenteil kamen die Kinder dauernd, um zu schauen, ob die Erwachsenen noch da waren

Der beste Rat, den ich habe:
Wenn Du ja auch ein gutes Gefühl mit der Institution hast und meinst, eher zur Übermutti zu neigen, istsowas super für Eiuch.
Und glaube mir, dasKonzept würdevnicht (mehr)angeboten, wenn es schlechte Erfahrungen gäbe.

Kinder, die nicht im KIGA sind, müssen beshcäftigt, unterhalten und gefördert werden.
Ich kenn hierzulande nur eine Familie, die dies gemacht hat - mit dem Fazit, daß dasKind dann1Jahr sehr früh eingeshcult wurde,weildie Mutter mit einer Fünfjährigen nicht mehr Schritt halten konnte, sprich:
Du kannst eben (dann) nicht mehr alles für Dein Kindsein: Spielkameraden, aber auchErwachsenem it verschiedenen Talenten.

Freu Dich,daß Dein Kind einen neuen Lebensabschnitt beginnen darf.
Es werden viele folgen, und immer müssenwir Mütter loslassen.
dasist eine unserer vornehmsten Aufgaben.Auf ein Leben ohne uns müssen wir unsereKinder doch vorbereiten,damit sie selbständige, verantwortungsvolle, eigenständige und glückliche Menschen werden können!

Gruß Ursel, DK



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von babybruder am 10.07.2015, 14:21 Uhr

Vielen Dank für deine Fragen-diese haben mir dabei geholfen meine Gedanken zu ordnen. Skeptisch machen mich die unterschiedlichen Aussagen der Kigaleitung und der Gruppenleitung. Beispiel: Kigaleitung sagt wir können unsere Tochter bringen wann wir wollen. Gruppenleitung meint 8:30. Diese 8:30 kommt für uns nicht inFrage! 9:00/9:15 wollten wir ansteuern (hat Gründe warum unsere Tochter morgens nicht vor 8:45 aus dem Haus geht)...es hiess wir können es so regeln dass unsere Tochter vorerst nur in der Gruppe rausgeht, die Gruppenleitung sagt nein, dass lässt sich wenn überhaupt nur sehr schwer regeln...ich hab halt bedenken ob meine Tochter klarkommt....lg



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von babybruder am 10.07.2015, 14:21 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort.lg



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von babybruder am 10.07.2015, 14:22 Uhr

Lieben Dank für deine Denkanstöße!



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von lisi3 am 10.07.2015, 15:51 Uhr

Für meine Tochter habe ich den Kompromiss gemacht, sie vor der Einschulung nur zwei Jahre in den Kindergarten zu schicken. Sie hatte ein Jahr um richtig "anzukommen" und ein Jahr als "großes Vorschulkind". Förderung und Spielkameraden hätte sie auch zu Hause gehabt, aber ich persönlich finde es wichtig, dass sich die Kinder abnabeln, bevor sie in die Schule kommen.



Re: ...unser Kiga hat dieses Konzept auch

Antwort von Pampersmami am 10.07.2015, 17:42 Uhr

Am Anfang war ich mit zur Eingewöhnung und war sprachlos!
Wir haben Kinder von 2,5-7 Jahre , riesiges Außen Gelände , komplette Villa mit diversen Zimmern, Bauernhof, Sportplatz ect. und 2 Erzieherinnen die Angebote machen -die Kinder aber wählen dürfen bzw. eigenständig spielen, basteln, ect.
Warum ich sprachlos war? a. weil in der Zeit wo ich dort war nicht ein Kind weinte oder unglücklich wirkte, b. weil die Großen völlig eigenständig und lieb den Kleinen halfen und "beschützten" und c. weil bei so vielen Angeboten allein spielen trotzdem doof ist und mein Sohn schon am ersten Tag gefragt wurde "spielst Du das oder das mit mir" - das kannte ich vom straff durchgeplanten Kigaalltag meines Großen nicht!

Und (was mein Mamaherz ein bissel mit Wehmut betrachtet) mein Sohn hat in den 2 Mon. jetzt gewaltige Sprünge gemacht in Selbstbewusstsein, sozialen Verhalten, Selbstständigkeit und auch Verständigung .

Fazit: Ich würde es probieren und es als neuen Abschnitt sehen , in dem man offen für Veränderungen ist , notfalls im Hinterkopf, geht es nicht -lassen wir es wieder. An Bringzeiten- Gruppendynamik ect. würde ich mich da jetzt nicht aufhängen!
Denn ich finde Du machst schon "negative "Gleichungen ohne dein Kind - meiner z.b. drängelt früh er will los , :"denn die Sofie will heute zur Feuerwehr und er will uuuuuuunbedingt mit...los Mama komm schon"

*verstehst Du was ich meine?*



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von SimplySingle am 11.07.2015, 19:37 Uhr

Vielleicht ist mit flexiblen Zeiten zum Bringen die Kernzeit gemeint. Bei uns kann auch zwischen 08:00 und 09:00 gebracht werden. Wenn man mal(!) später kommt, muss halt der Morgenkreis abgewartet werden.

Stell Dir mal vor Ihr platzt jeden Morgen in den Morgenkreis. Das ist mit Sicherheit für Dein Kind auch nicht schön...

Ich verstehe auch, dass auf solche "extremen" Ansprüche nicht geachtet werden kann. Wenn das bei jedem Kind so wäre könnten die Betteuer ihren Job ja kaum mehr machen.

Dein Kind wird auch lernen müssen sich anzupassen, sonst wird sie es mal echt schwer haben und Du auch.

Es klingt jetzt alles ganz normal was Du vom KiGa beschreibst.

Lass Deine Tochter los, sie wird das schon schaffen!

PS: wenn es bei Euch gesundheitliche Aspekte gibt, musst Du sie vielleicht zu einem I-Kind machen.



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von Nanunenina am 11.07.2015, 20:41 Uhr

Vielleicht würde es helfen noch einmal das Gespräch mit der Gruppenleitung zu suchen. Bei den Beispielen die Du genannt hast klingt es für mich ein bisschen so als wäre die Kita Leitung etwas zu weit vom Kita Alltag entfernt. Wenn Kinder zum Beispiel während dem Morgenkreis oder dem gemeinsamen Frühstück gebracht werden (9 Uhr ist für beides eine typische Zeit) bringt das eine Menge Unruhe rein und stört den Ablauf. Bei uns ist auch zwischen 8:45 und 9:30 der Gruppenraum zu. Wer zu spät kommt muss warten und kann nicht am Frühstück teilnehmen. Wenn deine Tochter nun mit Frühstück im Bauch um 9:30 erscheint ist das vielleicht schon eine Lösung mit der die Gruppenleitung leben kann.
Für das andere Thema mit dem raus gehen fände ich eine logische Lösung dass deine Tochter sich einfach erstmal an den "Rockzipfel" ihrer Erzieherin hängen darf, bis sie heimisch genug ist um alleine zu entscheiden wann sie raus gehen möchte oder nicht. Den anderen 23 Kindern eine Freiheit zu nehmen die sie gewöhnt sind stelle ich mir auch schwierig vor.
Ich könnte mit vorstellen dass auch die anderen Punkte die dich nachdenklich gemacht haben genauso praxisnahe Gründe haben, die der Kita Leitung einfach nicht so präsent sind, weil die schlicht den Alltag mit den Kindern nicht so erleben.
Also - mein Rat: suche nochmal das Gespräch. Ihr wollt alle dasselbe, nämlich dass es deiner Tochter dort gut geht! Und solltest du nach dem Gespräch immer noch ein ungutes Gefühl haben, kannst du ihren Start dort immer noch verschieben oder dir eine andere Kita suchen.
Ich wünsch Dir alles Gute!



Wir haben es getan.

Antwort von stella_die_erste am 12.07.2015, 2:28 Uhr

Wir haben drauf verzichtet.
Nach der Besichtigung diverser Kindergärten hatten wir auch ein ungutes Gefühl und haben beschlossen, dass unser Kind zuhause besser aufgehoben ist, als dort.

Es war für uns organisatorisch und finanziell kein Problem.
In der Zeit haben wir sehr viel unternommen und erlebt, das hätte ein Kindergarten nie leisten können.

Kurz: es hat hier niemandem geschadet, darauf verzichtet zu haben.
Kind ist inzwischen im Teenie-Alter und völlig normal entwickelt ;-)
Auch der Schuleintritt war absolut problemlos und Kind sogar von Anfang an leistungsmässig den anderen voraus.

Unser Kind hat sich auch niemals beklagt, man hätte ihm "wichtige Erfahrungen" (welche?) vorenthalten. Frag mal große Kinder, was sie aus der Kindergartenzeit noch wissen..es kräht spätestens nach 2-3 Schuljahren kein Hahn mehr danach, ob man überhaupt einen Kindergarten besucht hat oder wie lange. Und Freunde/Spielkameraden findet man auch beim Sport, im Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder bei sonstigen Aktivitäten.

Macht das, was euer Gefühl euch sagt und lasst euch nicht beeinflussen, das kann ich Dir nur raten! Ob Du als "Übermutti" (was ist das?) rüberkommst, sollte Dir egal sein. Es wird immer Menschen geben, die Deine Entscheidungen nicht gut finden, das kann man ignorieren.

Wir alle haben den Kindergartenverzicht nie bereut und würden es immer wieder so machen.



Re: Wir haben es getan.

Antwort von babybruder am 12.07.2015, 2:52 Uhr

Vielen lieben Dank für deine Antwort!!!
Ich finde es bemerkenswert dass du/ihr auf den Kiga verzichtet habt und klar dazu steht. In der heutigen Zeit habe ich den Eindruck erlaubt sich die Gesellschaft/Umfeld leider viel zu viel hinsichtlich ungebtener Ratschläge respektive Meinungsäußerungen/Etikettierung.
Am Freitag war Kindergartenfest und wir sind hingefahren um zu sehen wie unsere Tochtern in diesem Kontext reagiert...sie hatte keinerlei Interesse an den anderen Kindern und spielte für sich allein. Sie wirkte dabei glücklich und zufrieden und war eher genervt von dem Kindergewusel. Viel schlimmer fand ich allerdings die Tatsache dass wir durch Elterngespräche erfahren mussten dass uns die Gruppenleitung in so elementaren Xingen wie :einflussnahme aufs trocken werden, Trinkpausen, Aufsicht auf dem Aussengelände etc. schlichtweg angelogen hat...
Wir schwanken also derzeit zwischen max.3x/Woche in den Kiga und Tochter genau beobachten und sobald Verhaltensauffälligkeiten auftreten-sofort reagieren oder Kiga eben erst ab Vorschule..
Danke auf jeden Fall für deine Rückmeldung.LG



Re: Wir haben es getan.

Antwort von Danyshope am 12.07.2015, 13:53 Uhr

Klar, mit 2-3 Jahren sind einige noch nicht soweit. Zumal wenn das Kind keine anderen kennt. Das mag aber in 1-2 Monaten völlig anders aussehen. Diese "Momentaufnahmen" sagen absolut gar nichts aus, außer das es in diesem Moment so ist.

ich muss sagen, ich war mit 3 Jahren im KiGa, so für 1,5-2 Jahren. Dann sind wir umgezogen und den neuen Kindergarten konnte ich nicht mehr besuchen. Zum einen ist damals jeder davon ausgegangen das ich mit 6 eingeschult werden und das 1 Jahr nicht lohnt, zum anderen war eh kein platz frei. Wenn man mich damals gefragt hat, habe ich auch gesagt, mir hat nichts gefehlt. war halt den ganzen Tag mit den anderen Kindern unterwegs - im übrigen ohne Aufsicht. Als Erwachsene würde ich sagen, doch es fehlte sehr wohl was. Und sei es nur weil ich damals nie Anschluss gefunden habe in der Grundschule. Die anderen Kinder kannten sich alle schon aus dem KiGa, die Eltern sich aus dem Zeitraum untereinander. Bei mir kam dann dazu, das ich nicht mit 6 eingeschult worden bin, also nicht mit den Kindern mit denen ich vor der Grundschule gespielt habe, sondern erst mit 7 Jahren. Und dann auch noch erst auf eine andere Schule gegangen bin. Zur 3ten Klasse war ich dann der typische Aussenseiter. Und das hat sich auch auf der weiterführenden nicht geändert, denn da waren in der Klasse genau die gleichen Kinder wie in der Grundschule.

Ach ja, mit den Kindern aus der Zeit zwischen Kindergarten und Grundschule pflege ich auch jetzt, über 30 Jahre später noch teils sehr engen Kontakt.

Ich gehe durchaus davon aus, das Kinder sehr viel aus der Kindergartenzeit mitnehmen können. Erst recht wenn man überlegt welchen Leistungsdruck heute überall herrscht. Hier im Kindergarten wird recht viel schon Vorarbeit zur späteren Schulzeit geleistet. Nicht nur eben Dinge wie Englisch, Deutsch, Mathe, sondern eben auch dinge wie Sozialkompetenz, Tier- und Pflanzenkunde. ich bezweifel ganz klar, das Eltern dieses im gleichen Umfang leisten können.

Wenn Kinder im Kindergarten nicht zurechtkommen, dann liegt das nicht am System Kindergarten selbst, sondern daran das die Eltern fast immer die falsche Form Kindergarten gewählt haben. Wenn der euch jetzt also nicht zusagt, dann sucht nach einer anderen Lösung. Und denkt wie gesagt daran, die Entwicklung eines gesunden Kindes schreitet extrem schnell voran. Wir "alten" sind aber fast immer extrem festgefahren in unseren Strukturen. Und machen viel zu oft den Fehler, aus unserer Perspektive Kinder zu betrachten.



gibt ja keine Kindergartenpflicht.

Antwort von Sternenschnuppe am 13.07.2015, 19:16 Uhr

Von daher ist Euch ganz alleine das überlassen, lass die Leute doch reden.
Wichtig wären soziale Kontakte, hat sie die denn ?
Und wie soll das in der Schule werden, wenn das Kind um viertel vor acht die erste Stunde hat?



Re: gibt ja keine Kindergartenpflicht.

Antwort von Maxikid am 13.07.2015, 22:08 Uhr

Die einzigen, richtigen und beste Freunde meiner Großen, stammen alle aus der Kindergartenzeit. Obwohl nicht alle alle auf die gleiche Schule gehen oder in die gleiche Klasse. Fuer meine Große sehr viel wert. LG maxikid



Sehe ich auch so

Antwort von Foxi23 am 16.07.2015, 6:46 Uhr

Mir ging/geht es ähnlich.

Ich kam erst mit 3,5 Jahren in den Kindergarten, dann hatte ich gleich ne Lungenentzündung, war mehrere Wochen krank.

Mir hat es nicht gut getan, erst so spät in den Kindergarten zu gehen. Die anderen Kinder kannten sich alle schon. Ich habe schon auch mit anderen Kindern gespielt, damals war es ja noch so, dass in der Nachbarschaft immer ein paar Spielkollegen waren. Aber Kindergarten ist doch was anderes. Man muss sich von morgens bis nachmittags in eine Gruppe einfügen, Regeln befolgen. Ich hatte z.B. übelst Probleme mit dem Mittagsschlaf, den hab ich zu Hause schon lange nicht mehr gemacht.

Ich erinnere mich an meine Kindergartenzeit nur negativ zurück, eben weil ich nie Anschluss gefunden habe. Noch heute habe ich Probleme, auf neue Menschen zuzugehen.
Denke, wenn sie mich gar bis zum Schuleintritt zu Hause behalten hätten, wäre ich nicht so eine gute Schülerin geworden.

Letztlich weiß man es nie sicher, was gewesen wäre, wenn man anders gehandelt hätte.

Ich jedenfalls habe mein Kind wegen meiner schlechten Erfahrungen schon mit knapp über 1 Jahr in die Kita gegeben. Er ist das krasse Gegenteil von mir, geht auf Leute zu, behauptet sich. Durch ihn und seine offensive Vorgehensweise werde ich wahrscheinlich auch noch zur Rampensau ;-)



Re: Wir haben es getan.

Antwort von Akira am 17.07.2015, 9:55 Uhr

"Am Freitag war Kindergartenfest und wir sind hingefahren um zu sehen wie unsere Tochtern in diesem Kontext reagiert...sie hatte keinerlei Interesse an den anderen Kindern und spielte für sich allein. Sie wirkte dabei glücklich und zufrieden und war eher genervt von dem Kindergewusel."

Ja natürlich, meinem waren am Anfang die anderen Kindern auch egal. Aber das finde ich absolut logisch wenn man keinen kennt. Das dauert mindestens ein halbes Jahr bis die kleinen dort angekommen sind und dann langsam Freunde gewinnen.

Gerade als Einzelkind würde ich meinem Sohn den Kiga nicht vorenthalten wollten.
Und was lernt deine kleine denn wenn du solche Forderungen stellst? Dass man sich nicht anpassen muss und gerade das muss man in der Schule und auch im späteren Leben. (zu einem gewissen Maß)
Es gibt in jedem Kiga nun mal seine Abläufe und dass man dann zu einer bestimmten Uhrzeit da sein muss oder nicht ist auch ganz klar. Stell dir mal vor jeder möchte sein Extrabrot haben.

( Ich möchte in der heutigen Zeit echt keine Erzieherin mehr sein)

Wenn sie in die Schule geht kannst du auch nicht sagen, meine Kind geht nicht vor 8:45 aus dem Haus, ist halt so. Da wird dir die Schule was anderes erzählen.



Re: ..auf Kiga verzichten?

Antwort von clear am 09.08.2015, 22:20 Uhr

Unsere groesse kommt im Herbst in den Kindergarten, sie ist jetzt 4 und wird zwei Jahre hin gehen!
Für uns reicht das also ein jahr zur eingewoehnung und das zweite zur Vorbereitung auf die Schule!
Jetzt freut sie sich schon sehr!
Bis jetzt wurde sie zuhause betreut!
Denke es wird bei uns so gut funktionieren und wuerde es immer wieder so machen!
Nur die kleine mit nicht ganz zwei erklärt mir jetzt taeglich das sie auch Kindergarten geht ;-)



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