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2 unter 2 - Elternforum

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Geschrieben von bientje am 26.11.2006, 16:19 Uhr

Wie ist es für die Mutter?

Hallo unsere Tochter ist 15 Monate alt und ich weiß seit ca. 4 Wochen, das ich wieder schwanger bin. Was soll ich sagen , es war nicht ganz ein Unfall aber auch nicht ganz geplant. Von mir aus hätt es ruhig noch ein halbes Jahr dauern können.Die Mäuse werden, enn alles gut geht 23 Monate also fast 2 Jahre auseinander sein.

Trotzdem überwiegt bei mir manchmal der Schreck dann hab ich richtig Angst. Für unsere Kleine finde ich es toll, denn wir wohnen sehr einsam und sie liebt andere Kinder.

Aber wie ist es für mich? Schreibt doch mal ein paart Erfahrungen aus der ersten Zeit auf. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen wie es gehen soll das neue Baby 9mal am Tag 30 minuten zu stillen (wart bei Sarah so) und unserer lieber Wirbelwind tobt um mich rum? Völlig unvorstellbar! Wie macht man sowas und kann man dem großen Kind gerecht bleiben. Kann man für das zweite Kind noch genausoviel Liebe empfinden wie für das erste?


Fragen über Fragen. Ihr seht ich hab echt Angst aber es gibt nun kein zurück. Vielleicht mögt ihr mich ein bischen aufheitern oder gibt mir Tipps was ich im Vorfeld schon beachten kann.

Viele liebe Grüße

Bientje

 
9 Antworten:

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von Zwillimami2005 am 26.11.2006, 17:22 Uhr

Hallo,
ich kann da leider net so großartig mit reden weil ich nur zwillis habe.
Aber ich glaub schon das man es schafft, ich drück dir jedenfalls die daumen !!! Und wünsch dir alles gute !!!


LG Sandra

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von Nic00x am 26.11.2006, 20:33 Uhr

Hallo. Meine 1. war noch ein wenig kleiner, sie war 14einhalb Monate ca. wie Janina Sandrine auf die Welt kam. Gestillt hab ich nicht, gleich Flasche da ich bei Leonie Fabienne nach 3 Tagen aufhören musste. Ich hätt es aber so auch nicht getan weil ich mich nicht wohl gefühlt hätte. Es wäre zu stressig gewesen stillen und auf die Kleine gleichzeitig auf zu passen ohne Hilfe. Mit der Flasche klappt das aber prima. Oft hat mir Leonie Fabienne geholfen mit dem Essen geben und wickeln. Ist ganz wichtig dass du dein 1. Kind in allem fast mit einbeziehst damit die Eifersucht verschwindet. Ansonsten wirst du sehen wenn sich der Alltag mal einpendelt geht alles glatt. Dein 1. Kind gewöhnt sich auch daran dass es nun nicht mehr alleine verwöhnt wird. Wenn das Baby schläft ist es vom Vorteil wenn du dann mit dem 1. Kind eine halbe Stunde mal alleine Zeit verbringst. Du wirst sehen, das klappt schon! Alles Gute!

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von binschen am 27.11.2006, 11:52 Uhr

hi,

nur ganz kurz, weil ich gerade den luxus habe, das beide schlafen... :-)
seltendes gut. :-)

also, meine beiden sind 15,5 monate auseinander.
einige tipps:
erstens mit der puppe in der schwangerschaft üben, was man mit dem baby später macht.
wenn baby da ist, immer einbinden, kleine aufgaben stellen.
habe die flasche gegeben, das hatte aber gesundheitliche gründe bei mir.
wenn er auf dem stillkissen lag, hab ich mir vorher ein paar cracker genommen und habe diese meiner tochter dann gegeben, bis die flasche fertig war. und ansonsten mit kleinen aufgaben beschäftigt (hol mal das spucktuch etc.)

und ich habe seit das baby da ist, mit meiner tochter eine musikgruppe besucht. in der zeit passt jemans auf das baby auf und das ist dann nur unsere zeit!

eifersucht haben wir keine.

lg
nadine

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von mami85 am 27.11.2006, 12:25 Uhr

Hallo,
Meine beiden sind 22 Monate auseinander. Es klappt bei uns ganz gut mit dem Stillen. Der große beschäftigt sich dann meistens selbst. Und wenn es ihm dann zu lange dauert, dann bekommt er ein paar kekse. Oder ich schicke ihn los, das er mir was holt. Man muss halt die zeit zwischen dem Stillen intensiver mit dem großen nutzen. Am Anfang schlafen die kleinen die meiste Zeit, später wird es dann wohl anders, kann aber darüber noch nicht berichten, da die kleine erst 3 Wochen alt ist. Man kann beide Kinder gleich lieben. Es ist einfach schön mit zwei. Der große ist so stolz auf seine Schwester. Er lässt manchmal niemand an sie ran, sagt das es seine Schwester ist. Es ist so süß wie er mit der kleinen umgeht. Natürlich ist es manchmal stressig, aber man sollte ruhiger an die Sache rangehen, dann geht es leichter. Du schaffst es schon. Wünsche dir alles gute und später eine schöne Zeit mit beiden.
LG Ina

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von Lakritze am 27.11.2006, 12:43 Uhr

Hallo,

ich bin jetzt seit 5 Tagen genau in der Situation, die auf dich zukommt. Meine Tochter wird im Dezember zwei Jahre alt und am letzten Mittwoch ist mein kleiner Sohn zur Welt gekommen. Ich hatte - und habe auch noch immer - die gleichen Sorgen wie du.
Allerdings läuft bislang alles viel besser als erwartet. Wenn ich stille (und ich habe grundsätzlich auch vor, das noch lange zu tun) hole ich meine Tochter dazu und wir lesen ein Buch oder singen Lieder. Sie sieht ihren Bruder bislang allerdings auch noch nicht unbedingt als Konkurrenz, sondern vielleicht eher wie ein Spielzeug oder Haustier, da ich und mein Mann noch viel Zeit mit ihr verbringen können (der Kleine braucht ja noch nicht viel). Und auch der Besuch widmet sich - nachdem der Kleine einmal bewundert und auf dem Arm gehalten wurde mehr ihr.
Sie geht auch nach ihrem Wissen liebevoll mit ihm um und kommentiert, was er so tut (Baby trinkt, Baby weint etc), aber manchmal ist er auch ganz vergessen...
Ich weiß nicht, wie es sich weiter entwickelt - mit Sicherheit kommt irgendwann die Eifersucht durch und es wird schwieriger, aber ich kann dir versichern: Wenn man sich der Problematiken bewusst ist und sich mit dem Thema beschäftigt, kann man von vornherein vielleicht das eine oder andere abwenden - oder man ist auch vielleicht einfach nicht so überfahren. Z.B. rechne ich damit, dass sie mich und/oder das Baby zeitweise zurückstößt oder angreift und es wird mich dann in dem Moment nicht so schockieren...
Ich kann dir nur sagen: Im Moment bin ich die glücklichste Mami der Welt, die jedes einzelne ihrer Familienmitglieder über alles liebt!
Liebe Grüße
Lakritze

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von vic04 am 27.11.2006, 14:18 Uhr

Hallo und alles gute erst mal zur Schwangerschaft ;-)

Also für mich standen genau dieselben Fragen im Raum wie bei dir. Meine Große war knapp 19 Monate als Nr.2 auf die Welt kam.
Ich muß sagen es geht wirklich gut, wider erwarten,ha ha.Ich hatte und habe manchmal ein schlechtes Gewissen der kleinen gegenüber nicht mal sosehr der Großen. Die SS lief so nebenbei da die Große jede Aufmerksamkeit beanspruchte,ist jetzt manchmal nicht anders.
Aber es geht, wenn ich stille spielt sie oder stillt ihre Puppe (macht auch gern mal Blödsinn, weil ja Mama grad eh nicht aufstehen Kann ;-0) und akzeptiert es das jetzt ihre Schwester dran ist. Anschließend muß ich dann schon mal wieder mit ihr spielen, da besteht sie drauf. Naja, mit der kleinen kuscheln mach ich dann abends oder wenn der Papa mir die große abnimmt. Jetzt wird es eher spannend da sich die Kleine mehr und mehr einbringt (rumliegen,erzählen,spielen) und natürlich ständig nach ihrer großen Schwester schaut (gerade beim Stillen) und vor lauter Begeisterung alles vergisst,zumindest das Trinken....

Mir geht es dabei verhältnismäßig gut. Ich warte unbewußt immer auf den großen Knall, das beide rumschreien (gabs auch schon) oder irgendwas ist wo ich nicht mehr weiss was zuerst tun. Ganz ehrlich bin ich zur Zeit froh wenn es abend wird, mein Mann kommt und dann beide Mäuse im Bettchen liegen...ist gemein ich weiß aber grad bei regen beide drin, die kleine nicht ausgeschlafen die Große langweilt sich - furchtbar....
Aber es gibt auch ganz ganz viele gute Zeiten, die Große die sich entwickelt, spricht und mit ihrer Schwester spielt oder ihr ein Buch vorliest (was die Kleine null interessiert) die Kleine die sich endlich dreht und versucht zu krabbeln, viel lacht und soooooo lieb ist!
Alles das gibt mir die Hoffnung das es so bleibt und sich gut entwickelt,obwohl ich mir vorstellen kann, das bald das Gestreite um das Spielzeug etc.losgeht - und mein Haushalt noch kürzer kommt als eh schon weil ich nur noch am räumen bin...aber egal was kommt, solang wir uns abends hinlegen, nach den Mäusen kucken und feststellen wie süss doch beide sind und das ich gar keine anderen Kinder haben will,würd ich es immer wieder so machen - ehrlich!

ich glaub sowieso eins geht noch.... ;-)

LG und freu dich drauf,die Kids machen das schon - Katrin mit Victoria 2J und Emilia 7 Monate

Re: Wie ist es für die Mutter?

Antwort von Heiki am 28.11.2006, 13:15 Uhr

Hallo ,
es stimmt , man wächst mit seinen Aufgaben , aber ich bin auch ganz ehrlich : Wir hätten es nicht so geplant!
Unsere 2 Jungs sind 14 Monate auseinander und das erste Jahr war wirklich kein Zucker schlecken . Allerdings waren meine beiden immer recht häufig nörgelig und wollten viel getragen werden um möglichst viel sehen zu können , der Kleine noch mehr , weil er ab seinem 4. Lebensmonat immer schauen musste , was sein großer Bruder macht .
Als dann der Kleine mit 14 Monaten laufen konnte , wurde es deutlich besser !!
Jetzt spielen sie schon relativ gut zusammen ( sie sind jetzt fast 3 und 20 Monate ) , aber es gibt auch immer noch harte Tage , wenn wir nicht so richtig raus kommen und die beiden sich um jedes noch so blöde Spielzeug zoffen ... zum Haare raufen ! Die Interessen sind einfach noch zu gleich .
Es hat alles Vor-und Nachteile und es ist auch supersüß , wie dick die Bruderliebe ist und wenn man sieht , wie sie sich morgens zur Begrüßung erstmal richtig umarmen oder wenn der Große den Kleinen in Schutz nimmt und so ! Für die Jungs ist es glaub ich wunderschön aber für die Mutter gerade anfangs doch hart !
Nichts desto trotz , die Entscheidung für oder gegen einen kurzen Altersabstand fällt jeder selbst ,manchmal passieren Dinge aber auch einfach , deshalb hör du ganz allein auf dein Herz !
LG , Heike !

Re: Wie ist es für die Mutter? Danke

Antwort von bientje am 29.11.2006, 12:18 Uhr

Danke für eure vielen Reaktionen. Ich mußte erst mal ne Runde heulen als ich das gelesen habe. Vielleicht auch ein bischen die Schwangerschaftshormone. Aber irgendwie ist das alles noch so unwirklich. Gestern war ich beim Frauenarzt zum ersten Ultraschall. Na ja aund sls ich da kleine Herz da in mir schlagen sah war ich schon verliebt.Ich galube je mehr die Schwangerschaft jetzt voranschreitet desto mehr Mut und Lust bekomme ich auch auf zwei Kinder.

Vielen Dank für die lieben Beiträge

Bientje

schnieef, muss auch grad ne träne wegdrücken..

Antwort von merlin am 01.12.2006, 22:25 Uhr

is voll schön zu lesen wie lieb mütter von ihren kleinen reden und macht fast wieder lust auf ein kleines geschwisterchen..

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