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Geschrieben von Donald am 23.02.2007, 14:24 Uhr

Schön langsam werde ich nervös...

Nachdem ich jetzt schon länger stille Mitleserin bin, möchte ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Iris und ich bin in der 26.SSW. Unsere Tochter heißt Rebekka und wird, wenn ihr Geschwisterchen im Juni zur Welt kommt, 20 Monate alt sein.

Sie ist eine ganz liebe, schläft brav, vom Essen hält sie zwar nicht viel, aber sonst ist sie sehr ausgeglichen und lacht viel.

Das zweite Kind war so schnell gewollt (auch wenn wir nicht gedacht hätten, dass es sooo schnell klappt:-) aber jetzt kriege ich langsam echt Schiss.

Mein Mann ist von morgens 5 bis abends um ca. 1/4 7 arbeiten und ich bin echt am überlegen, wie ich das mit zwei kleinen Zwergen alleine schaffen soll, zumal ich eigentlich auch alle Erledigungen unter der Woche allein mache, damit mein Mann am WE mehr Zeit für uns hat.

Und Rebekka kann sich nur ganz schlecht alleine beschäftigen, hängt den ganzen Tag an mir, wenn wir zuhause sind. Was ja auch normal und schön ist, aber manchmal z.B.: beim Kochen recht anstrengend werden kann. Wie soll ich sie denn nur während den Stillmahlzeiten beschäftigen, sie hat auch keinen Nerv, lange etwas zu spielen oder sich mit etwas zu beschäftigen?

Meine Mama (und auch meine Schwiemu) sind beide im gleichen Ort, wobei ich nur von meiner Mama realistisch Hilfe erwarten kann, aber eigentlich will ich sie auch nicht die ganze Zeit einspannen....

Oh Mann, ist jetzt doch sehr konfus geworden und ich weiß, dass ich es schaffen werde, aber irgendwie habe ich jetzt doch großen Respekt davor - zumal ich nicht darauf hoffe, nochmal ein so "pflegeleichtes" Kind wie Rebekka zu bekommen.

Wollte mich eigentlich nur mal ausquatschen bei jemand, der weiß, wovor ich Angst habe - danke fürs Zuhören.

lg Iris

 
3 Antworten:

Da wächst man rein

Antwort von murmeldrach2 am 23.02.2007, 14:58 Uhr

Natürlich wirst Du das schaffen! Es ist ja auch nicht so, dass man von Anfang an zwei anspruchsvolle Kleinkinder hat. In der Regel schläft das neue Baby am Anfang viel, und man kann es bei den Erledigungen im KiWa oder Tragetuch einfach mitnehmen und sich fast genauso um das große Kind und die Erledigungen kümmern wie vorher. Du hast ja jetzt schon Routine im Umgang mit Kindern, und diese Sicherheit wird Dir vieles erleichtern.

Beim Kochen habe ich die Beobachtung gemacht, dass der Große viel weniger anhänglich ist und "stört", wenn er von seinem Hochstuhl aus zugucken kann, was ich mache.

Und ich habe mir vorher auch viele Gedanken gemacht, wie ich ihn während des Stillens beschäftigen soll. Das war dann aber überhaupt kein Problem: Er hat sich meist neben mich gesetzt und in einem Buch geblättert, und ich habe ihm das Buch vorgelesen oder erzählt, was zu sehen ist.

Das Einzige, was ich an Planung für wichtig halte ist, wie man die beiden Kinder "einander vorstellt". Das erste Kind versteht ja noch gar nicht, was da auf es zukommt. Und ich dachte anfangs, der Große kann noch nicht vorsichtig genug sein, da halte ich ihn lieber von der Kleinen fern.

Das hat ihm gar nicht gepasst. Und als ich dann eingesehen habe, dass er das neue Baby ja genauso kennenlernen möchte wie ich, und ihm erlaubte, sie anzufassen und zu kuscheln, war der Damm gebrochen. Klar musste ich aufpassen, weil er sehr ungestüm war. Aber er hat sich sofort in sie verliebt und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten rührend um sie gekümmert. Und wenn sie weinte, reichte es oft schon, wenn er nach ihr guckte und ihr die Spieluhr aufzog. Da musste ich gar nicht immer eingreifen.

Freu Dich einfach drauf. Dir steht eine tolle Zeit bevor - nur leider mit etwas wenig Schlaf ;-)

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Re: Schön langsam werde ich nervös...

Antwort von Assla am 25.02.2007, 15:24 Uhr

Probiere doch, deine Große als Puppenmutter einzuspannen. Hat bei meiner "Schwägerin" ganz gut geklappt. Die kleine "Große" hat eine Babypuppe bekommen und hat dann mit ihr alles gemacht. d.h wenn sie gestillt hat,hat auch Lena gestillt; wurde der Kleine gewickelt ist auch die Puppe gewickelt worde etc. Hat echt gut geklappt...
Alles Gute wünsche ich euch!

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Re: Schön langsam werde ich nervös...

Antwort von KathrinDauth am 25.02.2007, 20:51 Uhr

Hallo,

kann dich gut verstehen.
Ich bin der 37.SSW und mein kleiner ist fast 17 Monate - er läuft noch nicht und ich mach mir auch Sorgen wie ich dass schaffen soll, mein Freund arbeitet im Kinderheim und ist somit viel ausser haus omas etc. wohnen etwas entfernt.
habe schon überlegt den kleinen in die Kita zu geben weil ich mich jetzt noch fast den ganzen Tag um ihn kümmere/ beschäftige, aber bald ist ja das baby da und ich weiss nicht wie er reagiert wenn ich das kleine stille/ wickel etc.

???

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