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Geschrieben von Ani123 am 07.08.2017, 18:00 Uhr zurück

Re: Schlafprobleme + baltiger Nachwuchs

Habe ich es richtig, dass euer Sohn jetzt Anfang 2 Jahre alt ist?
Er merkt auch die auf euch zukommende Veränderung. Wenn auch eurerseits nicht beabsichtigt, aber er merkt, dass sich was verändern wird und kann dieses nicht ganz zuordnen, was altersbedingt so ist.
Er möchte wieder mehr eure Nähe haben. Wer begleitet ihn abends ins Bett? Besteht die Möglichkeit, dass dieses dein Mann machen kann? So hat er eine konstante Person, die auch in der Zeit, wo du im Krankenhaus bist, es macht. (wobei da sowieso immer eine Ausnahmezeit ist und danach alles anders sein kann). Dein Mann kann diesen Part jetzt schon übernehmen und nach der Geburt weiterführen.
30-60 Minuten klingen erstmal lang. Es kommt einen auch lang vor, wenn man dabei ist, aber er liegt dabei ruhig im Bett, ihr haltet seine Hand und dann schläft er ein. Nutzte diese Zeit als eigene Ruhezeit um wieder Kraft zu tanken.
Mittagsschlaf reduzieren ist eine Möglichkeit, aber wenn es keine Auswirkungen auf den Nachtschlaf hat, würde ich das nicht machen. Zumal es evtl. auch schon eine anstrengende Situation ist, das Kind dann wach zu bekommen. Dann lieber schlafen lassen und es wacht selbst auf und ist ggf. auch besser gelaunt.
Ob 19 Uhr oder 20:30 Uhr: 2-jährige haben dieses Zeitgefühl wie wir noch nicht, Sie orientieren sich an den Tagesablauf, wie bsp. nach dem Abendbrot gehe ich ins Bett. Variiert dieses und es geht mal ins Bett, mal wird noch gespielt, kann das für ein Kind irritierend sein. Du und dein Mann ihr solltet euch da auf eine Zeit einigen, welche mal variieren kann, aber bsp. nach dem Abendbrot geht es für das Kind ins Bett.
Kita ist immer ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Kindes. Es ist wie bei uns, wenn wir bsp bei einem neuen Arbeitgeber anfangen oder nach der Elternzeit zurückkehren, usw.. Da sind wir auch aufgeregt und brauchen eine Zeit is sich alles eingespielt hat. So ist es auch bei deinem Sohn. Er muss sich erst an die neue Situation gewöhnen. Erstmals ist er täglich mehrere Stunden von beiden Elternteilen getrennt. Das muss er auch erst verarbeiten und da kommt es oft vor, dass die Kinder wenn sie zu Hause sind mehr Nähe suchen und gerade nachts bzw. im Schlaf vieles verarbeiten was dort gewesen ist und dabei auch die Nähe der Eltern fordern und haben wollen.

Was ihr machen könnt:
Stände jetzt nicht die Geburt des zweiten Kindes unmittelbar bevor hätte ich gesagt, wenn ihr es unbedingt wollt und selbst die Zeit und Kraft dafür habt, dann versucht es in den drei Wochen eurem Sohn alleine einschlafen zu lassen. Ob es klappen wird weiß niemand. Aber ihr bekommt in vier Wochen Nachwuchs ggf. kann es auch schon früher kommen und da würde das nichts bringen eurem Sohn nun alleine einschlafen zu lassen, weil danach wieder alles anders ist.

Mein Babysitterkind ist drei Jahre lang nur auf dem Arm eingeschlafen und glaube mir, alle haben sich gewünscht, dass er alleine einschläft, aber es gelang nicht. Und einen 3-jährigen noch in den Schlaf zu tragen ist körperlich auch eine Sache für sich. Und er schlief nur genau 7 Stunden durch, danach war er wieder hellwach. Und mittags schlief er 2-3 Stunden. Mittagsschlaf weglassen, ok, aber dann schlief er um 17 Uhr alleine ein und war um Mitternacht hellwach. Auch nicht gerade das was man will.
Kurz nach seinem 3.Geburtstag haben die Eltern entschieden, dass es nun ein Ende haben muss und er wurde in sein Bett gelegt und man hat daneben gesessen bis er einschlief. Teilweise hat das bis zu zwei Stunden gedauert. Nach ein paar Wochen habe ich dann zu ihm gesagt, dass ich noch die Spülmaschine ausräumen muss und dann wieder komme usw. (und auch wirklich wieder gekommen bin). Er hat dann anfangs auf mich gewartet, irgendwann ist er eingeschlafen. Dieser Prozess hat sicherlich 2-3 Monate gedauert, ehe das Kind wirklich alleine einschlief, was hieß, ihn hinlegen, Spieluhr anmachen, 5 Minuten dabei bleiben, dann gehen, und evtl. schlief er ein (meistens) und wenn nicht dann doch neben dem Bett sitzen bleiben bis er schläft.
Diesen gleichen Prozess haben die Eltern ca. ein halbes Jahr vorher schon mal probiert, aber ohne Erfolg, da das Kind dann bis Mitternacht wach blieb und einem was erzählte und wenn man den Raum verließ wartete er auf einen. Einziger Vorteil dadurch, dass er dann von Mitternacht bis 7 Uhr morgens schlief, aber als Erwachsener war man fertig und der Tag mit dem Kind war dann anstrengend, weil er schlecht gelaunt war. Somit wurde es nach 2-3 Wochen wieder beendet und er schlief wieder auf dem Arm ein.
Er war fast 4 Jahre als seine Schwester zur Welt kam und zu dem Zeitpunkt schlief er bereits ca. ein halbes Jahr alleine ein und durch. Aber er forderte da noch mehr die Nähe der Erwachsenen und schlief nur im Beisein eines Erwachsenen ein (teilweise Händchen halten, manchmal nur daneben sitzen). Nach ein paar Wochen schlief er wieder alleine ein. Aber es zeigt deutlich, wie es da auch nochmal eine Veränderung bei ihm gab.
Seine Schwester ist heute 6 und schläft selten alleine ein. Sie braucht Einschlafbegleitung, indem man daneben liegt oder auf dem Boden neben ihrem Bett sitzt. Manchmal schläft sie nach 5 Minuten ein, ein anderes mal dauert es eine Stunde. Das zu verändern wurde schon oft probiert, aber gebracht hat es nichts. Einzig und allein, dass sie seitdem sie 1 Jahr ist schläft sie im eigenen Bett ein (mit Einschlafbegleitung) und nicht mehr auf dem Arm. Ein Meilenstein der geschafft wurde. Und die Eltern sagen immer, irgendwann wird auch das Kind alleine einschlafen. Sie kann es ja, manchmal, selten, aber sie braucht halt die Nähe und dann ist das so. Und sie ist heute noch mind. einmal nachts wach. Wohingegen ihr Bruder inzwischen 10-12 Stunden durchschläft.

Lasst erstmal die neue Situation auf euch zukommen und wer weiß, vielleicht ändert sich dann auch alles von selbst.

 

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