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Geschrieben von kasimier am 28.07.2006, 21:00 Uhr

Kinderbetreuung wie macht ihr das

Hallo, ich bin in der 13. Woche und meine Tochter ist 10 Monate alt. Jetzt war ich gerade vier Tage im Krankenhaus (Kreislaufzusammenbruch) und hier ging alles drunter und drüber. Mein Mann musste sich freinehmen und hat um mich besuchen zu können immer wieder neue Betreuungsorte gesucht, so dass Maya sich immer wieder umorientieren musste. Die Kleine war sehr gestresst. Die Grosseltern sind schon über 70 und wohnen 500 km weit entfernt - konnten daher nicht einspringen. Jetzt mache ich mir meine Gedanken, ob ich nicht irgendwie eine Tagesmutter oder eine kontinuierliche 3. Betreuungsperson für Maya suchen sollte. Aber wie? Und wie finanzieren? Habt Ihr da Ahnung? Anspruch auf finanzierte Tagesmutter durch Jugendamt habe ich doch wahrscheinlich nicht, wenn ich nicht arbeite, oder? Frei finanzierte Betreuung erscheint mir unerschwinglich.
Wenn ihr ähnliche Probleme hattet, wie habt ihr sie gemeistert - freue mich über Ideen.

Ute

 
5 Antworten:

Chaos Pur

Antwort von Lucy28 am 28.07.2006, 21:05 Uhr

Als ich SS im KKH lag musste mein Mann auch Frei nehmen für den grossen.

Familie wohnt auch zuuu weit weg (570km)also suchten wir uns für solche Notfälle eine Babysitterin.

Die nimmt 6€pro Stunde auch wenn sie jetzt mal auf beide aufpassen muss !!

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Zuschuss der Krankenkasse

Antwort von sirosa am 29.07.2006, 10:24 Uhr

Hallo,

normalerweise finanziert dir deine Krankenkasse bis zur und während der Geburt deines Kindes eine Betreuung, wenn das für eure Gesundheit verlangt.
Das wird allerdings je nach Kasse anders geregelt. Ruf am besten mal dort an....die sollen dir einen Antrag schicken und dir Erklären, wie es bei deiner Kasse ist.
Mir hatten sie damals gesagt, ich brauche ein ärztl. Artest über deine Beschwerden (Gelenkschmerzen, Krämpfe, Nervliche Belastung, Gefahr vorzeitige Wehen etc.) - das dürfte ja kein Problem sein, so wie du schreibst.

Dann musst du noch den Bedarf melden. Als Betreuungspersonen kannst du entweder eine Tagesmutter suchen, oder Caritas, Freundin, dein Mann etc. Der bekommt dann Verdienstausfallsgeld ;-)

Leider weiss ich nicht wie es genau weitergeht, denn ich hatte es doch ohne Hilfe geschafft. Aber mir tat es trotzdem verdammt gut, wenn man weiss es gibt da eine Lösung im Ernstfall und man hat alles da.

Alles Gute!

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Re: Zuschuss der Krankenkasse

Antwort von kasimier am 31.07.2006, 19:30 Uhr

Danke, war heute bei der Gyn und habe einen Antrag auf Haushaltshilfe gestellt. Erst mal für 14 Tage, aber wenn sie mich weiter krankschreibt auch länger - hoffe das entspannt die Lage etwas.
Ute

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Re: Zuschuss der Krankenkasse

Antwort von neomama am 01.08.2006, 0:09 Uhr

Die Sache mit der Haushaltshilfe klingt gut.
Ich sehe auch voller Angst in die Zukunft, denn ab September kann nicht einmal mein Mann mehr einspringen - der ist nämlich dann beruflich zu weit weg. Unser Kleiner ist gerade 1 Jahr alt geworden und wird bisher von mir überall mit hingeschleppt.

Mir hat man den Tipp mit dem Jugendamt gegeben - die vermitteln bei uns Tagesmütter mit Ausbildung (3/4 Jahr) zu ca. 3-4 €/h. Die Warteliste ist allerdings 3 Monate lang.

Mit oder ohne Zuschuss - ich werde mich dort einmal genauer erkundigen. Das solltest Du vielleicht auch tun.

Hast Du den Haushaltshilfe-Antrag von der FÄ bekommen, da Du krankgeschrieben bist oder für Notfälle!

neomama

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Re: Zuschuss der Krankenkasse

Antwort von kasimier am 01.08.2006, 12:24 Uhr

Hallo, soweit ich es verstanden habe, muss ich krankgeschrieben sein, um eine Haushaltshilfe zu bekommen. Ich habe dann von der Krankenkasse einen Antrag erhalten und die FÄ auch, wenn beide Anträge bei der KK eingegangen sind, wird die Haushaltshilfe genehmigt. Es gibt wohl in jedem Wohnort Organisationen die dann entsprechend jemanden stellen.
Beim Jugendamt habe ich bisher nur erfahren, dass ich keinen Anspruch auf eine Tagesmutter habe. Mir also eine selbst suchen muss (eine Liste hat das Jugendamt nicht) - die kosten in Potsdam zur Zeit ca. 7 € die Stunde. Das können wir leider nicht finanzieren, auch wenn es mir lieber wäre, da ich dann wirklich bis zur Entbindung und danach eine regelmäßige Betreuung hätte. Die Haushaltshilfe ist eben nur befristet eine Lösung.
Ich bin also immer noch auf der Suche nach langfristigeren Lösungen, da ich hoffe, dass mein derzeitiger Zustand sich im Laufe der Schwangerschaft noch bessert. Ach ja, die FÄ meinte noch ich sollte mir doch überlegen ob ich nicht eine Mutter-Kind Kur machen möchte.

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