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Geschrieben von Snüff am 06.01.2009, 20:38 Uhr zurück

Kind vorbereiten

Ihr Lieben,

nun ists ja bei mir noch recht früh- dennoch möchte ich mich schon einmal informieren, wie man ein Geschwisterkind ( bis zum ET ca. 2 Jahre) idealerweise auf den Familienzuwachs vorbereitet.

Wann ist denn so der beste Zeitpunkt, um damit zu beginnen? Klar, wenn der Bauch dick ist, wahrscheinlich, aber zu früh ist sicher auch nicht gut.
Und wie habt Ihr das gemacht mit dem Namen?

Habt Ihr dem Kind gesagt, xy ist in dem Bauch und war das dann für das ältere Kind verständlich, dass xy nach der Geburt "auf einmal" da war?
Oder habt Ihr den Namen komplett weggelassen und nur von Bruder/Schwester oder Baby gesprochen?

Fragen über Fragen. Bin für hilfreiche Antworten dankbar!

Linda

 
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*7 Antworten:

Re: Kind vorbereiten

Antwort von carry2 am 06.01.2009, 20:44 Uhr

Hallo Linda,

meine zwei werden 21 Monate auseinander sein. Im März ist ET.

Ich habe 2 Bücher die ab 2 Jahre sind, die schauen wir uns immer an. Er mag die Bücher, aber verstehen tut er es nicht.
Wenn ich ihn frage wo Mama das Baby versteckt hat, hebt er mir zwar den Pulli hoch und zeigt auf meinen Bauch, aber wie gesagt, er versteht es nicht.
Wir reden den Bauchkrümel mit seinem bereits festgelegten Namen an.

Also, ich denke, dass unsere Krümel noch zu klein sind um das zu verstehen. Das Erklären kann glaube ich erst beginnen wenn das Baby da ist.

lg carry2

 

Re: Kind vorbereiten

Antwort von kurze1904 am 06.01.2009, 21:03 Uhr

Meine beiden sind 23 monate auseinander wir haben in der schwangerschaft halt immer erzählt (als der bauch dann zu sehen war) das mama ein baby da drin hat. das baby heisst lina und so was eben..und als es dann richtung geburt ging haben wir ihr halt gesagt das mama ins kh muss damit lina da raus kommt und mama dann wieder mit toben kann und so...ich hatte echt viel schiss da motte auch immer geredet lina raus chiaras mama und so, aber echt total umsonst sie liebt ihre schwester

 

Re: Kind vorbereiten

Antwort von manira am 06.01.2009, 22:28 Uhr

Hallo,
das mit Vorbereiten ist so eine Sache. Meine Große war erst 15 Mon, als das Baby kam. Als mein Bauch eindeutig zu sehen war, habe ich ihr erklärt dass dort ihr Schwesterchen ist. Anhand der 2 Cousinen habe ich ihr erklärt, was Schw. sind und wie toll sie z.B. spielen können, usw. Bücher wollte sie nicht sehen, generell ja, aber nicht diese spezifischen Bücher. Ansonsten haben wir das Thema nicht wirklich "intensiv" behandelt, als das Baby da war, habe ich die Große viel "Spielraum" gelassen um ihre kleine SChwester kennenzulernen, auch wenn sie altersbedingt etwas grob war, aber die Babys sind ja sowieso stabiler als wir denken. Ansonsten habe ich sie immer wenn sie wollte in die Babyversorgung und -pflege einbezogen. DAs fand sie klasse. Sie liebt ihre kleine SChwester, die mitllerweile 10 Mon alt ist.
Gruss und schöne Schwangerschaft wünsche ich Dir

 

Re: Kind vorbereiten

Antwort von honigbärchen07 am 07.01.2009, 22:38 Uhr

kann dir leider keinen Tipp geben, mein 2. kommt Anfang April, mein Großer wird dann 26 Monate sein.
Ich erzähle ihm auch immer wieder vom Baby, zeige ihm den Bauch, aber ich habe auch das Gefühl, er versteht es nicht wirklich.
Er tut mir manchmal leid, irgendwann ist es dann so weit einfach.
Ab und zu gibt es mal so Momente:
Neulich wollte er unbedingt, dass ich mit ihm Bobbycar fahre ( wir haben 2): ich passe da nicht mehr drauf. Ich habe ihm erklärt, dass er noch so 1-2 Jahre warten muss, dann kann er mit seinem Bruder fahren.
Darauf guckte er mich an und war ganz erstaunt.
Und heute wieder so was:
Ich saß mit ihm im Kinderzimmer und habe gespielt, das Baby hat getreten.
Ich habe ihm gesagt: hier, fühl mal das Baby, dein Bruder, und habe seine Hand auf den Bauch gelegt, und der Kleine hat tatsächlich getreten, in seine Hand! Er meinte nur: "hauen"
Er guckte mich ganz groß an und war fast etwas entsetzt.
Ich bin mir ganz sicher, das sind Momente, wo da so etwas aufblitzt, das Ist kein logisches Verstehen, sondern mehr ein tiefes und sicheres Empfinden, was da passiert.
Ich denke langsam, er meint, wenn wir vom Baby reden, würden wir von "Baby spielen" reden.
In solchen seltenen Mometen wie beschrieben realisiert er glaube ich kurz, dass das kein Spiel ist.
Was den Namen angeht: ich sage meist "Baby" oder Bruder, da der Name noch nicht zu 100 % fest steht, außerdem plappert er so viel vor sich hin und ich hätte Angst, dass er den Namen schon im Kinderladen verrät!

 

Re: Kind vorbereiten

Antwort von murmeldrach2 am 10.01.2009, 14:31 Uhr

Mein Großer war bei der Geburt seiner Schwester 18 Monate alt. Vor der Geburt haben wir das Baby eher wenig thematisiert. Klar sagten wir ihm, dass da ein Baby im Bauch ist, und dass das "sein" Baby sein wird. Aber einen Namen konnten wir nicht sagen, weil das Geschlecht noch nicht bekannt war. Und er war sprachlich auch nicht so weit, dass wir mit Erklärungen viel erreichen konnten.

Also fanden wir uns einfach damit ab, dass er es nicht versteht. Mal ganz im Ernst: Klar ist es löblich, das erste Kind vorbereiten zu wollen. Aber realistisch ist diese Erwartung nicht. Wir Eltern selber wussten trotz unserer doch deutlich größeren Lebenserfahrung vor dem ersten Kind auch nicht wirklich, was da auf uns zukommt. Und für ein Kleinkind ist das erste Geschwisterkind halt auch das erste Kind.

Selbst wenn sie verstehen, dass ein Kind kommt, können sie sich nicht wirklich darauf vorbereiten, die Eltern zu teilen, Rücksicht zu nehmen, und von so einem winzigen Wesen verzaubert und geliebt zu werden. Das sind Dinge, die kann man eben erst begreifen, wenn sie passieren.

Als ich nach knapp einem Tag Abwesenheit aus dem KH zurück kam, habe ich ihm seine Schwester gezeigt und ihm gesagt, dass das sein Baby ist, auf das wir mit ihm zusammen aufpassen. Er durfte sie anfassen, und auch wenn er natürlich mit 18 Monaten noch etwas ungeschickt war, gab er sich große Mühe mit ihr. Streichelte sie, zog ihr die Spieluhr auf oder machte Unsinn für sie, wenn sie weinte, und genoss es, dass sie ihm ihre ganze Aufmerksamkeit schenkte. Die ersten Wochen schlief ich mit ihr in seinem Zimmer, weil er sie nicht aus den Augen lassen wollte ;-)

Sie ist jetzt im Januar drei geworden, und die beiden lieben sich heiß und innig. Auch wenn sie sich schnell mal streiten, hat es noch nie einen Moment gegeben, wo eins von beiden gewünscht hätte, das andere sei nicht da. Ihre Bindung untereinander ist genauso stark wie die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Im Nachhinein bin ich froh, dass ich nicht versucht habe, meinem Sohn Verständnis beizubringen, sondern mich einfach auf seine Liebe verlassen habe.

 

Vielen lieben Dank für Eure tollen Antworten!!!! OT

Antwort von Snüff am 11.01.2009, 11:52 Uhr

I

 

Re: Kind vorbereiten

Antwort von Tanjamama19 am 12.01.2009, 14:48 Uhr

weiß ja nicht ob es dir hilft aber ich habe einen sohn der im oktober ein jahr alt wurde und mein zweiter sohn kommt im april.

ich lasse tobias öfter neben mir sitzen nimm seinen kopf und leg ihn an meinen bauch und erkläre das da ein kleiner bub drinnen ist genauso wie er damals drinnen saß und das er lieb sein soll.

er greift auch manchmal mit der hand auf dem bauch dann sag ich immer so was wie och streichelst du dein brüderchen.

auch wenn er erst ein jahr ist ich glaube er versteht ganz gut das bei mama irgendwas anders ist.

naja viel glück und spaß noch!

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