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Geschrieben von Cindy071982 am 16.09.2008, 18:55 Uhr

Ich muss auch mal jammern...

Hallo

Ich bin heute so fix und fertig.
Der Bauch wird ständig hart und tut weh, meine kleine Tochter (16 Monate) ist nur am quängeln und am weinen und dazu kommen noch Kopfweh...
Morgen kommt die Hebi und ich muss noch eine Menge erledigen (Wäsche aufhängen, Fußboden wischen, Hasenkäfig machen, Einkaufen etc).
Ich weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll!!!
Ich glaube, es war ein Fehler so schnell wieder SS zu werden. Meine Eltern und Schwiegereltern wohnen 400 km weit weg, also Unterstützung habe ich nicht und mein Mann muss ja auch arbeiten...
Ich weiß nicht, wie das bis zum Schluss weitergehen soll...


Lg

Sandra

 
4 Antworten:

ach kopf hoch, wer will der schafft auch

Antwort von MelanieKoritki am 16.09.2008, 19:55 Uhr

ich war auch ganz allein, nichtmal nen mann an meiner seite und dazu noch nen frühchen bekommen, aber wenn man will dann gehts

kopf hoch auch du wirst das packen



ich mach dir auch ma Mut

Antwort von anglefish am 17.09.2008, 19:58 Uhr

und rate dir, nicht 100 % sondern nur 80 % zu machen! Das reicht nämlich völlig und du kannst dich ein bisschen entspannen. Denk doch mal drüber nach, was eigentlich WIRKLICH nötig ist.
Alles Gute,
anglefish



genau

Antwort von Guapa am 18.09.2008, 5:43 Uhr

lass Dich nicht so stressen. Der Hebamme ist es sicher lieber etwas Chaos vorzufinden, als eine abgehetzte total kaputte Schwangere mit einem kleinen Kind. Es wird natürlich anstrendend bleiben und noch werden... Aber Du wirst Dich freuen das die Kinder so viel voneinander haben. Gestern hat mich meine Schwiegermutter gefragt: Es war doch hart das erste Jahr mit zwei kleinen oder? (meine Mädchen sind jetzt 2 J. und 8 Mon. und 13 Mon) Ich musste ihr recht geben, dass das was sie mir prophezeit hatte eingetreten war. Aber beide haben wir dann die Kinder angesehen und Freude daran gefunden wie sie sich lieben und zusammen spielen. Melissa hing in Kathis Alter nur an mir rum. Jetzt spielen beide schon seit Wochen jeden Tag länger alleine ! zusammen. Ich bin ganz überrascht deswegen. Es kommen also auch total schöne und entspanntere Zeiten auf Dich zu. Manchmal hab ich auch gedacht in Stresszeiten: Wie entspannt wäre es jetzt mit nur einem Kind. (Auch weil Melissa mir leid tat, wenn Kathi mal wieder krank war und nur an mir nuckeln wollte) Aber Geschwisterliebe entschädigt. Sie teilen schon länger ein Zimmer und bald wird die Zeit kommen, da liegen sie in einem Bett und kraulen sich die Haare. Hab ich mit meinem Bruder auch gemacht. Sei froh dass es so schnell geklappt hat ;) Man muss bei zwei kleinen Kindern auch mal was liegen lassen. Wir haben auch keine Großeltern in der Nähe, das fehlt echt. ABer gewöhn Dich schon mal an Gelassenheit! Die brauchst Du in Hinsicht Haushalt. Setz Dir Prioritäten. Wichtig waren für mich immer: Frisches Essen, saubere Wäsche, sauberes Klo und Kinder müssen raus an die Luft. Dann wurd es auch mit der Müdigkeit bei mir besser. Liegengelassen hab ich den Staub in den Regalen und die Fenster sind bei kleinen Kindern und drei neugierigen Katzen IMMER schmutzig. Also genieße die Zeit mit Deinem kleinen Kind, lange hat es Dich nicht mehr für sich alleine.

Alles Gute

Guapa



Re: genau

Antwort von psb am 18.09.2008, 7:01 Uhr

hallo!

ich geb jetzt auch mal meinen senf dazu.

ja, es ist teilweise hart. aber tatsächlich zu schaffen!

und inzwischen denke ich, dass es mit einem größeren abstand oder mit einem einzelkind so viel einfacher auch nicht ist.
ganz einfach aus dem grund: ALLES hat zwei seiten. teilweise habe ich doppelten stress - zwei bockende kinder sind sicher anstrengender als eines.
aber dann sind da eben auch wieder andere phasen. wir hatten tage, da haben die kinder von morgens bis abends zusammen gespielt - und wollten von mir gar nichts wissen, da habe ich dann umso mehr zeit für anderes gehabt.
mittlerweile hat sich das so eingespielt, dass die beiden jeden tag ihre aufmerksamkeit fordern (und auch bekommen), aber eben doch viel zeit miteinander wollen. dadurch, dass sie so nah zusammen sind, haben sie eben auch extrem viel voneinander. und das bedeutet für mich wiederum entlastung.

am schlimmsten fand ich die ersten wochen mit zweien. aber nicht wegen dem tagesablauf, der hat erstaunlich gut geklappt. die kleine wurde anfangs nachts stündlich wach - und hat dann eine halbe stunde getrunken- eine halbe stunde geschlafen, eine halbe stunde getrunken... tagsüber war das nicht so. nachdem das vorbei war, wurde es schon schlagartig leichter.
so lange die kleine sich nicht großartig fortbewegen konnte, wars auch kein großes thema, ich konnte sie auf die krabbeldecke legen und sie hat sich selbst beschäftigt. ich hatte sie viel im tragetuch - habe mich so mit ihrem großen bruder auf den boden gesetzt und gepielt. oder sie lag einfach dabei, wenn ich mit ihm gespielt habe.
wenn es irgendwo nicht gut läuft, dann muss man umorganisieren, wird erfinderisch. und dann gehts auch wieder besser.

als die kleine dann herumrobben und krabbeln konnte, musste ich da schon mehr hinterher sein - aber da muss die wohnung auch einfach kindersicher sein - und das ist sie vom ersten kind eigentlich ja schon.

und da konnte der große auch schon wieder mehr mit ihr anfangen - sind sie halt zusammen herumgekrabbelt.

und wenn das kleine kind dann anfängt zu laufen, dann gehts erst richtig los.
sicher gibt es durch das laufen auch wieder anstrengendere situationen - mit den beiden in die stadt gehen? nur mit geschwisterwagen, wenn ich alleine bin - und die beiden wissen sehr genau, dass sie da drin stitzen müssen, wenn sie nicht hören, wenn sie weglaufen usw.

jetzt, im nachhinein - in der gleichen situation würde ich es wieder so machen! ich werde keine zwei unter zwei mehr bekommen (ausser es werden zwillinge), weil ich eigentlich nur noch ein kind möchte und eben auch schon zwei habe. aber wenn ich in der gleichen situation stünde - ohne kinder und trotz aller probleme, die wir hatten, trotz unseres umzuges kurz vor der geburt der kleinen und und und - ich würde es wieder machen.
ich war in der schwangerschaft und auch kurz nach der geburt alleine mit den beiden - mein mann hat mich abends und am wochenende unterstützt, ansonsten war ich allein und es ist trotzdem zu schaffen!

eins noch: ich hatte eine phase, da ging ich wirklich auf dem zahnfleisch - ich konnte nicht mehr. da habe ich mir bewusst auszeiten genommen - habe mich im fitnessstudio samt sauna angemeldet und wenn mein mann zu hause war, bin ich eben teilweise los. ich habe mir zeit für mich genommen, habe abgeschaltet und es wurde schlagartig besser. ich hatte und habe im alltag wieder neue energie und meine nerven sind wieder wesentlich stärker.

mach dich nicht im vorfeld verrückt! es gibt stressige tage - so ist das mit kindern. die sind aber mit einem kind und ohne schwangerschaft auch stressig.
organisiert schon jetzt um - geht am wochenende zusammen einkaufen oder geh mal alleine los. finde lösungen für deine stressigen situationen.
jetzt muss dein partner mehr mit anpacken - auch wenn er arbeitet. für die vater-kind-beziehung ist es toll, wenn er sich am wochenende mal ein paar stunden alleine ums kind kümmert - und du hast eine auszeit.
bezieh dein kind möglichst viel ein. unseren beiden hat es in dem alter wahnsinnig spaß gemacht, mir die einzelnen wäschestücke aus dem korb zu geben, wenn ich wäsche aufgehängt habe.

vermeide es, dich viel zu bücken und alles, was dich sehr anstrengt. ich habe den großen zuletzt auf dem boden gewickelt, den wäschekorb auf einen stuhl gestellt usw usw. oft gibt es ganz einfache lösungen, die dir das leben etwas leichter machen.

in welcher schwangerschaftswoche bist du denn?

wegen deinen beschwerden sprech mit deiner hebamme und deinem arzt. vielleicht gibt es ja eine lösung. erkundige dich sonst auch wegen akupunktur und homöopathie.

ich hatte vorzeitige wehen - und da bekam ich durch die krankenkasse eine haushaltshilfe. wäre vielleicht schonmal etwas, was du im hinterkopf behalten kannst. also falls es wirklich probleme geben sollte, wirst du hilfe bekommen! das zu wissen kann ein stück sicherheit geben.
ach ja, die erste zeit nach der geburt kannst du unter umständen auch eine bekommen, wenn dein partner nicht frei bekommt. also ruhig blut, es gibt immer einen weg - und manche sind nicht so steinig, wie sie zunächst scheinen.



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