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Geschrieben von sirosa am 31.12.2005, 13:41 Uhr

Grosse Sorge um ein Baby...was tun?

Hallo,

bin neu hier im Forum und habe gleich mal eine Frage, die mir seit längerem schon auf der Seele brennt.
Kurz zu meiner Person: habe selbst 2 Söhne, 15 Monate und 6 Wochen alt.

Nun zu meiner Frage:
Meine Nachbarfamilie hat seit ca. 4 Monaten ebenfalls ihr erstes Kind. Dieses Kind höre ich nun seit über einem Monat nahezu rund um die Uhr erbärmlich schreien und brüllen. Höre ich das Kind nicht, ist es meist bei den Großeltern.

Mir tut das unheimlich weh, das Kind so viel brüllen zu hören. Es zerreist mir fast das Herz.
Ich habe sie auch schon hin und wieder mal vorsichtig im Treppenhaus darauf angesprochen. Sie meint, es wären halt die Zähne.....ansonsten würde das Kind sehr ruhig sein.

Die Nachbarn sind liebe, saubere, nette Leute. Von daher habe ich auf der einen Seite Angst, die Nachbarn zu unrecht zu verärgern mit ständigen Anspielungen - aber auf der anderen Seite habe ich noch viel mehr Angst um das Baby. Vielleicht ist die aber auch einfach nur unbegründet. Ich glaube auch nicht, das das Baby geschlagen wird etc. Aber trotzdem höre ich das Baby viel schreien.....

Was soll ich in dieser Situation nur tun bzw. soll ich einfach abwarten? Wieviel darf man tun, ohne anderen zu nahe zu treten? Gibt es wirklich Kinder, die so viel schreien? Und können Zähne wirklich über einen Monat durchgehend dem Kind so weh tun?

Wie würdet ihr euch in einer solchen Situation verhalten?

Lieben Dank im voraus

 
7 Antworten:

Re: Grosse Sorge um ein Baby...was tun?

Antwort von mamafürvier am 31.12.2005, 14:20 Uhr

Es gibt Schreibabys, die einfach so bis zu 18h am Tag schreien, es könnten die Zähne sein oder Koliken. Meine Tochter hat die ersten 5 Moante oft Koliken gehabt und auch viel geschrien aber wir konnten fast nichst tun.

Das es saubere und nette Leute sind sagt nichts aus, ob sie wirklich ein Kind schlagen würden aber ich denke (und hoffe) man kann den Unterschied hören, ob ein Kind deshalb schreien würde. was soll man tun? Weghören, wenn wirklich einem Kind Gewalt angetan wird tun sicher zu viele aber man kann auch keinem etwas unterstellen.
Mehr als fragen kannst du wohl nicht tun. Deine Hilflosigkeit versteh ich aber habe keinen wirklichen Rat.

Solltest du allerdings den Verdacht haben, daß ein Kind eventuell geschlagen wird dann zögere nicht es dem Jugendamt zu melden. Ich würde das auch tun und habs auch schon mal getan.

Liebe Grüße, Kerstin

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Re: Grosse Sorge um ein Baby...was tun?

Antwort von anja&die**** am 31.12.2005, 16:07 Uhr

hallo,
sicher gibt es kinder die sehr viel schreien.wenn es die zähnchen sind kannst du ihr ja hilfe anbieten-es gibt ja einige lindernde mittel.
unsere 2.tochter hat z.b. IMMER zwei wochen an einem zahn rumgemacht.du kannst dir das theater vorstellen bis alle zähne endlich durch waren.
ansonsten einfach die ohren und augen aufhalten-das schadet ja nicht.
lg,anja

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Re: Grosse Sorge um ein Baby...was tun?

Antwort von cosma am 31.12.2005, 19:25 Uhr

hallo !

lad sie doch mal mit baby zum kaffee ein, vielleicht lernt ihr euch näher kennen und erfährst mehr über den grund (schreibaby etc.).
frag sie doch öfter wies ihnen geht und such den kontakt, das finde ich das wichtigste !

gruss
cosma

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Oh JA, Schreikinder gibt es, ich hatte eines...

Antwort von Simonel am 01.01.2006, 9:29 Uhr

und in einer Mietwohnung hätte mir vielleicht auch jemand die Polizei samt Jugendamt auf den Hals gehetzt. Wenn es Nachbars erstes Kind ist, ist das fast ganz normal. Da kommt man in einen Teufelskreis, von dem Geschrei wird man selber immer nervöser und unglücklicher und müder daß man nicht mehr ein und aus weiß und dann soll man Ruhe, Frieden, Stärke und Geborgenheit ausstrahlen, wenn man selber mit dem Kind mitweint weil man einfach nicht mehr kann. Wenn du das durch die Mauern schon kaum ertragen kannst, wie glaubst du geht es erst der Frau! Ich glaube ich würde einfach unglaublich gut beobachten, ob es blaue Flecke hat usw. Obwohl auch daß vorkommt, meine (20 Monate) hat an Weihnachten mit der Tischkante gekämpft und leider hat die Tischkante gewonnen (Kleine Platzwunde überm linken Auge). Also man kann da schon die Aufmerksamkeit der Ämter auf völlig unschuldige Leute hetzen. Und das schlimme ist, wenn man die Zeitungen verfolgt entweder schreiten die gar nicht (meistens bei den echt asozialen) oder gleich viel zu extrem (meistens bei den Unschuldigen) ein. Da gibts ja Horrormeldungen von wegen Kinder wegnehmen, weil der Boden nicht gewischt war als die Hexe vom Amt kam usw.

Würde lieber zweimal nachdenken, außer es wird eindeutig, z. B. abmagern des Babys oder ähnliches.

Ein gutes neues Jahr übrigens euch allen und liebe Grüße
Simone

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hatte selbst ein Schreibaby .....

Antwort von Sissa am 01.01.2006, 9:38 Uhr

Ist wirklich nicht so toll. Mein Kleiner hat, sobald ich ihn nicht am Arm hatte nur geschrien. Er war überhaupt nicht zum ablenken oder mit einen Nukel zu beruhigen. Glaube mir so etwas gibt es, finde aber den Tip, auf einen Kaffee einladen richtig gut. Dann erfährst du ja wirklich was Sache ist und auserdem kannst du sie dann gleich im Umgang mit dem Baby beobachten. Versuch´s einmal!

lg Ruth

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Re: Grosse Sorge um ein Baby...was tun?

Antwort von Doreen 72 am 01.01.2006, 17:33 Uhr

Bitte versteh mich jetzt nicht falsch, aber zuviel Eifrigkeit kann ganz schönen Schaden anrichten. Sicherlich hört man viel im Fernsehen von Vernachlässigung und Verwahrlosung, aber man darf das nicht auf ander Leute projezieren.
Ich würd erstmal bei der Mama ganz direkt nachfragen. Ich würde sie darauf ansprechen, das du das Kind oft schreien hörst. allein an deren Reaktion kann man schon viel ablesen. Vielleicht ist sie dir aber auch dankbar, das mal jemand nachfragt, vielleicht ist sie einfach verzweifelt, weil ihr Kind dauernd schreit. Ich bin mir sicher, es gibt eine einfache Erklärung. Wenn wirklich alles ok ist und sie vielleicht nur überfordert, wird sie dir erklären, was los ist. Will sich vielleicht mal ihren Kummer von der Seele reden. SOllte sie aber gereizt reagieren oder gar abweisend oder beschimpfend, dann wür dich auch überlegen, mal etwas zu unternehmen.Denn dann ist es durchaus möglich, das irgendwas nicht stimmt.
Handle nicht voreilig bzw. ohne erstmal hinterfragt zu haben.

LG Doreen

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Danke für eure Ratschläge...

Antwort von sirosa am 02.01.2006, 13:07 Uhr

...es gibt mir jetzt auf jeden Fall ein besseres Gefühl.
Da meine beiden Kinder (bislang) sehr wenig, und wenn nicht über einen solchen Zeitraum, geschrien hatten, war es für mich nur sehr schwer vorstellbar.

Gespräche und Ratschläge gab es ja schon, werde aber auch weiterhin einfach mal am Ball bleiben.

Danke schön!

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