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Stillprobleme

Hallo,

Ich habe im Moment sehr Probleme mit dem Stillen. Meine Tochter ist heute drei Monate alt. Sie hat sehr Probleme an der Brust zu trinken. Sie trinkt im Moment sehr komisch an der Brust. Auch fängt sie oft an zu trinken, bricht dann aber ab und weint. Links ist es schlimmer als rechts und es tritt vor allem abends auf. Tagsüber trinkt sie eigentlich recht normal. Später am Abend lässt sie die Brust gar nicht mehr los. Das war eigentlich auch schon Mal viel besser. Mein Mann betreut unsere Tochter samstags und gibt ihr die Flasche. Da ist sie viel ausgeglichener. Sie schläft gelegentlich ein, bei mir schläft sie gar nicht. Liegt es vielleicht an der Brust?

Ich pumpe auch Milch ab. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es weniger wird. Kann ich mit dem pumpen die Menge beibehalten oder gar steigern?

Ist es sinnvoll Milch abzupumpen und nur noch mit der Flasche zu füttern? Sie ist dann wie gesagt viel ausgeglichener. Bei mir ist sie den ganzen Tag sehr quengelig, will nicht schlafen und scheint überfordert.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Eigentlich wollte ich sechs Monate voll Stillen, aber im Moment ist es einfach schlimm. Für mich und für die kleine... Bei meinem Mann ist sie immer glücklich und fröhlich... Da blutet mir das Herz.

Auch haben wir nachts sehr Probleme... Meine kleine schläft vier Stunden und kommt dann alle ein bis zwei Stunden... Ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe. Wenn sie nachts trinkt, dann nur ein paar Schluck. Ich kann sie auch nicht zu mehr animieren. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sie einfach an der Brust nuckeln will. Ich schaffe das einfach alles so nicht mehr.


von Sunny Bee am 10.11.2017

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Re: Stillprobleme

Ich hab noch eine andere Frage:

Meine Kleine schläft ja tagsüber nur in der Trage. Nun ist sie mit drei Monaten mit sieben Kilo schon recht schwer. Zumal es ja Winter wird und mir immer so sie Füße weh tun. Und ich kann da ja leider auch nicht schlafen... Und unsere Nächte sind nun auch nicht sehr erholsam, da sie alle ein bis zwei Stunden kommt.

Ändert sich das Schlafverhalten auch irgendwann? Kann man sagen wann ungefähr oder ist das bei jedem Kind anders?

Meine Tochter schläft so unruhig und braucht zum Einschlafen auch wirklich lange, sie wird durch ihre Bewegungen immer wieder wach.

Was können wir noch tun?

Antwort von Sunny Bee am 10.11.2017
 

Re: Stillprobleme

Hallo,

ich bin es noch einmal. Wir haben nun seit dem Wochenende das Problem, dass meine kleine dauerhaft an die Brust möchte. Gerade nachts ist es besonders schlimm seit ein paar Wochen, da kommt sie fast jede stunde. Ist das normal? Mit 13 Wochen kann es ja eigentlich kein neuer Schub sein. Den 12 Wochen-Schub haben wir schon hinter uns. Oder kann das trotzdem noch daher kommen?

Ich meine, sie schläft tagsüber ja auch kaum. Wenn sie jetzt nachts auch so schlecht schläft, hat das nicht irgendwann negative Konsequenzen?

Vielen Dank noch einmal.

Sunny Bee

Antwort von Sunny Bee am 13.11.2017
 

Re: Stillprobleme

Liebe SunnyBee,

wahrscheinlich greifen viele Dinge ineinander!

„. Sie trinkt im Moment sehr komisch an der Brust. Auch fängt sie oft an zu trinken, bricht dann aber ab und weint. Links ist es schlimmer als rechts und es tritt vor allem abends auf.“
Kann es sein, dass die Milch sehr gut läuft? Dann probieren Sie das Bergauf-Stillen (Sie liegen dabei fast auf dem Rücken und Ihr Kind auf Ihnen). Beim Bergaufstillen, muss das Kind gegen die Schwerkraft trinken und hat mit weniger Milch im Rachen zu kämpfen.

„. Links ist es schlimmer als rechts und es tritt vor allem abends auf. Tagsüber trinkt sie eigentlich recht normal.“
Das abendliche vermehrte Trinken und Saugen hat einen Namen. Es heißt Clusterfeeding und ist absolut normal für kleine Babys. Besonders gehäuft treten diese Stillepisoden am Nachmittag und Abend auf, wie überhaupt die Abstände zwischen den Stillzeiten im Verlauf des Tages immer kürzer werden. Dazu kommt, dass in bestimmten Alterstufen (10-14 Tage; 4 Wochen; 3-4 Monate) Wachstumsschübe zu erwarten sind, in denen die Baby manchmal schier ununterbrochen an die Brust wollen.
Das Dauerstillen kann sehr anstrengend und auch nervend sein, aber es hat seinen Sinn. Rein wissenschaftlich gesehen ist es so, dass das Baby durch den Stillmarathon die Prolaktinausschüttung anregt und so dafür sorgt, das die Milchbildung angeregt wird und genügend Milch für das Kind zur Verfügung steht.

Außerdem: Ihr Kind verarbeitet abends lediglich seinen Tag (Auch, wenn dieser anscheinend ganz ruhig verlief. Ruhig für uns: für ein Kind in diesem Alter ist der Rasenmäher, die laute Stimme des Nachbarn, das Müllauto usw. jedesmal eine neue Erfahrung- und zwar aus dem Nichts!).
„Mein Mann betreut unsere Tochter samstags und gibt ihr die Flasche. Da ist sie viel ausgeglichener.“ Das Trinken an der Flasche geht viel einfacher als das Saugen an der Brust. Es kann sein, dass Ihr Kind meckert,weil es erst ansaugen muss.

„Ich pumpe auch Milch ab. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es weniger wird. Kann ich mit dem pumpen die Menge beibehalten oder gar steigern?“
Wenn Sie regelmäßig pumpen, dann sollte die Milch bleiben.

„Ist es sinnvoll Milch abzupumpen und nur noch mit der Flasche zu füttern? Sie ist dann wie gesagt viel ausgeglichener. Bei mir ist sie den ganzen Tag sehr quengelig, will nicht schlafen und scheint überfordert.“
Da das Trinken an der Flasche einfacher ist, wird Ihr Kind das natürlich bevorzugen. Für Sie heißt das: Pumpen, Pumpe, reinigen, MM füttern, Flaschen reinigen. Oder einfach anlegen.

„Eigentlich wollte ich sechs Monate voll Stillen, aber im Moment ist es einfach schlimm. Für mich und für die kleine... Bei meinem Mann ist sie immer glücklich und fröhlich... Da blutet mir das Herz.“
Ist das „Herzbluten“ vielleicht das eigentliche Problem? In Form von „Ich kriege mein Kind nicht beruhigt und gesättigt? Spielt da vielleicht noch das Umfeld mit Vorwürfen in Form von „Verwöhnen“ eine Rolle?

„Auch haben wir nachts sehr Probleme... Meine kleine schläft vier Stunden und kommt dann alle ein bis zwei Stunden...“
Das ist völlig normal und sie wird das auch bei Flaschennahrung tun.

„ Ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe. Wenn sie nachts trinkt, dann nur ein paar Schluck. Ich kann sie auch nicht zu mehr animieren. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sie einfach an der Brust nuckeln will. Ich schaffe das einfach alles so nicht mehr.“
Schauen Sie einmal hier und füllen Sie den Fragebogen aus! Ein Anhaltspunkt, ob und welcher Art Ihre Überforderung ist, kann die EPDS (Edinburgh Postnatal Depression Scale) geben. Die finden Sie, neben anderen Informationen zu PPD und Hilfsangeboten unter www.schatten-und-licht.de

„Meine Kleine schläft ja tagsüber nur in der Trage. Nun ist sie mit drei Monaten mit sieben Kilo schon recht schwer. Zumal es ja Winter wird und mir immer so sie Füße weh tun. Und ich kann da ja leider auch nicht schlafen... Und unsere Nächte sind nun auch nicht sehr erholsam, da sie alle ein bis zwei Stunden kommt.

"Ändert sich das Schlafverhalten auch irgendwann? Kann man sagen wann ungefähr oder ist das bei jedem Kind anders?“
Das ist bei jedem Kind anders.

„Meine Tochter schläft so unruhig und braucht zum Einschlafen auch wirklich lange, sie wird durch ihre Bewegungen immer wieder wach.

Was können wir noch tun?“

Nehmen Sie das Kind abends einfach mit auf die Couch!


„Wir haben nun seit dem Wochenende das Problem, dass meine kleine dauerhaft an die Brust möchte. Gerade nachts ist es besonders schlimm seit ein paar Wochen, da kommt sie fast jede stunde. Ist das normal? Mit 13 Wochen kann es ja eigentlich kein neuer Schub sein. Den 12 Wochen-Schub haben wir schon hinter uns. Oder kann das trotzdem noch daher kommen?“
Trainieren Sie dem Kind einen Schnuller an. Das muss in Zeiten geschehen, wenn das Kind gut drauf ist. Immer nur kurz. Dann kann das Kind den Schnuller später auch in Stressphasen annehmen.

Liebe Grüße
Martina Höfel

Antwort von Martina Höfel am 13.11.2017
Veranlagung Aktion Allergien vorbeugen Sprechblase Gähn!
Nicht öde!
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