Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von Tanichen am 06.07.2007, 9:36 Uhr

Psychische Probleme oder normal vor der Einschulun

Hallo zusammen,

unser 6jähriger Sohn macht derzeit viel Ärger und Probleme.

Zuerst dachten wir es wäre nur zu Hause, jetzt aber haben mir heute die Erzieherinnen im Kindi erzählt, dass es ganz furchtbar mit ihm wäre.

Er will nicht zuhören, vergisst sofort alles und will/kann die einfachsten Dinge nicht ausführen.

Weder ich noch die Erzieherinnen können abschätzen ob es am Können oder am Wollen liegt.

Er geht aufgrund einer Rechts-Links-Schwäche in Ergotherapie und die dortige Fachkraft meinte, das sei alles normal so kurz vor der Einschulung. Ihm sei einfach stinkelangweilig und er probiere es aus. Wir sollen konsequent sein udn uns nicht auf der Nase rumtanzen lassen.

Jetzt kommt seit ein paar Tagen dazu, dass er immer behauptet, er wisse ja, dass er soooooo doof ist und nichts könne. Von uns hat er das nicht, aber bei den Jungs weiss man ja nie, wie die sich aufstacheln gegenseitig.

Kennt jemand so ein Verhalten kurz vor Kindergartenzeit-Ende? Gibts sich das wieder?

Ich mache mich schier verrückt vor Angst, dass es etwas Ernstes sein könne. Er ist doch nicht dumm, oder war es bisher jedenfalls nie.

Dazu kommt "leider" dass ich im 7. Monat schwanger bin und jetzt natürlich die Kindergartentanten alles auf das Baby schieben. Aber er freut sich ganz doll drauf und ist wahnsinnig stolz ein grosser Bruder zu werden. Das kann doch nicht sein?!

Danke für Eure Hilfe
Tanichen

 
9 Antworten:

Re: Psychische Probleme oder normal vor der Einschulun

Antwort von MartaHH am 06.07.2007, 9:52 Uhr

Guten Morgen,
unsere Tochter geht zwar nicht in den Kindergarten, sondern in die Vorschule, aber auch bei uns steht eben die Einschulung bevor. Und sowohl unsere Tochter als auch andere Kinder in der VS "drehen etwas am Rad", d.h. sind im Moment deutlich unausgeglichen, schlafen schlecht, sind weinerlich...
Meine Tochter kam auch mit solchen Bemerkungen an "ich bin ja dumm und kann nichts", wir sind aus allen Wolken gefallen. Es entbehrt jeder Grundlage; sie kann z.B. lesen und schreibt sich selber kleine Geschichten.
Es scheint wohl mit der bevorstehenden Veränderung zu tun zu haben...
hoffen wir!
LG, Marta



Re: Psychische Probleme oder normal vor der Einschulun

Antwort von SilvanaR am 06.07.2007, 10:25 Uhr

ja meine benimmt sich momentan sowohl daheim wie auch im Kiga fürchterlich - ich hoffe es wird bald besser...



Re:Ich schliess mich euch an! etwas lang!

Antwort von fabianmama25 am 06.07.2007, 10:57 Uhr

Hallo!
Bei uns drehen auch momentan alle am Rad,aber allen voran uns 6jähriger :(
-Am Montag hat mein Großer einen anderen Jungen vom KiGa so geschubst das dieser am Boden hinknallte und unterhalb vom Unterkiefer genäht werden mußte da er sich eine 2-3cm große Platzwunde sich zuzog :(
Ausmahmsweise holte ihn dann mein Mann auch noch mittags vom KiGa ab und dort wurde es ihm von der Kindergärtnerin erzählt,doch diese Urschl (ich weiß ja nicht ob wir bei ihr was gut haben)verdrehte die Tatsache so das zwar unser Sohn dabei war aber nicht der Täter war *ggrrr* Dies wiederum wurde mir dann aber vom "Opfer" und von einem anderem Kind bestätigt.
Und das ganze erfuhr ich aber so ganz nebenbei um 15.30Uhr -*sorry*aber unser Sohn kommt um 12Uhr vom KiGa heim.

-Später spielte Fabian mit einem Geldstück das er gefunden hatte(warscheinlich in meinem Geldbeutel)und ich sagte noch zu ihm er solle das Geld in die Sparbüchse werfen damit Elias (1Jahr alt)es nicht in die Finger bekommt.Und was war? Wenig später würgte es unseren Kleinen ganz arg und er mußte spucken,dabei flog das Geldstück Gott sei Dank mit raus *ggrrr*

-Dienstag nachmittag haute Fabian einfach vom Spielplatz ab-ja,er wollte nur mit seinem Freund zuhause spielen*ggrr* dabei weiß er seit Jahren das er mir davor Bescheid sagen soll wenn er wo anderes spielen will.

-Und das man nur mit dem Klospray sprüht wenn man einen Stinker gemacht hat hat er natürlich auch vergessen-stattdessen aber aus lauter Langeweile die halbe Dose leer sprühen *ggrrr*

Die Kindergärtnerin sagte vor kurzem zu mir das es den meisten Eltern von Vorschülern so geht bevor die Kinder in die Schule kommen,da die Kinder anscheind einen "Kopfschub" machen und alles alte ist Babyschmarrn und Langweilig d.h.auf gut Deutsch sie sind überreif für die Schule.

Ich hoffe das legt sich bald wieder!

Lg Steffi



dito

Antwort von schneggal am 06.07.2007, 11:11 Uhr

...hab im Schulforum schon über meine Tochter berichtet....

Ich kann echt nur hoffe, dass es bald wieder besser wird !!

lg schneggal



Re: Psychische Probleme oder normal vor der Einschulun

Antwort von fuenfausdrei am 06.07.2007, 13:14 Uhr

Hallo
Auch bei unserer Tochter ist uns dieses Verhalten aufgefallen. Das geht allerdings schon ein Jahr so. "Ich kann sowieso nichts. Keiner brauch mich. etc." Dazu war sie oft lustlos - vor allem im Kindergarten. Da Josephine ein Kann Kind ist, mußte sie zum Schulpsychologen. Das war schon komisch für uns, aber wir sind froh, daß wir waren. Dort wurde ein Gespräch geführt und schon nach 5Minuten wurde mir vorgeschlagen mit ihr einen HAWIK Test zu machen. Ergebnis: Sie ist wohl überdurchschnittlich Intelligent!! Und ihre Äußerungen auf sich bezogen und die Unlust sind darauf zurückzuführen. Sie ist einfach unterfordert und es wird Zeit, daß die Schule beginnt.
LG Mandy



Re: Psychische Probleme oder normal vor der Einschulun

Antwort von Hofi2 am 07.07.2007, 7:03 Uhr

Du redest von meiner Tochter, oder? Ich hoffe inständig,daß es nur die Langeweile vor der Einschulung ist. Wehe es wird nicht in der Schule besser (haben mir alle versprochen- Arzt, Erzieherinnen, Verwandte, Freunde).
Nicole



Re: Psychische Probleme oder normal vor der Einschulun

Antwort von JaLo am 07.07.2007, 21:21 Uhr

Meiner ist zu Hause und im Kiga grad einzige Katastrophe.Sitzt mehr auf Strafbank wie dass er spielt.
Laut Erzieherin aber vollkommen normal.
Hat es als Schulpanik bezeichnet.
Bisher stolz wie Oskar,dass er in die Schule kommt.Jetzt wo die Tage gezählt sind begreifen sie wohl was nun von ihnen verlangt wird und kriegen Panik, dass sie es nicht schaffen.Und dann noch neue Kinder usw.Aber wohl normal



Re: das beruhigt mich ja unheimlich ...

Antwort von sechsfachmama am 09.07.2007, 0:12 Uhr

denn meine anderen drei bisherigen Schulkinder zeigten diese Symtome nicht.
Unsere jetzige Vorschülerin dreht schon seit letztem Herbst frei - seit die Vorschule losging.
Phasenweise ganz schlimm, momentan geht es besser, aber auch immer wieder diese "Schübe": ich bin eh zu blöd, ich will nie groß werden, ich kann ja sowieso nichts ...
malt sie ein bild und bringt es mir, dann sag ich ihr, wie schon es ist und sie sagt: das bild ist hässlich, hässlich .. (das kann über einige minuten gehen) oder: ich kann sowieso nicht malen
frag ich sie, was am tag so schön war, antwort: nichts, der tag war blöd

letztes jahr zu beginn der vorschule hatte sie massive versagensängste - eben mit o. g. äußerungen, sie weinte auch viel im kiga und wenn es der erz. zu bunt wurde (dass sie sich eben gar nicht mehr "einkriegte"), dann sagte die erz: wenn du nicht aufhörst, dann schick ich dich in die babygruppe! (ja super, grad für sensible kinder ist das die richtige "ermutigung" - aber die erz. drauf ansprechen bringt gar nix, weil das hat sie ja niiiieeee gesagt - und zeugen hat man keine)
im märz, april wollte sie gar nicht mehr in den kiga (sie geht eh nur vormittags für ca. 3 stunden), manchmal stundenlanges streiken, kopfweh, durchfall, bauchweh ...
manchen tag habe ich sie dann nicht in den kiga gebracht, wenn die beschäftigung angefangen hat, wird man dann nur von der erz. sehr schief angesehen (egal wie der grund des zuspätkommens lautet - das hat man schließlich alles in griff zu bekommen ....)
so ist auch manchmal ein kiga-tag ausgefallen.
kommentar der erz: kein wunder, wenn sie das kind so unregelmäßig bringen, dass es dann so durcheinander ist ...

naja, wir haben dann einen belohnungsplan angefangen, immer wenn eine woche kiga gut geklappt hat, gibts paar kleine aufkleber oder sowas - seitdem keine endlosen diskussionen mehr und auch das mit durchfall usw. hat sich fast gelegt.

ich habe mir trotzdem einen termin bei einer psychologin geben lassen, um zu gucken, ob sie wirklich auch von ihrer psyche her schulreif ist - rein vom wissen her ist sie es schon lange. aber die ps. hat keine bedenken.
positiv ist, dass wir zum glück 31 oder 32 schulanfänger haben und dadurch zwei kleine klassen gebildet werden können. so hat sie doch eine größere chance, in ihrer schüchternheit nicht unterzugehen, als bei vielleicht 30 kindern.

letzte woche hatten wir nochmal einen termin, wo sie ca. 30 min was gespielt und aufgebaut hat - war sie total ausdauernd, sehr genau, ließ sich nicht entmutigen usw.

die ps. fragte mich ja, was ich für das kind möchte und ich sagte: naja, ich weiß nicht, ob es sowas gibt, aber vielleicht irgendwie eine ergotherapie oder so, wo sie bei ein paar terminen einfach mehr selbstvertrauen gewinnt, selbstbewusster wird (irgendsowas in der richtung)

mal schauen, was sie beim nächsten termin dann sagen wird.

da ich solche äußerungen von den anderen kindern gar nicht kannte, war ich da schon ziemlich verunsichert, gerade auch, weil wir sie ja immer ermutigen usw. - also von daher kann diese haltung nicht kommen.

aber ich bin beruhigt, wenn ich das von anderen auch höre.



Oh vielen Dank!

Antwort von Tanichen am 10.07.2007, 16:14 Uhr

Dank Euch! Da gehts einem gleich besser, wenn man nicht der Einzige mit solchen Problemen ist.

Vielleicht sollte ich einfach die letzten 4 Wochen der Kindi-Zeit die Augen und Ohren zumachen und abwarten?

HOffentlich schaffe ich das, es macht mich ganz verrückt!

Gruss und Danke
Tanichen



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