Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von nidan am 13.12.2011, 10:44 Uhr

Freundeproblem

Hallo nochmal,
so nun zu unserem Problem.
Es geht darum ob ich meinen Sohn von seinem "Freund" in der Schule trennen soll. Bisher habe ich es noch nicht so ernst genommen. Aber es häufen sich die "Vorfälle". Ich fang mal vorne an.
Es geht um einen Jungen. Er ist sehr bestimmend und lässt einfach nicht von meinem ab. Es sind Freunde und ich habe immer nur beobachtet. Ich habe den Eindruck, dass Meiner nicht dagegen ankommt. Es wird bestimmt was und mit wem gespielt wird. Mein Sohn sagt seine Meinung mehrmals aber die wird ignoriert. Er "zupft" die ganze Zeit an ihm rum. Meiner kann zig mal sagen lass mich oder weg gehen und kurz darauf geht es wieder los.
Noch ein Beispiel (hat mir eine Mama berichtet): Mein Kind ist schon früh im Kindi spiel mit Kind 3 (auch ein Freund), da kommt der besagte Junge und fragt mehrmals kommt du jetzt ich will jetzt das und das machen. 3 mal sagt meiner nein ich spiel jetzt hier aber irgen wann geht er dann doch mit, weil er einfach nicht dagegen ankommt weil es wirklich ganz aufdringlich war und nicht nachlies.
Ich habe das jetzt 2x beim Sport beobachtet (ich war zur Eingewöhnung mit) und wir haben uns auch mal privat (mit Mütter) getroffen.
Letzte Woche war der Junge krank. Ich habe nach 2 Tage beiläufig gefragt, na war der XY wieder da? So meinte mein Sohn: Nein, das ist auch mal gut so, dann können wir endlich mal was anderes spielen.
Es gibt nämlich noch einen 3. Junge, der auch ein guter Freund von meinem ist, der aber oft nicht mitspielen darf. Meiner sagt dann immer er will das er mitspielt, aber meißt geht es dann schief (auch lt. Erzieherin).

Es ist ein sehr dominanter Junge. Ich weiss solche muß es geben, aber er hat es wirklich sehr auf meinen abgesehen. Ich habe Angst, dass er irgend wann keine anderen Freunde mehr hat.
Lt. Erzieherhin ist er bisher sehr beliebt und alle mögen ihn.
Aber er steht so dazwischen wenn er mit anderen spielen möchte, weil er sozusagen immer erst diesen Jungen auch dazu bringen muß.

Ich hoffe man kann meine Schilderungen etwas verstehen und Ihr habt Tips. Ich spiele mit dem Gedanken meinen Jungen in eine andere Schulklasse zu geben. Dann wären aber vermutlich alle anderen der KiGa-Gruppe nicht mehr mit meinem Sohn zusammen.

Es ist einfach ein Pech, dass dieser Junge sich meinen Sohn als besten Freund ausgesucht hat.

Ich freu mich auf Eure Meinungen.

 
8 Antworten:

Nachtrag

Antwort von nidan am 13.12.2011, 10:52 Uhr

der Junge bekommt seit Beginn der KiGa-Zeit Förderung bezüglich der Psychomotorik. Wieso weshalb weiß ich nicht. Hat mich bisher auch nicht interessiert.
Wie gesagt, bisher habe ich alles nur beobachtet.

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Re: Nachtrag

Antwort von kemax am 13.12.2011, 10:58 Uhr

Hallo,

tja, ich würde auch eher dazu neigen, meinen Sohn nicht mit den Kind in eine Klasse gehen zu lassen. Aber kann man das eigentlich beeinflussen?
Und erfahrungsgemäß wird mit Schuleintritt eh alles "neu aufgemischt". Alles neu, neue Kinder und ein völlig neuer Tagesablauf. Vielleicht lässt das Interesse des Jungen an deinem Sohn von allein wieder nach?

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Re: Nachtrag

Antwort von nidan am 13.12.2011, 11:04 Uhr

Wir können ein Kind nennen mit dem man zusammen sein möchte.
Und andersherum geht das wohl auch, wird nur nicht propagiert.
Es gibt zum Glück mindestens 2 Klassen. Vielleicht sogar 3.
Ich habe auf jeden Fall vor, sofort mit der Lehrerin zu sprechen, dass die 2 nicht nebeneinander sitzen.

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Re: Freundeproblem

Antwort von MartaHH am 13.12.2011, 11:08 Uhr

Das kommt häufiger vor, als man denkt. Natürlich kannst du versuchen, dein Kind in einer anderen Klasse unterzubringen. Aber wenn der andere Junge sich deinen Sohn als Freund "wünscht", wird die Schulleitung vermutlich dessen Wunsch erfüllen! Ist uns auch so gegangen.

Auch im Hort hab ich manchmal mit solchen Konstellationen zu tun. Kinder, die sich seit Kindergartenzeiten kennen, nicht wirklich miteinander auskommen, dann aber 4 gemeinsame Grundschuljahre miteinander verbringen. Das sind oft die Fälle, wo sich die "klammernden" Kinder (ich nenn sie mal so mangels eines besseren Ausdrucks) auch tatsächlich NICHT neu orientieren, wie es doch sonst so oft der Fall ist.

Man erkennt diese "Paare" nach kurzer Zeit; einer bedrängt, einer wird die ganze Zeit bedrängt. Erzieher/Lehrer/Eltern können versuchen, da etwas "Luft" reinzulassen und durch gezieltes Spielen zusammen mit anderen Kindern den Fokus von dem einen Kind zu nehmen. Aber ob es immer klappt...

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Re: Freundeproblem

Antwort von ccat am 13.12.2011, 11:19 Uhr

Hallo,

dein Sohn macht doch aber einen recht selbstbewussten Eindruck und versucht ja auch dem Jungen mal ein ´nein´ zusetzten. Leider gelingt es ihm noch nicht. Ich würde einfach darauf bauen, dass er noch Zeit hat sich zu Stärken, wobei ihr ihn immer wieder Unterstützen solltet. Schade wäre es, wenn alle Kinder aus dem Kiga in eine Klasse kämen und dein Sohn in eine andere. Vielleicht ist wieder so ein dominantes Kind in der Klasse...ich denke, er wird noch lernen, dass er seine Meinung durchsetzt.

lg

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Re: Freundeproblem

Antwort von Häsle am 13.12.2011, 11:20 Uhr

Meine Tochter hat auch eine sehr dominante Freundin. Und da sie selber recht zickig und "bestimmerisch" (aber auch zurückhaltend - komische Mischung) ist, gab es fast täglich Streitereien und Geheule, auf beiden Seiten. Im Kindergarten, beim Turnen, auf dem Spielplatz, eigentlich überall, wo die Beiden zusammentrafen. Und trotzdem sind sie "beste Freundinnen", so eine Art Hassliebe.

Das andere Mädel ist jetzt schon in die Schule gekommen, und wir sehen sie nur noch ein Mal pro Woche beim Sport. Dadurch ist das schon viel besser geworden, auch weil die Trainerin streng werden kann.
Aber im September werden sie auf dem Schulhof wieder zusammentreffen, Nachmittagsbetreuung brauchen wir zum Glück nicht, da gäbe es bestimmt auch wieder Probleme...

Ich würde in eurem Fall wohl darum bitten, die Beiden nicht nebeneinander zu setzen. Das Problem wird dann sowieso nicht im Unterricht auftreten, sondern in den Pausen. Und da treffen alle Klassen zusammen...

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Re: Freundeproblem

Antwort von Liesel am 13.12.2011, 11:48 Uhr

ich wuerde auch die lehrerin ansprechen, ob sie die beiden auseinandersetzt, wenn sie in eine klasse kommen - vorausgesetzt, dein sohn will das so und moechte auch lieber neben dem anderen freund sitzen. die kinder sind ja noch so klein, dein sohn muss erst noch lernen, sich besser durchzusetzen. er hat ja eine eigene meinung, die er auch aeussert, das ist doch gut. da wird er sich sicherlich nicht ewig dominieren lassen.

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Danke.

Antwort von nidan am 13.12.2011, 11:56 Uhr

Hallo,

danke für die schnellen Antworten.
Das sind auch meine Gedanken. Dann kommt vieleicht ein anderes Kind, und es wird viel schlimmer.
Mein Sohn ist ansich sehr willensstark und hält sich an die mir wichtigen Regeln (meißtens)
Auch ein Beispiel: Wir gingen vom KiGa heim, wir müssen über eine Straße. Die 2 Jungs laufen schon vor, sie warten an der Straße. Auf der anderen Seite ist eine Gruppe von Schulkindern (die sie beide gut kennen) und rufen die Jungs rüber. Mein Sohn blieb stehen, der Andere nicht! War ich stolz!! Wenn es der Besagte gewesen wäre, hätte er nicht aufgehört Meinen zu beschwatzen und evt. mitzuziehen.

Ach menno. Ich denke ich werde mich mal mit der Erzieherin besprechen. Ansich hätte ich nichts gegen den Jungen aber es ist einfach sehr extrem. Und er hat eben viel Unsinn im Kopf. Meiner erzählt auch oft heute hat der XY das und das gemacht. Manchmal macht er mit, manchmal nicht.

Na ja. Mal sehen was die Kooperationslehrerin sagt. Vielleicht fällt ihr ja auch was auf.

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