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Geschrieben von sammie2010, 18. SSW am 15.05.2012, 21:29 Uhr

Depressionen in der Schwangerschaft

Hallo.

Ich würde gern wissen, ob jemand von euch Depressionen in der Schwangerschaft hatte (also auf Grund von Vorbelastungen/Vorerkrankungen). Und wie dagegen vorgegangen wurde, mit Medikamenten ode evtl. Alternativmedizin? Bin momentan ratlos, ob man die Tabletten wirklich so bedenkenlos nehmen kann.

Ich würde mich über ein paar Antworten freuen, gerne auch per PN.

Danke und schönen Abend.

 
7 Antworten:

Re: Depressionen in der Schwangerschaft

Antwort von sanctipetri, 21. SSW am 15.05.2012, 22:51 Uhr

Hallo,

ich kenne mich mit der Erkrankung selber nicht aus, kann dir aber
einen Tip bzgl. Medikamente in SS und Stillzeit geben.

Auf der Seite http://www.embryotox.de/ kannst du dich informieren,
ob deine Medikamente geeignet sind. Bei allzu großen Sorgen
deinerseits kannst du deinen behandelnden Arzt ja auch Fragen
ob er sich mit denen in Verbindung setzt (es gibt dort eine Hotline
für Fachpersonal).

Wünsche dir Alles Gute für die SS!

LG
sanctipetri

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Re: Depressionen in der Schwangerschaft

Antwort von Dési+4mäuschen am 16.05.2012, 7:16 Uhr

ich hatte in meiner letzten ss täglich 2g cotalopram genommen, ab der 22ssw. mausi kam im märz11 gesund und minter zur welt.

wenn du mehr wissen möchtest darfst du gerne fragen.
die seelische belastung ist auf dauer auch nicht gut für das baby im bauch.
glg dési

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Re: Depressionen in der Schwangerschaft

Antwort von Levinsmum, 10. SSW am 16.05.2012, 8:13 Uhr

Also ich hatte die vor der Schwangerschaft ... und bin mit tabletten schwanger geworden mittlerweile hab ich sie abgesetzt aber arzt und hebamme sagen beide wenns mir schlecht geht kann ich die wieder nehmen ..

Wichtig ist das du dir ärztliche Hilfe suchst ...

Und ich weiss nicht ob das hilft aber bei mir wurden die Schildrüsenwerte getestet und die waren zu hoch nun hab ich das gegoogelt und gelesen das es wohl Falschdiagnosen gibt .. ich kopier dir das mal aus dem Artikel .. vllt sollte man das auch einfach mal testen grade in der schwangerschaft


Der Teil von dem Artikel:
Viele Menschen haben aufgrund des heute weit verbreiteten Jod-Mangels im Körper eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse erworben. Wenn nicht ein Kropf, eine Vergrößerung der Schilddrüse, die Erkrankung sichtbar macht, bleibt sie häufig unerkannt. Die unspezifischen Beschwerden werden dann nicht selten als psychisches Problem, z.B. eine Depression, diagnostiziert und entsprechend falsch behandelt.

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Danke

Antwort von sammie2010, 18. SSW am 16.05.2012, 10:04 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten.

Ich bin schon in ärztlicher Behandlung und er meinte es sei ok. Hab aber trotz allem Angst um mein Baby. Dankeschön nochmal!

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Re: Depressionen in der Schwangerschaft

Antwort von Firedragon am 24.05.2012, 18:54 Uhr

Hallo,

ich hab schon sehr lange vor meiner Schwangerschaft depressionen, aber ich hab seit einem Jahr keine Tabletten mehr genommen, weil die Nebenwirkungen zu krass sind.

Gerade bei Beginn der SS sollte man die Tabletten nicht nehmen, später sind die auch nicht wirklich prickelnd, aber da muss ein Arzt entscheiden, was schlimmer für Dich und Dein Kind ist: die Depression oder die Tabletten.

Es gibt aber zb auch das Johanniskraut, das ist ein Naturprodukt, daß die Regeneration von Nerven anregt. Allerdings darf man damit unter keinen Umständen in die direkte Sonne, weil die Haut sehr empfindlich wird. Du bekommst dann stärker Sonnenbrand oder Flecken. Ausserdem weiss ich nicht, ob man das so ohne weiteres in der SS nehmen kann, da auch Naturprodukte schaden können. Aber Apotheken wissen da sicher weiter. :)

Die Schilddrüsenwerte solltest Du auf jeden Fall einstellen lassen, denn das kann eine Ursache für Depressionen sein. Andere Sachen können eine Ernährungsmangel (Vitamin B und D sind zb wichtig fürs Wohlbefinden, aber auch noch andere Sachen) oder ein einschneidendes Erlebnis, mit dem Du nicht fertig wirst.

Ich würde jetzt nicht einfach sagen: OK ich bin schwanger, also kommt die Depression daher. Vielleicht ist das so, wahrscheinlich aber eher nicht, da SS ja normalerweise ein glückliches Ereignis ist... aber nicht für jeden (siehe "einschneidendes Erlebnis"). Deshalb schau mal, ob die SS für Dich vielleicht nicht so glücklich ist und warum. Sprich mit Leuten, denen Du vertraust oder manchmal ist auch jemand fremdes, der sich auskennt ein guter Zuhörer (Frauenarzt, Homöopathen, Seelsorger - da braucht jeder was anderes). Und versuche, auf Dein "Gefühl" zu hören. Normalerweise ignoriert man nämlich oft Ängste und Sorgen,w eil man sie für "Kleinlich" hält, und manche können dann diese Ängste nicht richtig verarbeiten. Denk immer dran: Keine Angst oder Sorge oder komisches Gefühl sind klein, denn es ist DEIN Gefühl und damit viel wert.

Grundsätzlich ist die Idee mit der Therapie genau die Richtige, wenn Du Depressionen hast. Vergiss aber dabei nicht, daß schon normale Therapeuten eine Warteliste von 4-6 Monaten haben, manchmal noch länger. Brauchst Du was spezielles, wie zb einen Tiefen- oder Traumapsychologen, dann kann sich die Wartezeit nochmal verdoppeln, wenn Du überhaupt auf die Liste gesetzt wirst. Anders wäre das mit einer Tagesklinik. Da kannst Du bei besonderer Indikation relativ schnell einen Platz bekommen (je nach Klinik) und bist von morgens 8 bis 16 Uhr dort, also wie bei der Arbeit. Und da wird das volle Programm durchgezogen. Da wirst Du dann auch auf Tabletten eingestellt, wenn das wirklich Notwendig ist. Oder eben nicht. Jedenfalls kann man Dich da umfangreich über alle vor- und Nachteile aufklären.

So, ich hab jetzt mal so ein bisschen zusammengetragen, was ich so weiss. Auch wenn das jetzt wenig mit der SS zu tun hat, hilft Dir das hoffentlich weiter.

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Re: Depressionen in der Schwangerschaft

Antwort von schlangenlady237 am 25.02.2013, 9:35 Uhr

Hallo,

ich hatte schon vor meiner Schwangerschaft mit Depressionen zu kämpfen und habe mir daher lange überlegt, ob ich überhaupt ein Kind bekommen soll. Da meine biologische Uhr aber immer lauter getickt hat, wollte ich nicht mehr länger warten. Ich habe dann ein Medikament langsam ausgeschlichen und vom anderen Antidepressiva die Dosis reduziert. In den ersten acht Wochen der Schwangerschaft habe ich auf Anraten meines Psychiaters auf Medikamente verzichtet. Ich hatte mich dann auch bei Embryotox in Berlin beraten lassen und die haben mir Entwarnung gegeben. Danach habe ich wegen starker Schlafstörungen eine sehr geringe Dosis Mirtazapin bis zum Ende der Schwangerschaft eingenommen. Mein Kind ist dann gesund geboren und hatte auch keine Anpassungsstörungen.

Gerne kannst du dich bei weiteren Fragen per PN an mich wenden.

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Re: Depressionen in der Schwangerschaft

Antwort von schlangenlady237 am 25.02.2013, 9:35 Uhr

Hallo,

ich hatte schon vor meiner Schwangerschaft mit Depressionen zu kämpfen und habe mir daher lange überlegt, ob ich überhaupt ein Kind bekommen soll. Da meine biologische Uhr aber immer lauter getickt hat, wollte ich nicht mehr länger warten. Ich habe dann ein Medikament langsam ausgeschlichen und vom anderen Antidepressiva die Dosis reduziert. In den ersten acht Wochen der Schwangerschaft habe ich auf Anraten meines Psychiaters auf Medikamente verzichtet. Ich hatte mich dann auch bei Embryotox in Berlin beraten lassen und die haben mir Entwarnung gegeben. Danach habe ich wegen starker Schlafstörungen eine sehr geringe Dosis Mirtazapin bis zum Ende der Schwangerschaft eingenommen. Mein Kind ist dann gesund geboren und hatte auch keine Anpassungsstörungen.

Gerne kannst du dich bei weiteren Fragen per PN an mich wenden.

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