Schwanger - wer noch?

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Geschrieben von Pavocolle am 28.08.2016, 15:24 Uhr

Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Hallo.

Es ist mittlerweile schon so schlimm, dass ich davon träume.
Ich habe so Angst, dass das Stillem wieder nicht klappt.

Ich möchte es doch unbedingt - seit jeher.
Nun bin ich mit dem 3. (und definitiv letztem) Kind schwanger und möchte, dass es wenigstens diesmal richtig klappt.

1 TOCHTER: insgesamt habe ich mir da wenig Druck gemacht. 100%IG weiß ich es nicht mehr, aber es hat auf jeden Fall nicht von der Menge her gereicht, da sie kontinuierlich abgenommen hat. Ich habe dann noch ein paar Wochen abgepumpt, aber es wurde so wenig, dass ich es schließlich beendet habe.

2. Tochter: Die Kleine kam mit 4 1/2 kg auf die Welt, was das ganze schonmal erleichtert hat, weil es dann nicht ganz so schlimm ist, wenn sie anfänglich so abnimmt. Es hat auch super geklappt, sie wog bei der Entlassung aus dem KH sogar mehr als nach der Geburt, obwohl die ersten 2 Tage praktisch ja fast nix kam, aber dann eben ordentlich.

Das Problem irgendwann Daheim: die Kleine war extrem faul und hat dauernd geschlafen und genauso verhielt sie sich an der Brust. Ich hab sie alle 2 Stunden angelegt und animiert, animiert, animiert....
Kurz hat sie getrunken und dann aber ist sie nuckelnd eingeschlafen bzw. hat weitergeschlafen. Das ging sogar 2 Wochen weiter, allerdings musste ich dann Zufüttern und dann hat sie gar nicht mehr aus der Brust getrunken, sondern nur noch genuckelt.

Insgesamt waren es dann wieder nur ca. 4 Wochen.


Waren das Zufälle, dass es nicht geklappt hat oder habe ich mich falsch verhalten??

Kann ich mich irgendwie vorbereiten, damit es besser klappt??

Danke und liebe Grüße

 
17 Antworten:

Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Minne am 28.08.2016, 15:51 Uhr

Einzig richtige Rat dazu aus meiner Sicht:

Nimm am besten jetzt schon Kontakt zu einer richtig ausgebildeten Stillberaterin auf.

Ich habe gute Erfahrungen mit der LaLecheLiga gemacht. Google das mal.

Die arbeiten ehrenamtlich.

Wahrscheinlich kann dir eine Stillberaterin da am allerbesten helfen.

Das Stillforum hier hat auch kompetente Leute, aber bei deinen Sorgen und deinen Vorgeschichte würde ich mir gleich jmd richtiges suchen.

Alles Gute dir!

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Lächelnundwinken, 8. SSW am 28.08.2016, 16:35 Uhr

Ich würde dir auch eine Stillberaterin empfehlen.
Das werde ich diesmal auch machen.
Meine Tochter hat nur mit Stillhütchen getrunken und nach 4 Monaten kaum noch. Ich habe dann noch 3 Monate abgepumpt. Ich hatte immer mehr als genug Milch.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Märzrosa, 7. SSW am 28.08.2016, 17:36 Uhr

Also, damit das alles klappt brauchst Du erstmal Wissen!

Deine Aussage, dass nach der Geburt 2 Tage nichts kam, zeigt mir, dass Du zB nicht wusstest, dass das völlig normal ist. Die Milch schießt erst nach 2-4 Tagen ein und die paar Tropfen Vormilch reichen normalerweise.

Du kannst Dich auch während der Schwangerschaft vorbereiten. Die Idee mit La Leche Liga finde ich super!
Es gibt ein tolles Buch, dass ich Dir empfehlen würde:

Es ist "Das Stillbuch" von Hannah Lottrop.

Wusstest Du, dass sogar Frauen stillen können, die noch nie ein Kind geboren haben? Mit ständigem Brustwarze stimulieren kann die Milchbildung angeregt werden.

Da steht sooooooo viel drin, was man machen kann bei zu wenig/zu viel Milch, faulen Babys, Wunden Brudtwarzen usw usw


Informier Dich - viele Probleme entstehen durch Mangel- oder Fehlinformation, Verunsicherung aus dem Umfeld, zu viel Druck usw.

Das wird! Und falls nicht?
Babys können auch glücklich und gesund mit Flasche groß werden.
Stillen ist wunderschön, (fand ich), aber nur, wenn es ohne Druck passiert und kein Zwang ist.

Lies Dich mal rein, vielleicht liegt die Lösung ganz nah?

Viel Glück und alles Gute!!!!

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Minne am 28.08.2016, 17:59 Uhr

Das Buch hatte ich beim 1. Kind auch.

Ansonsten schau doch auch noch mal hier:

http://www.lalecheliga.de/aktuelles/neue-lll-publikationen

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Neutrina, 38. SSW am 28.08.2016, 18:49 Uhr

Ich kann dir auch nur raten dich um eine gute Stillberaterin zu kümmern. In den meisten Fällen findet man eine Lösung. Setz dich auf jeden Fall blos nicht unter Druck und nimm dir am Anfang sehr viel Zeit. Im übrigens schlafen die meisten Babys am Anfang beim Stillen ein, dass relativ normal ... wir haben unseren dann zwischendurch gewickelt oder an den Fußsohlen gekitzelt.
Das Problem ist leider oft, dass wenn man das Zufüttern einmal anfängt man dann nur schwer wieder weg kommt. Den ohne Nachfrage kommt auch immer weniger Milch und zudem ist trinken aus der Flasche für Babys einfacher und die sind ja nicht dumm ... warum an der Brust arbeiten, wenn man es leicht haben kann. Also auf jeden Fall entweder eine Hebamme mit hoher Kompetenz was das Stillen anbelangt oder noch besser eine Stillberaterin.

Und wenn es nicht klappt ist es auch nicht schlimm, zwar schade, aber groß werden sie trotzdem. Stillen soll ja schön sein und nicht nur Stress. Ich drück dir die Daumen, dass es klappt.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von schubuduu am 28.08.2016, 19:31 Uhr

Hey ich habe das gleiche Problem bei all meinen drei Kindern gehabt. Trotzdem alle drei bis über ein Jahr gestillt.
1. nicht abpumpen! Das macht nur unsicher...
2. Keine Flasche die ersten acht Wochen! Ich habe immer erst gestillt und dann Pre Nahrung über die Spritze und meine kleinen Finger (an dem wird dann gesaugt) gegeben. So entsteht keine Saugverwirrung. Das ist natürlich aufwendig aber das war es wert.
3. keine Schnuller am Anfang
Jeder Versuch die Milchmenge zu steigern hat bei mir nicht geklappt. Ich habe sogar du Donperidon gegriffen. Mit ca 9 Monaten als dann feste Nahrung dazukam brauchten wir keine Pre mehr.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von schubuduu am 28.08.2016, 19:36 Uhr

Achso und Stillberatung ist immer gut. Vielleicht ist es ja was ganz einfaches bei dir und es müssen nur die richtigen Knöpfe gedrückt werden. Ich bin nie dahinter gekommen warum ich zu wenig Milch produziert habe. Außerdem kann ich mich Lächelnundwinken nur anschließen. Aufklärung ist das A und O und das Buch ist super!

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Pavocolle am 28.08.2016, 20:11 Uhr

Ich danke euch allen vielmals.

Das Buch habe ich mir nun bestellt. Vielleicht würde es ja bei mir von der Milchmenge hinhauen, wenn alles andere klappt und die Kleine (ist wieder ein Mädel) auch mitmacht. Aber im Buch soll darüber ja auch einiges stehen....bin gespannt..

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Minne am 28.08.2016, 20:41 Uhr

Versuch es doch trotzdem mal mit der Stillberatung.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Nevin0821 am 28.08.2016, 23:40 Uhr

Ich habe auch meine ersten zwei Kinder nur zwei Monate stillen können mein drittes wird in einer Woche zwei und wird noch gestillt. Mir wurde von Hebamme gesagt dass es beim dritten kind genauso sein wird da hat sie sich wohl geirrt. Ich habe Glück gehabt dass meine kleine kein Schnuller und Flasche angenommen hat sonst wäre sie vielleicht auch nicht mehr gestillt. Ich hatte keine andere Wahl sie musste gestillt werden zum zufüttern war sie noch zu klein. Setze dein Körper nicht unter Druck dann wird es bestimmt klappen. Alles Gute.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von LooRelai am 29.08.2016, 8:16 Uhr

Eine Stillberaterin ist ein toller Tipp!

Und eig hat keine Mama zu wenig Milch. Meine Tochter wollte in den ersten Wochen nur alle 3 bis 4 Stunden trinken. Nach 2 Stunden hätte ich sie nicht animieren können. Und sie hat auch immer nur eine Brust geschafft und ist dann eingeschlafen.

Mit ein paar Wochen kommt dann der erste Schub und die Babys wollen andauernd an die Brust. Das ist sehr anstrengend ABER wenn du das Gefühl hast du hast zu wenig milch (weil durch den Schub gerade der bedarf gestiegen ist) musst du möglichst oft anlegen. Die Nachfrage regelt das Angebot. Das heißt je öfter du anlegst desto mehr Milch produziert dein Körper.

Und habe nicht so eine angst. Mir hat mal jemand gesagt, die Milch beginnt im Kopf zu fließen.
Wenn du eine tolle Beraterin hast klappt es ganz bestimmt

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Märzrosa, 7. SSW am 29.08.2016, 8:25 Uhr

Noch was aus meiner Erfahrung:

Ich musste arbeiten und habe die fehlende Mahlzeiten abgepumpt. Nach 5 Minuten hatte ich 10ml oder so. Hätte ich da aufgehört, hätte ich leicht glauben können, ich hätte zu wenig Milch. Hab mir dann (Tipp aus dem Buch) ein Foto vom meinem Baby angesehen und gaaaanz fest an mein Baby gedacht und tataaaaaa:
MILCHSPENDEREFLEX! Die Milch spritzte nur so raus. Innerhalb kürzester Zeit 300ml oder so.
Das sind Dinge, die wir nicht so wahrnehmen wenn das Baby trinkt. Sieht man ja nicht....

Glaub mir, dieses Mal klappt es super, mit Information und guter Unterstützung, gerade auch in den anstrengenden Phasen (Wachstumsschub zB)

(Ich habe vier Kinder gestillt, zwischen 6 und 15 Monaten)

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von Märzrosa, 7. SSW am 29.08.2016, 8:25 Uhr

Noch was aus meiner Erfahrung:

Ich musste arbeiten und habe die fehlende Mahlzeiten abgepumpt. Nach 5 Minuten hatte ich 10ml oder so. Hätte ich da aufgehört, hätte ich leicht glauben können, ich hätte zu wenig Milch. Hab mir dann (Tipp aus dem Buch) ein Foto vom meinem Baby angesehen und gaaaanz fest an mein Baby gedacht und tataaaaaa:
MILCHSPENDEREFLEX! Die Milch spritzte nur so raus. Innerhalb kürzester Zeit 300ml oder so.
Das sind Dinge, die wir nicht so wahrnehmen wenn das Baby trinkt. Sieht man ja nicht....

Glaub mir, dieses Mal klappt es super, mit Information und guter Unterstützung, gerade auch in den anstrengenden Phasen (Wachstumsschub zB)

(Ich habe vier Kinder gestillt, zwischen 6 und 15 Monaten)

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von schubuduu am 29.08.2016, 8:35 Uhr

Eigentlich! Es gibt Mütter bei denen hilft all das nicht
Ich hab die ganze Palette durch und ich hab es gehasst wenn die vollstillenden Eigentlichmütter mit ihrem Eigentlich kamen. Ich denke das gehört in kompetente Stillberaterhände und wenn man doch zufüttern muss dann muss man echt wissen wie.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von LooRelai am 29.08.2016, 20:20 Uhr

Meine Hebamme hat immer gesagt zufüttern ist der Anfang vom Abstillen. Uns wurde schon in der Vorbereitung gesagt, dass wir sie sofort anrufen sollen wenn eine Schwester im kh sagt das Baby würde zu sehr abnehmen und müsste eine Flasche bekommen. Dann wäre sie sofort gekommen.... außer in absoluten Ausnahmefällen reicht die Milch... es muss natürlich regelmäßig angelegt werden damit die Milch produziert wird... aber die Nachfrage bestimmt das Baby. Wenn es nur alle 3 oder 4 Stunden möchte ist doch ok. Und wenn es nachts zu den wenigen Gehört die schon früh 5 oder 6 Stunden schlafen ist doch super.

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von schubuduu am 29.08.2016, 21:12 Uhr

Wie gesagt ich habe die ganze Palette durch. Ich war am Sofa festgetackert, was ok war und trotzdem hat sich der Bedarf nicht angepasst. Trotz zufüttern habe ich Kind eins 18 Monate gestillt, Kind zwei 14 Monate und beim einjährigen dritten ist das Ende noch offen. Man muss halt wissen wie. Aber pauschal zu sagen Milch kann es nicht zu wenig geben stimmt nicht

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Re: Angst, dass das Stillen wieder nicht klappt

Antwort von emilie.d. am 30.08.2016, 10:08 Uhr

Es ist halt schon so, dass 2-5 Prozent der Frauen tatsächlich nicht vollstillen können. War früher auch schon so, aber auf dem Dorf hat ja immer irgendwer noch gestillt, so dass man schwächliche Kinder da hinbringen konnte, dass die mal ordentlich Milch bekommen.
Ich finde es gut und richtig, wie das Deine Hebamme handhabt. Meist wird viel zu früh zugefüttert. Aber es gibt Situationen, wo man nicht drumrum kommt. Und wenn man das dann professionell händelt, kann man zumindest bei einer Zwiemilchernährung bleiben.
Schubiduu schreibt es ja, man sollte sich finde ich auch als vollstillende Mutter mit solchen allgemeinen Aussagen zurückhalten. Lieber dazu raten, sich im Vorfeld zu informieren, bei LLL oder AFS.

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