Dr. rer. nat. Meike Bentzs

Schreibabys

Dr. rer. nat. Meike Bentz

   

Antwort:

Wesensveänderung Mutter

Liebe Anne,


tatsächlich bin ich keine Expertin für Ihre Problematik. Aus meiner Sicht kann ich Ihnen daher nur Folgendes raten:

So wie Sie es beschreiben, ist die Situation ja für Sie beide schwierig. Für Ihren Sohn, weil er Ihren Unmut zu spüren bekommt und für Sie, weil Sie krank sind und ein schlechtes Gewissen haben.

Da Ihr Sohn die Situation für Sie nicht klären kann (Rücksichtnahme, und Verständnis kann man in diesem Alter noch nicht großartig erwarten - dafür fehlt es den Kleinen noch an vielen Fähigkeiten!), müssen Sie aktiv werden und Lösungen suchen, wie Sie
a) Ihre Gereiztheit so handeln, dass es Ihren Sohn nicht trifft.
b) und an solch kritischen Tagen für Entlastung sorgen.

Vielleicht gucken Sie sich mal nach einem zuverlässigen und flexiblen Babysitter/ "Leih-Oma" um, den an diesen Tagen mal schnell für etwas Entlastung sorgen kann. Dann wäre zu überlegen, ob Sie sich nicht an einen niedergelassenen Psychotherapeuten wenden, der mit Ihnen Möglichkeiten entwickelt, mit den Aggressionen umzugehen, denn abstellen lassen sich diese ja wohl nicht. Es geht dabei nicht darum, dass man Sie therapiert, weil Sie gestört sind, sondern mit Ihnen Wege erarbeitet mit dieser Belastung umzugehen.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass Ihre Migräne schon länger besteht und fachärztlich bereut wird. Wenn nicht -sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und nicht durch versuchen, dass Problem so zu lösen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute!

Herzlichst,

Ihre Meike Bentz

von Dr. Meike Bentz am 23.11.2015, 10:54 Uhr

 
 
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