Dr. rer. nat. Meike Bentzs

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Dr. rer. nat. Meike Bentz

   

 

Nachtrag Baby im Bett zum schlafen bringen

Hallo Frau Dr. Bentz, ich habe noch ein paar ergänzende Fragen: 1.Wenn wir es geschafft haben, unsere Tochter im Bett zum schlafen zu bringen, wie sieht es nachts aus, wenn sie aufwacht? Kann ich sie dann mit in mein Bett zum stillen nehmen und sie danach dort weiter schlafen lassen? Oder wäre das kontraproduktiv? 2. Manchmal ist sie nach dem Stillen nachts wach, oft nach nur 6 bis 7 Stunden Schlaf, d.h. sie kann eigentlich noch nicht aus geschlafen sein.... Wenn man dann mit ihr auf steht, quengelt sie bis zum losschreien und lässt sich dann nur mit einer Kombination aus auf dem Arm tragen und stillen beruhigen um dann noch Stunden weiter zu schlafen. Wie gehen wir am besten mit so einer Situation um? Vielen Dank und viele Grüße, Lifie

von Lifie am 24.02.2016, 12:45 Uhr

 
 

Antwort:

Nachtrag Baby im Bett zum schlafen bringen

Liebe Lifie!

ich kenne Eltern, die das genauso machen. Stillen und eigenes Bettchen ist manchmal etwas kniffelig, doch nicht unmöglich. Ob Sie dieses Ziel dann letztendlich teilen und gern wollen, dass Ihre Kleine danach weiter im eigenen Bett schläft, entscheidet dann auch über das Vorgehen. Wenn Sie mit einer Zwischenlösung eigentlich ganz zufrieden sind, besteht kein Handlungsbedarf! Ich würde daher raten:Gucken Sie mal, wie fit Sie sind. Wenn Ihre Kleine besser einschläft, sorgt das ja schon für mehr Erholung, die Sie ruhig mitnehmen sollten. Dann können Sie sich an den nächsten Schritt wagen, wenn Sie es wollen. Das dauerst sicher länger, doch zu viele Änderungen auf einmal sind bei Erschöpfung wirklich schwierig umzusetzen.

Wenn Ihre Tochter nach dem Stillen zu früh wach ist, lassen Sie den Raum bitte unbedingt dunkel und beschränken die Interaktion auf ein Minimum. Also bitte nicht zu viel Reden, Wickeln nur wenn nötig, keine Spielchen machen, keine Spieluhr an etc.. Das sind alles Signale (ebenso wie Bewegung) die signalisieren: jetzt ist Tag! Prüfen Sie auch kritisch, ob es beim Stillen Störfaktoren gibt (häufige Lagewechsel, zuviel Reden, lange Versuche, das Kind aufstoßen zu lassen etc.). Versuchen Sie sie möglichst im Liegen zu stillen.

Kuscheln Sie in solchen Fällen Ihre Kleine dann ruhig neben sich und halten Sie die Unruhe und Zappelei aus. Wenn Sie sich einschreit, können Sie natürlich auch mal kurz hochnehmen, solche Tage werden sich halt nicht vermeiden lassen.Wichtig ist dann aber, dass Sie - in etwa - im gewohnten Rhythmus bleiben und Ihre Kleine nach so einer Nacht nicht ewig am Tag schlafen lassen.

Weiterhin viel Erfolg!

Herzlichst,

Ihre Meike Bentz

von Dr. Meike Bentz am 28.02.2016

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