Dr. rer. nat. Meike Bentzs

Schreibabys

Dr. rer. nat. Meike Bentz

   

 

kind 15 monate schläft nicht ein

meine tochter (15monate) scjläft nicht alleine ein. Ich ver suche alles. Nichts hilft. Ich bleibe mit im zimmer. Möchte hand halten oder streicheln aber sie wehrt es ab. Sie drehtü such immerzu im bett fängt das plabbern an. Steht auf. Reibt sich gleichzeitig die augen u gähnt. Also ist sie doch müde. Hab auch schon versucht sie später hinzulegen (mittags wie abends). Irgendwann lasse ich sie dann 5 min schreien. Dann macht sie langsam die augen zu. (Damit fühl ich mich aber scjlecht). Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch tun soll. Sie hat noch nie gut geschlafen. Wacht auch öfters auf. Das geht wie gesagt schon 15 monate so. Ich fange bald auch wieder zu arbeiten an. Da muss sie in die krippe. Ich hab schon angst, dass sie dann gar nicht schläft.

von stini1801 am 06.06.2016, 14:10 Uhr

 
 

Antwort:

kind 15 monate schläft nicht ein

Hallo,

ich habe auch ein solches Kind, welches sich mit aller Macht gegen den Schlaf stemmt. Ich habe noch keine Lösung gefunden, ABER im Kindergarten klappt es mustergültig! Es hat grad mal 2-3 Monate dort gedauert und mein Kind schläft als erstes ein! Vertraue darauf, dass es dort klappt. Und seit dem klappt es auch zu Hause besser, nicht immer (so wie jetzt :( ).

Gehe entspannt daran, selbst mein Nicht-Schläfer (habe hier auch oft nach Rat gefragt) schläft im Kindergarten!

von CK18 am 08.06.2016

Antwort:

kind 15 monate schläft nicht ein

Das gibt mir etwas mut. Aber ich versteh es einfach nicht. Sie ist sooi müde u schläft einfach nicht ein. Sitze schon wieder vor der tür u lasse sie 5 min schreien. Dann ist sie erschöpft u schläft ein. Wenn ich drin bleibe kommt sie gar nicht zur ruhe. Es wird immer soäter bis sie schläft u dann schläft se höchstens eine std. Aber sie ist doch wirklich müde. Ich versteh es einfach nicht.

von stini1801 am 08.06.2016

Antwort:

kind 15 monate schläft nicht ein

Warum es so ist, weiß ich leider auch nicht.

Schläft denn Deine Tochter tagsüber genug? Wir hatten eine Phase des Schlafverweigerns über den Tag und abends war mein Sohn so überdreht, dass gar nichts mehr ging.

Wir schlafen im Familienbett und er bekommt zum Einschlafen eine Milchflasche. Unser "Ritual" ist immer gleich: Windeln wechseln, Zähne putzen, Schlafsack an, Milchflasche holen, der Wohnung "gute Nacht sagen", ins Bett und Spieluhr aufziehen während er die Flasche trinkt. Allerdings muss ich sagen, dass er die Flasche auch ab und an als "Wachhalter" nutzt.

Ich habe auch konsequent alle ablenkende Reize verbannt, womit er sich wachhalten könnte. Hat aber auch nicht viel genützt, er fing dann an sich selbst zu kneifen, hauen, Haare oder Wimpern zu ziehen. Alles um ja nicht zu schlafen! Warum? Keine Ahnung! Verlassensängste? Er wurde nie verlassen, lag immer neben mir, wurde umsorgt und nie alleine gelassen...

Ich bin gespannt auf die Antwort von Frau Dr. Bentz!

Im Moment klappt es ganz gut, wenn mein Mann ihn ins Bett bringt. Aber er ist leider beruflich viel unterwegs, sodass ich nicht oft in den Luxus komme.

Vielleicht ist das eine Option für Euch, dass der Papa die Kleine ins Bett bringt.

Was bei uns der Fall ist, dass ich schon total entnervt und pessimistisch an die Schlafenssache ran gehe und das merkt mein Kind und desto müder und angenervter ich bin, desto weniger klappt es!

Vielleicht ist das Familienbett eine Möglichkeit für Euch? Ich liege immer daneben, wir kuscheln, halte seine Hand , während er trinkt und teilweise muss ich ihn auch festhalten, weil er motorisch einfach nicht zur Ruhe kommt. Er schreit natürlich, aber in 50% der Fälle schläft er nach Protest ein. Wenn er weiterhin brüllt und durch's Bett randaliert, muss er nochmal die Windel voll machen. Alles, um ja nicht zu schlafen.

Um Dir ein wenig Mut machen zu können: Der Besuch des Kindergartens hat bei uns einiges erleichtert, weil mein Sohn dort ganz viel erlebt und entsprechend müde ist am Nachmittag. Und das Schlafen im Kindergarten funktioniert einwandfrei! Darüber musst Du Dir keine Gedanken oder Sorgen machen!

Weiterhin gute Nerven!

von CK18 am 08.06.2016

Antwort:

kind 15 monate schläft nicht ein

Danke erst mal, dass du dir die mühe machst u mir immer antwortest. Das tut richtig gut sich auszutauschen.

Am tag schläft sie nur einmal mittags u höchstens eine stunde. Ich bin heute diesmal gleich raus gegangen nach dem ritual. Mittagesdrn, wuckeln, dentinox auf die zähne, musik einschalten, etwas schunkeln und dann ins bett legen. Dann hab ich gemerkt, sie fängt wieder an sich zu drehen u zu wenden. Und diesmal bin ich dann gleich raus gegangen. Dann hat sie natürlich geschrien. Nach 5 min bin ich wieer rein. Schnuller gegeben u dann ist sie gleich eingeschlafe. Es ist zwar kein gutes gefühl sie schreien zu lassen. Aber wenn sie jetzt so schneller einschläft?...

Abends muss ich jetz dazu sagen, da sie ja nur eine std mittags schläft, ist sie schon um 19.00 uhr müde. Da legen wir sie auch jin nach den obeb genannten ritual. Da klappt es dann eigentlich seit ein paar tagen. Zumindedt schläft sie ein, ohne das man sie "schreien lassen" muss. Papa legt sie abends auch manchmal hin. Da klappt es auch. Mittags ist er ja auf arbeit. Wir wollen es aber am wichenende mal versuchen, dass er sie mittags hinlegt.

Zum thema fanilienbett... sie schläft nachts jetzt auch besser. Deswegen mlchte ich es eigtl nicht anfangen, sie bei uns schlafen zu lassen. Ich denje, wenn ich es anfange, ist es schwer das wieder sbzugewöhnen und nachts klappts ja wie gesagt besder. Sie wacht schon öfters auf, aber wir müssen uhr meistens nur den schnuller geben u dann schläft sie wieder das ist aber ik für uns.

Lg u auch noch starke nerven

von stini1801 am 09.06.2016

Antwort:

kind 15 monate schläft nicht ein

Liebe Stini1801,

in den Beiträgen von CK haben Sie ja schon einiges gelesen und Sie klingen schon in Ihren Antworten etwas optimistischer. Das völlig zu Recht! Ich teile in meiner Praxis tatsächlich die Erfahrung, dass gerade unruhige Schläfer sich in (guten) Krippen und Kitas oder bei Tagesmüttern oft leichter tun. Hier sind die Regeln und Abläufe klarer, wodurch Kinder viel leichter erkennen, was von ihnen erwaretet wird (jetzt ist Schlafenszeit). Außerdem haben sie dort andere Kinder als Rollenvorbilder, die ihnen vorleben, wie der Alltag so dortt läuft.

Zu Hause ist dies selbst nei einem hohem Maß an Konsequenz nicht immer so zu leisten, da "nebenbei" ja auch noch andere Dinge erledigt werden müssen. In der Krippe, Kita und Co.ist der gesamte Ablauf auf die Kinder abgestimmt und daher sehr strukturiert und ritualisiert. Dies tut gerade unruhigen Kinder gut. Hinzu kommt, dass sie dort auch eine Menge Anregungen erhalten, also auch ausgepowerter sind. Das werden Sie merken, wenn Sie Ihre Kleine abholen.

Was den Mittagsschlaf zu Hause betrifft, so finde ich, dass Sie das eigentlich wirklich gut machen. Wenn Ihre Klein wirklich nach fünf Minuten einschläft, scheint sie eben ein bisschen Zeit zu brauchen, um sich runterzufahren. Dazu gehört gerade bei kleinen Kinder eben häufig auch, dass sie wenn sie müde sind, körperlich unruhig werden und anfangen zu zappeln, zu plappern etc. Sie kennen vielleicht den Spruch "nach müde kommt dumm" und haben es möglicherweise selbst schon erlebt, dass Sie, obwohl Sie total müde und erschöpft waren, überdreht und albern wurden.

Richtig in Rage schreien tut Ihre Tochter sich ja offensichtlich nicht, sonst wäre nicht nach 5 Minuten Ruhe. Manche Kinder fabrizieren so eine Art "in den Schlaf nörgeln", womit sie einfach ihre Erschöpfung zum Ausdruck bringen. Zudem scheint ihrer Tochter der körperliche Kontakt als Einschlafhilfe nicht wirklich zu helfen, denn sie stößt ja die Hand weg.
Ich würde daher vorschlagen, es bei einem kurzen Ritual zu lassen und ihr danach die Möglichkeit zu geben, selbst zur Ruhe zu kommen. Mit 15 Monaten ist sie zwar noch klein, doch ist ein so sanftes Einschlaftraining vertretbar, wenn sich sonst die Situation aufschaukelt. Jetzt wieder mit anderen Dingen anfangen, würde Ihre Kleine nur n och mehr verwirren und verunsichern. Bleiben Sie noch kurz im Zimmer, lesen Sie Ihr eine Geschichte vor, oder singen ein Schlaflied und verbschieden Sie sich dann ruhig und liebevoll (so jetzt schlaf schön, Mama ist ja da). Das ganze Hin und Her würde ich weglassen und wirklich nur ein einfaches Ritual einführen, was Sie jeden Tag wiederhole. Allerdings sollten Sie spätestens nach 5 Minuten reinschauen, wenn es nicht klappt und dies ggf. wiederholen.

Also nur Mut, es fehlt sicher nicht mehr viel!

Herzlichst,

Ihre Meike Bentz

von Dr. Meike Bentz am 10.06.2016

Die letzten 10 Beiträge
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Neutralitätsversprechen Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2022 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.