Dr. rer. nat. Meike Bentzs

Schreibabys

Dr. rer. nat. Meike Bentz

   

 

Ehemaliges Schreibaby

Liebes Expertengespräch

Ich hoffe ich darf hier Posten. Ich möchte dem Eltern die gerade in der Schreiphase sind Hoffnung machen.
Ja es wird besser/anders klar ist es anstrengend auch wenn sie älter werden aber alles ist besser als dieses Stundenlange Gebrüll.
Anna ist mittlerweile 14 Monate und ein kleiner Sonnenschein auch wenn sie noch immer sehr an mir klebt.
Wir hatten eine sehr anstrengende SS mit vorzeitigen Wehen, Tokylose, Cerclage, liegen, liegen, liegen und eine KS Entbindung wegen einer vorangegangenen Totgeburt in der 23 SSW
Anna fing am 3. Tag nach der Geburt an zu schreien und das bis zu 10 Stunden täglich.
Nach 5 Monaten wurde es besser und wie gesagt mittlerweile ist die Kleine nicht mehr weg zu denken.
Meine Tipps und Helfer in dr Zeit waren
- Pezziball
- Pucktuch
- Tragen, Tragen, Tragen ich am Arm da Anna weder Tragetuch noch Ergo Baby wollte
- wenn ich es fast nicht mehr ausgehalten habe Ohropax
- Musik am MP3 Player und den Kind vorsingen
Wenn gar nix mehr ging und im absoluten Extremfall Kind an einen sicheren Ort legen und kurz raus gehen und sich mal den Frust von der Seele brüllen.

A ja und danke für dieses Forum hier.

Lg

von Natascha 1981 am 21.07.2015, 11:10 Uhr

 
 

Antwort:

Ehemaliges Schreibaby

Liebe Natscha,

natürlich dürfen Sie von Ihren Erfahrungen berichten! Nicht nur, dass Sie den betroffenen Eltern Mut machen, Sie zeigen auch, wie individuell Lösungswege für diese Zeit sein können. Solange Eltern und Kind einen Weg finden, ist es ok.
D.h. auch wenn ich grundsätzlich empfehle, möglichst nicht allzu viele Reize zum Beruhigen und als Einschlafhilfe zu geben - sofern es für alle Seiten funktioniert, ist es völlig in Ordnung! Experten fürs Kind sind immer die Eltern!

Auch Ihren Tipp mit den Öhrenstöpseln finde ich hilfreich! Ihr Einsatz hat sich in meiner Praxis immer sehr bewährt.

Ebenso wie Sie bei Ihrem Kind sehe ich immer wieder, wie aus ehemaligen Schreibabys ganz tolle Kinder werden - vielleicht nicht immer ganz einfach, aber neugierig, aufmerksam, sensibel und quirlig.

Herzlichst,

Ihre Meike Bentz

von Dr. Meike Bentz am 21.07.2015

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