Dr. rer. nat. Meike Bentzs

Schreibabys

Dr. rer. nat. Meike Bentz

   

 

baby weint im schlaf

sehr geehrte frau dr bentz,
mein sohn ist nun gut monate.die ersten 8 wochen hat er nur sporadisch geschlafen,dann im babybay spontan von ca 22-6uhr.allerdings war er zuvor bei uns auf der couch eingeschlafen.nun haben wir ih seit ca 3 monaten an sin grosses gitterbett gewöhnt.anfangs klappte dies.seit 6 wochen schläft er nun nur nch ein wenn icb ihn in den schlaf schaukele.dann schläft er ca 3std in seinem bett u da sobald ef aufwacht schreit er bis ich ihn zu mir nehme.dann schlummert er mit 2 kl unterbrechungen bei uns im bett.er hat dennoch einen unruhigen schlaf.
ich habe ihn schon mehrmals müde in sein gitterbett gelegt.er hat nur einmal danach alleine geschlafen.in den anderen fällen hat er teils solange gegen das gitter geschlagen bis er einmal sogar eine wunde an der nase hatte.
danach hat er dann nur noch geschrien.
tagsüber ist er ebenflls sehr aktiv.er braucht ständig beschäftigung.das alleine spielen lernen versuchte ich schon immer zu trainieren.geht aber max 3 min gut.dann weint er wieder bis ich ihn hochnehme.
es ist schwierig so etwas nebenbei zu erkedigen.haben sie einen tipp?

von Sun8 am 27.07.2015, 14:17 Uhr

 
 

Antwort:

baby weint im schlaf

Liebe sun8!

Leider fehlt oben die Angabe, wie alt Ihr Kind ist!

Aber ich nehmen mal an, zwischen 6 und 9 Monaten? Also: sehe ich das richtig, dass das Schlafen im Elternbett soweit gut klappt?

Wäre dies eine Option, mit der auch Sie leben können? Dann könnte man die Situation vielleicht (zunächst) entzerren, indem Sie einen Schritt zurückgehen und ihn in Ihr Bett legen. Es gibt zwar auch kritische Stimmen gegen das Familienbett, aber sofern sich alle Beteiligten (auch Sie als Eltern - das ist natürlich nicht zu vergessen) damit wohlfühlen, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen. Es gibt ja kein Gesetz, dass besagt, dass Kinder ab einem bestimmten Alter im Gitterbettchen schlafen müssen.

Ansonsten haben Sie nur die Wahl, ihn wieder ans Gitterbettchen zu gewöhnen. Das bedeutet Schreierei. Hier ist es dann wichtig, dieses auch für eine Weile durchzuhalten, ruhig zu bleiben, ihn sanft wieder hinzulegen, beruhigen etc. Wenn er nach ca. 5 Minuten immer noch schreit, können Sie ihn natürlich hochnehmen und beruhigen, dann aber wieder hinlegen. usw. uws. Lassen Sie ihn nicht allein, aber machen Sie möglichst wenig.
Das ist anstregend und Sie müssen sich überlegen, ob Sie die Kraft und Nerven dazu haben und - wenn nicht - wo Sie Entlastung und Unterstützung bekommen, damit Sie das auf geduldige und liebevolle Weise durchhalten.

Letztendlich müssen Sie entscheiden, welcher Weg richtige für Sie ist, denn Sie sollten nie etwas machen, wovon Sie nicht überzeugt sind! Unsicherheit und Ängste übertragen sich aufs Kind, was dann wirklich höchst verunsichernd ist! Gleiches gilt aber auch für Vorbehalte gegen das Familienbett, was nur dann eine gute Lösung ist, wenn alle es wollen.

Es gehört wohl zu den schwersten Dingen, dass wir als Eltern die Entscheidungen treffen müssen (-;

Ich wünsche Ihnen für Ihren Weg alles Gute und viel Erfolg!

Herzlichst,

Ihre Meike Bentz

von Dr. Meike Bentz am 28.07.2015

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