Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Geschrieben von SonnenscheinMai2018 am 03.12.2019, 20:19 Uhr

Eure Meinung

Guten Abend,

unser Sohn ist mittlerweile 19 Monate alt und war bislang eigentlich ein guter Schläfer. Er schläft in seinem Bettchen in seinem eignen Zimmer. Seit 5 Tagen allerdings ist extrem der Wurm drin. Er geht gegen 19.20 Uhr ins Bettchen und steht normalerweise gegen 6.30 Uhr wieder auf. Derzeit ist es aber so, dass er nachts bis zu viermal aufwacht und dann weint bzw. nach Mama und Papa ruft. Mein Mann und ich sind dann zum Teil bis zu 40 Minuten in seinem Zimmer an seinem Bettchen und begleiten ihn wieder in den Schlaf. So langsam aber sicher geht das aber an die Substanz und wir fragen uns, ob ihr auch solche Phasen hattet und wie lange die gedauert haben?
Bei uns hat sich eigentlich nichts geändert. Es ist alles so wie immer bei uns.
Habt ihr eure Mäuse in sehr unruhigen Nachtzeiten mit ins Ehebett genommen und wenn ja, hat es geholfen und wie habt ihr es nach gewisser Zeit geschafft eure Mäuse wieder an das eigene Bettchen zu gewöhnen? Oder was habt ihr sonst so gemacht? Und was hat geholfen? Ich habe nun Bachblütengloboli bestellt, habt ihr Erfahrungen damit?
Ich danke euch schon jetzt für eure Einschätzung.
Liebe Grüße

 
3 Antworten:

Re: Eure Meinung

Antwort von weekend am 04.12.2019, 8:27 Uhr

Meiner Erfahrung nach ist irgendwie alles eine Phase bei den Kids und geht wieder vorbei. Die Frage ist nur, wann. ;-)

Da die Schlumpfine (knapp 19 Monate) noch bei uns im Zimmer schläft, ist ihr nächtliches Aufwachen nicht so problematisch, dann gebe ich ihr meine Hand und kann einfach liegenbleiben. Aber es gab auch Phasen (mit ca. 15/16 Monaten vielleicht?), in denen sie nachts dann häufiger kam und länger wieder gebraucht hat zum Einschlafen. Und dann wieder Nächte, in denen sie komplett durchschläft oder sich zumindest allein wieder beruhigt.

Wir waren vor etwa 8 Wochen an dem Punkt, dass sie abends lang zum Einschlafen gebraucht hat und morgens ab ca. halb fünf/fünf länger wach lag und manchmal gar nicht wieder einschlafen konnte. Zu dem Zeitpunkt haben wir sie 19 Uhr ins Bett gebracht und vorher hatte sie bis ca. 6:30 Uhr geschlafen. Wir hatten dann den (korrekten) Verdacht, dass sie nachts jetzt weniger Schlaf braucht, auch weil sie mittags auf einmal immer 1,5-2h geschlafen hat, vorher eher 30-60 Minuten. Haben sie dann später ins Bett gebracht und jetzt schläft sie meist von kurz vor acht bis halb sieben, also knapp eine Stunde weniger. Vielleicht verschiebt sich das Schlafbedürfnis Eures Kindes ja auch?

Ins große Bett kommt die Schlumpfine eigentlich nur, wenn sie am Wochenende morgens arg zeitig wach ist und wir hoffen, dass sie dann doch nochmal einschläft. Und manchmal am Wochenende beim Mittagsschlaf, wenn wir auch mit schlafen. Sonst bleibt sie in ihrem Bett, aber ich verstehe schon, dass Eure Situation eine andere ist mit dem eigenen Zimmer.

Ich würde es glaube ich versuchen. Macht für Euch vielleicht eine Zeit fest, "nicht vor 4 Uhr" oder sowas. Oder "erst wenn er nach 20 Minuten nicht schläft". Also nicht bei jeder kleinsten Gelegenheit. Wenn er wieder selbst durchschläft, kommt er ja gar nicht in die Situation, nachts ins Ehebett zu wollen. Alternativ könntet Ihr Euch noch eine Matratze neben sein Bett legen und wenn er dann nachts mosert zieht einer von Euch um. Dann könnt Ihr zumindest neben ihm halbwegs weiterschlafen.

Und: Globuli sind Geldmachererei, Homöopathie wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus.

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Re: Eure Meinung

Antwort von Babyborn18 am 07.12.2019, 18:50 Uhr

Für mich klingt das so, als ob ihr vorher einfach extrem verwöhnt mit dem Schlaf eures Kindes wart ;)
Da ist es verständlich, dass man recht schnell auf dem Zahnfleisch geht, wenn sich das mal ändert. Das ist aber leider gaaaaanz normal. Und wird auch wieder besser und auch mal wieder schlechter.
Wie ihr das handhabt, also kind mit ins Bett nehmen oder im eigenen Bett lassen, ist immer eine subjektive Entscheidung.
In anstrengenden Schlafphasen Schlaf ich auf jeden Fall mit Muckel zusammen. Er braucht das dann und ich möchte ihm das nicht verwehren. Geht's ihm dann wieder besser (z. B. Krankheit oder Zahnen vorbei) gewöhnen wir ihn aber wieder ans alleine schlafen. So schläft er dann auch am besten.

Wieso eurer Sohn grad schlecht schläft kann viele Ursachen haben. Vielleicht sind Zähne am Start, vlt. nimmt er seine Umwelt anders wahr. Vlt ist er grade einfach anhänglich.

Alles Gute!

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Re: Eure Meinung

Antwort von SonnenscheinMai2018 am 10.12.2019, 9:54 Uhr

Liebe Babyborn 18, liebe alle,

ihr habt vollkommen recht, wir sind wirklich verwöhnt mit dem Schlafen bei unserem Sohn, da darf ich mich NICHT beklagen.
Mittlerweile ist es so, dass wenn er morgens sehr unruhig wird, dass ich ihn dann zu uns in Elternbett hole. Sobald sein großes Bett über Weihnachten aufgebaut ist, kann ich - wenn er unruhig morgens wird - zu ihm ins Bettchen gehen und dort schlafen und mein Mann schläft dann allein im Ehebett.
Und wie immer gilt und das schreibst Du ja auch Babyborn18, es sind alles Phasen :-)

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