Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Geschrieben von CK18 am 23.04.2015, 22:40 Uhr

24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Hallo ihr Lieben,

das Thema passt nicht hier ins Forum, aber woanders auch nicht so richtig.

Mein Mann steckt grade in der Krise. Wir haben ja ein sehr forderndes Kind, ein sgn.24-Stunden-Baby.
Seit neun Wochen arbeite ich wieder und mein Mann hat voll die Elternzeit übernommen. Und genau darin liegt das Problem: Ihm fällt die Decke auf den Kopf. Er ist gestresst davon, dass man sich die ganze Zeit um ein 10Monate altes Kind kümmern muss und bezweifelt, dass das bei anderen Familien auch so ist. Wir wären "Helikopter-Eltern", die sich ausschließlich um's Kind kümmern würden...

Wir haben im direkten Freundeskreis keine Eltern mit Baby und wenn, dann ist das so ein "Musterbaby", welches so brav ist, dass sich die Eltern schon aufregen, wenn das Kind mal nachts meckert...

Wie ist das bei Euch? Sind Babys 24-Stunden-Jobs? Oder liegt es daran, dass wir einfach ein sehr anspruchsvolles Exemplar bekommen haben?
Wir haben unser Kind die ersten 4 Monate nur getragen, ich kam nicht mehr aus dem Haus, weil ich dauerstillen musste, wenn wir ihn abgelegt haben, fing er an zu weinen. Schlafen ist ein böses Fremdwort und der Versuch ihn dazu zubringen wird mit langem, lauten Theater quittiert... Usw.

 
16 Antworten:

Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von Baerchie90 am 24.04.2015, 0:35 Uhr

Die ersten 3-4 Monate hatte ich auch so ein "Häufchen elend" hier, dass ich quasi nur getragen & gestillt habe. Das einschlafen war immer ganz furchtbar, aber zumindest hat mein kleiner früh durchgeschlafen, sodass ich da immer mal pausen hatte.
Danach wurde es bei uns besser, aber auch immer phasenweise, es gab Wochen in denen ich meinen kleinen irgendwo hinlegen konnte und der kullerte vergnügt durch die Wohnung und brauchte mich erst zur nächsten Mahlzeit / Windel wieder.
Dann gab es aber auch Wochen in denen ich ihn quasi rund um die Uhr betüddeln musste und er super viel Aufmerksamkeit gefordert hat und wehe ich habe es gewagt ihn hinzulegen.
Es gab Wochen in denen er ständig aufwachte, oder stundenlang auf meinem Arm geschrieen hat, bevor er irgendwann vor Erschöpfung einschlief. Bei uns hat es wahre wunder bewirkt ihn in unser Bett zu holen, dadurch schläft er nachts ohne murren & meckern ein und Mama & Papa haben ruhige Nächte :-) inzwischen ist er 2 Jahre alt, mit einem Jahr wanderte er in unser Bett, ca zwei Wochen hat es gedauert, bis er verstand, dass im elternbett geschlafen wird. Vielleicht auch eine Lösung für euch?

Mit anderen Kindern vergleichen ist immer schwierig, da man ja nur das mitbekommt, was bei einem Treffen passiert, oder was die Eltern preisgeben. Ich habe auch immer lieber von den 10 Std am Stück schlafen berichtet, als von den 3-4 Stunden Geschrei auf dem Arm davor, auch wenn ich da kein Geheimnis draus mache, man erzählt ja doch lieber positive Geschichten. :-)

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von CK18 am 24.04.2015, 1:34 Uhr

Hallo,

unser Zwerg schläft seit Geburt bei uns im Bett, sonst hätte ich es bis jetzt nicht überlebt. Und wir sind noch Meilen davon entfernt, durchzuschlafen (so wie jetzt :D ).

Mein Mann ist momentan davon schockiert, dass wir nichts anderes mehr haben, als das Kind.
Er hätte es am liebsten schon mit drei Monaten bei den Großeltern abgegen. Unser Sohn hat ihn allerdings schnell davon abgebracht.
Jetzt will er es aber endlich mal probieren. Habe ihm den Vogel gezeigt, denn das Theater, kann man keinem zumuten. Und ich will keinen traumatisieren.

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von dana2228 am 24.04.2015, 12:06 Uhr

Ihr scheint so ein Exemplar zu haben welches hakt sehr "Betreuungsintensiv " ist.

Ganz erlich, ich hatte als erstes auch ein "Musterbaby " und habe andere Eltern nicht verstanden die jammerte. Es war erstaunlich wie leicht mir alles viel, mit diesen Baby.
Da wollten wir direkt das zweite Kind. Das ist nun drei Jahre und sehr Erziehungsintensiv. Er war von Anfang an ein 24 Stunde Job und ich habe nix mehr auf die Kette bekommen.
Das dritte war dann so ein zwischen "Ding".

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von Baerchie90 am 24.04.2015, 12:07 Uhr

Naja gegen einen freien Nachmittag spricht ja nichts, dann kann die Oma mit ihm spartieren gehen oder auf dem Spielplatz oder sonst was und ihr geht mal nett essen oder ins Kino. :-)

Bei Oma den Abend verbringen war bei uns mit ca 3 Monaten, wir waren abends bei Freunden (20 Minuten Autofahrt entfernt) und als wir wieder kamen schlief der kleine auf der Couch und meine Mutter sprang uns fast entgegen, der kleine hat ewig geweint und als sie ihn hingelegt hat um ihn nochmal zu Wickeln schlief er ganz plötzlich ein... Sie musste Pipi, traute sich aber weder zu gehen, noch ihn zu bewegen, also saß sie da 3 Stunden und wartete darauf, dass wir endlich wieder kommen xD

Ihr könnt es ja einfach mal versuchen, vielleicht ist er bei Oma ja kooperativer. Ein paar Stunden babyfrei können schon wunder bewirken, besonders wenn man rund um die Uhr gefordert wird.

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von lanti am 24.04.2015, 13:04 Uhr

Hallo,

wenn Dein Mann bisher voll berufstätig war und nur stundenweise bzw. am WE mit Dir zusammen eurer Kind betreut hat, ist die Umstellung in der Elternzeit für ihn jetzt ähnlich groß wie nach der Geburt für Dich - das ist also erstmal ganz normal uns dass so eine Umstellung stressig ist und Zeit braucht, weißt Du je selbst sicher noch gut ;)

Jedes Kind ist anders und es gibt halt anstrengende Exemplare. Damit und damit dass der Tag mit Kind vielleicht ganz anders und fremdbestimmter ist als gedacht, muss er sich erstmal arrangieren, was dem einen leichter fällt als dem anderen. Die beiden müssen halt ihren eigenen Rhythmus miteinander finden und den bestimmt nicht nur das Elternteil...

Ich habe schon öfter gehört, dass sich gerade Papa soviel mit Kind zuhause nicht recht wohl und in Elterngruppen, wo meist überwiegend Mama sind auch nicht gut aufgehoben fühlen. Was hat Dein Mann denn für Interessen und wann ist euer Kind am zufriedensten?

Vielleicht klappt es besser, wenn sie vormittags zusammen einkaufen fahren oder auch mal zum Baumarkt oder Media Markt, nachmittags einen Spaziergang zB in einem Jogger machen oder zum Spielplatz gehen, einen Freund im Schichtdient oder mal die Oma besuchen etc., damit ihm weniger die Decke auf den Kopf fällt.

Und Zeit für seine Interessen kannst Du ihm ja vielleicht am Abend oder Wochenende mal frei schaufeln (regelmäßig zwei planbare Std. können eine große Erleichterung sein).

LG & ein schönes Wochenende

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von Nachtwölfin am 24.04.2015, 13:12 Uhr

Naja. Dafür hat er jetzt Elternzeit, um sich ausgiebig ums Kind zu kümmern. Das mit dem Decke auf den Kopf fallen kenne ich aus meiner ersten Elternzeit. Das geht sicher vielen so. Man fühlt sich geistig unterfordert und doch mit dem Kind ab und zu überfordert.

Denke er muss sich erst noch ans daheimsein gewöhnen. Das wird schon wieder. Vielleicht wäre ja eine Krabbelgruppe was oder andere lustige Aktivitäten mit Kind.
Und ab und zu mal eine Auszeit für euch beide, entweder gemeinsam oder abwechselnd.

Mein Schreibaby hat sich zu einer aufgeweckten, kreativen, empathischen und durchaus auch temperamentvollen 5jährigen entwickelt, die sich liebevoll um Tiere, Pflanzen, ihre Schwester und andere kleinere Kinder kümmert. Sie erkennt wenn jemand traurig ist, auch wenn derjenige versucht es zu verbergen und kommt zum trösten.

Also Kopf hoch. Die ersten Jahre sind anstrengend, aber es wird irgendwann besser. Sie werden immer selbständiger. Und dein Mann braucht einfach noch Zeit, sich an seine Rolle zu gewöhnen.

Und dafür kann euch dann beim zweiten nicht mehr so viel Schocken ;-).

Lg
N.

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von CK18 am 25.04.2015, 20:37 Uhr

Ein ZWEITES Kind??!! Äähh, nein, eher nicht...

Und ich denke ja jetzt schon bei jeder neuen Phase, dass es nicht schlimmer werden kann. Pustekuchen, mein Kind setzt immer noch einen drauf...

Mein Mann macht jetzt erstmal übers lange Wochenende "Heimaturlaub" und ich beglücke meine Mutter mit unserer Anwesenheit. Dann kann mein Mann sich mit Freunden treffen und sich vom Babystress erholen ;-).

Leider haben wir keinen in der Nähe, dem wir unser Kind mal auf's Auge drücken könnten. Meine Mutter kann es Kräfte mässig nicht mehr und sonst ist nichts mit Familie.

Freunde sind mit den besonderen Eigenschaften unseres Sohnes überfordert. Er mag nicht in den Kinderwagen und 12kg tragen kann man keinem zumuten. Ebenso ist seine Eigenheit immer wieder auf den Arm zu wollen doch sehr anstrengend. Vom "nicht-schlafen-wollen" mal ganz abgesehen.

Ich bin echt ratlos. Vor allem, da er in vier Monaten in die Kita soll. Wie soll das jemals funktionieren? ?!!

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von Tine1 am 25.04.2015, 22:13 Uhr

Wie das mit der kita werden soll kann ich dir auch nicht sagen. viele unerschütterliche optimisten sagen zwar, in 4 monaten ändert sich viel. oder dass er schon verstehen wird dass es in der kita anders läuft als zu hause. wir haben unsere kitaplanungen bei unserem sehr anspruchsvollen baby (ist heute 5 jahre) damals jedoch auf jenseits des 3. geburtstags verschoben.

ansonsten finde ich alles was du schreibst "normal" im sinne von nicht ungewöhnlich. mit helikoptereltern hat das nichts zu tun. euer kind braucht viel nähe, zuwendung, aufmerksamkeit und körperkontakt und ihr gebt es ihm. das ist gut und richtig und keineswegs überfürsorglich. wir habens übrigens ebenso gemacht und waren damit, wie ich meine, sehr "erfolgreich". mit 4 jahren kam dann noch ein brüderchen dazu, was ich mir lange zeit auch nicht vorstellen konnte. ;-)

obwohl die große inzwischen recht unkompliziert ist und der kleine nicht ganz so anspruchsvoll wie die große damals, ist es für mich/uns auch ein 24-stunden job. wirklich schön, aber auch (zeitweise) tierisch anstrengend.

aber dein mann bekommt ja nun überhaupt zum ersten mal mit, wie das so ist als vollzeitpapa. alles ist plözlich anders. man kann halt nicht in ruhe kaffee trinken, die zeitung lesen oder auch nur aufs klo gehen. ich denke, es ist einfach eine krasse umstellung und die erkenntnis, dass das bisherige leben vorbei ist, fällt nicht jedem/jeder leicht.

wichtig finde ich es, sich immer wieder darüber zu unterhalten, was einem im umgang mit dem kind wichtig ist. situationen in denen man nicht danach gehandelt hat zu besprechen (ohne vorwürfe) und auch verständnis für die momentane gefühlslage des anderen aufzubringen und offen und ehrlich dsrüber zu sprechen. auch und gerade über negative gefühle.

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von lanti am 25.04.2015, 23:24 Uhr

Ein kinderfreies Wochenende um neue Kraft zu schöpfen wird ihm sicher gut tun :) Das "Problem" löst es aber natürlich nicht:

Ich sehe es auch so, dass der Kleine ganz normale Babybedürfnisse hat (manche eben mehr als andere) und es gut und richtig ist, diese auch zu erfüllen. Langfristig gesehen wird sich das auszahlen.

Er muss euren Sohn ja niemandem aufs Auge drücken, aber manchmal hilft es einfach mal einen Tapetenwechsel zu machen (egal ob einkaufen, Babyturnen oder zu Freunden) und nicht mit dem Kind allein zu sein.

Und vielleicht ist es beiden eine Hilfe den Tag klar zu strukturieren - also dass er sich immer wieder ausschließlich um den Kleinen kümmert (auch nicht durch Handy, Zeitung ablenken lässt oder mit den Gedanken woanders ist), dieser dann aber auch aushalten muss, wenn Papa etwas anderes erledigen muss - egal ob Spülmaschine einräumen, einkaufen oder was auch immer - klar meckern die Kinder dann auch mal, aber das lässt sich ja nicht immer vermeiden.

Evtl. würde ihm auch eine gute Tragehilfe zB Rückentrage oder ein Fahrradsitz zu mehr Mobilität verhelfen...

Wenn ihr das mit der Kita so macht wie geplant, wird das (mit sanfter Eingewöhnung http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=sanfte-abloesung) auch klappen. Allerdings wird er dann seine Eltern-Tanks umso mehr auffüllen müssen, in der Zeit, die er mit euch zusammen ist - tagsüber und/oder nachts. Falls ihr die Möglichkeit haben solltet, eine andere Alternative zu finden, würde ich das auf jeden Fall nochmal gründlich überlegen.

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Kita ist leider unumgänglich :'(

Antwort von CK18 am 26.04.2015, 8:33 Uhr

Aus finanziellen Gründen muss ich ab August wieder arbeiten gehen. Allerdings habe ich soweit reduziert, dass er in der Woche maximal 22 Stunden in die Kita geht.

Ich glaube, dass meinem Kind die Kita einerseits gut tut, denn er ist sehr an andere Kinder und auch Erwachsene interessiert, andererseits ist da das Einschlafproblem.

Wir machen eine sanfte Eingewöhnung, die übernimmt auch mein Mann, weil die Kita nicht flexibel in ihrern Zeiten ist. Aber der Papa hat ja dann schon 5 Monate Babyzeit hinter sich ;-), das sollte klappen.

Vater und Sohn gehen ein Mal in der Woche zum Babyschwimmen und zur Krabbelgruppe. Die restlichen drei Tage gehen sie wandern (Kind in der Trage). Einzig und aein ist das Einschlafen wirklich problematisch bzw.brüllintensiv. Unser Sohn wehrt sich mit allen Mitteln gegen den Schlaf.
Den Kinderwagen hasst er, da fängt er direkt an zu weinen. Nur tragen hift, nach anfänglichen Meckern...

Und natürlich wird es mit zunehmender Mobilität des Kleinen immer anstrengender, er fordert 100% ige Aufmerksamkeit. Es ist nicht mehr drin, ihn einfach mal im Laufstall zu lassen.

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Re: Kita ist leider unumgänglich :'(

Antwort von Nachtwölfin am 26.04.2015, 11:17 Uhr

Meine Große konnte man nie einfach irgendwo reinlegen. Die habe ich nur in den Laufstall, wenn ich direkt daneben war oder wenn ich mal spontan eine Maus oder einen Vogel entsorgen musste (Katzen). Dabei gab's dann halt Geschrei.
Wir konnten sie auch nicht einfach jemandem "aufs Auge drücken". Erstens war niemand in der Nähe, zweitens waren alle meine Freunde voll berufstätig und kinderlos und drittens hat sie sowieso bei jedem anderen außer mir so lange geschrien, bis ich wieder da war, auch wenns 2Std gedauert hat.
Mein Mann ist erst abends frühestens um 9, meistens eher um 10 oder später heimgekommen, aber er hat sich einmal pro Woche wenn es ging mal die Freiheit genommen früher heimzukommen. Da bin ich dann alleine zum Yoga.

Das meinte ich mit abwechseln. Einer bleibt beim Kind, einer bleibt allein.

Und auf dem Rücken tragen sich 12kg angenehmer als vorne oder auf der Seite.

Lg
N.

PS: Das mit dem zweiten Kind habe ich nur geschrieben, weil du mal was in der Richtung erwähnt hast. Ich konnte mir auch erst nach 2,5 Jahren ein zweites vorstellen und dann hat es ja fast ein Jahr gedauert, bis es geklappt hat, was im nachhinein betrachtet auch gut war. Die Trotzphase war auch nicht ohne ;-)

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von lisi3 am 26.04.2015, 12:52 Uhr

Mein erstes Kind war auch so ein "Exemplar". Es hat mich auch mehr oder weniger 24 Stunden am Tag beschäftigt. Da hätten mir Ratschläge wie von Nachtwölfin oder lanti sehr geholfen. Irgendwann habe ich selbst herausgefunden, wie man mit so einem Kind am Besten "überlebt". Ich habe dann, wie die beiden schreiben meinen Tag strukturierte (wie es für uns beide gut passte), habe beim Spaziergang , Krabbelgruppen und Babyschwimmen auch selbst abschalten bzw. einen Ausgleich finden können. Mittags habe ich mit ihm im Bett gekuschelt und Mittagsschlaf gehalten.
Aber tröste dich, die anstrengende Zeit ist im Nachhinein betrachtet, relativ schnell vorbei, auch wenn es einem in der Situation nicht so vorkommt. Meine anderen Kinder waren übrigens wesentlich "pflegeleichter".
Mit einer guten Eingewöhnung kann es in der Krippe besser laufen, als man jetzt erwarten sollte.

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von Tine1 am 26.04.2015, 13:56 Uhr

Noch zum trost und mut machen: auch mir kommt im nachhinein die sehr anstrengende zeit echt kurz vor. nur wenn man in der situation steckt, hat man das gefühl, es wird nie enden.

meine tochter, die als baby sehr anspruchsvoll war aber sehr liebevoll umsorgt wurde, hatte übrigens eine sehr "sanfte" trotz- bzw autonomiephase. ;-)

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von Laurenzia am 28.04.2015, 20:56 Uhr

Hey, ich habe nur den 1. Beitrag gelesen. Musste schmunzeln, weil auch wir ein 24h baby hatten. Die ersten Monate nur tragen, tragen tragen. Er konnte nicht mal 10min alleine unterm Spielebogen liegen. Er war Dauerstiller usw. Aber es wird besser! Dein Mann hatte vielleicht falsche Erwartungen. Ich höre bon meinem oft, dass er nicht versteht, dass ich mich nicht jeden Tag mit den anderen Müttern treffe, oder fragt mich quasi was ich den ganzen Tag so mache. Dabei ist er am we nach einer halben Stunde überfordert wenn er den kurzen bespaßen soll. ;-) Du bist über Monate durch, jetzt ist er dran.
Und zu den Leuten mit Musterbaby: die meisten erzählen nur die tollen Seiten. Bon den schweren erzählt kein Mensch. Aber auch die haben ihre Sorgen, oder werden sie noch haben. Msn darf nie nie niemals vergleichen. Nicht die Ss, nicht die Geburt und nicht das danach. Nimm deinen schatz wie er ist und gut.

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Re: Kita ist leider unumgänglich :'(

Antwort von enanita am 29.04.2015, 9:30 Uhr

Sanfte Eingewöhnung und dass er Kinder mag, klingt doch schon mal sehr gut. Dann werdet ihr das sicherlich schon meistern.

Meine Kleine war kein 24h-Baby, aber seit sie mobil ist (jetzt 1,5), kann man nebenbei auch nix mehr machen. Eventuell "hilft" sie mit beim Wasch- oder Spülmaschine aufräumen, ansonsten wander ich ihr meist von Raum zu Raum hinterher oder sitz auf dem Sofa und starr die Luft an. Würde ich den PC anmachen oder ein Buch lesen wollen, fände sie das ja sofort spannend... Das ist schon irgendwie zermürbend, weil man geistig halt nicht wirklich gefordert ist, aber die ganze Zeit da sein muss.
Da bin ich schon froh, dass ich außerdem noch mein Studium und bisschen Arbeit hab. Ehrlich gesagt war ich sogar am Überlegen, die Kleine auch freitags in die Kita zu geben, obwohl ich da frei hab.

Wegen Einschlafen in der Kita hatte ich auch meine Sorgen, weil sie bei mir nach wie vor nur an der Brust einschläft. Zur Erleichterung für meinen Mann mag sie aber Trage und Kiwa und schläft dort sehr gut. In der Kita wurde sie die ersten Tage auf dem Arm getragen und dann ging auch das Schlafen im Bett. Irgendwie herrscht da halt doch sowas wie Gruppenzwang ;-)

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Re: 24Stunden -Rund um die Uhr - Normalität?

Antwort von lari am 30.04.2015, 19:43 Uhr

Hallo.Wir hatten auch ein 24 st Baby. Wir haben nur getragen,Familienbett,Dauerstillen usw. Aber ich geb dir Hoffnung.Es wird besser.Setzt euch nicht unter Druck. Unsere ist jetzt 1 Jahr.Wir haben ihr Bett an unsere gekoppelt als erstes,dann nach dem einschlafstillen rüber gelegt.Dann irgentwann mittags angefangen sie reinzulegen und nur daneben liegen bis sie schlief.Es hat geklappt.Dann das gleiche irgentwann auch abends.Jetzt klappt es das wir nicht mehr daneben liegen müssen.Ich finde es kommt alles mit der Zeit .Ich habe mich nie unter Druck setzen lassen und alles nach Gefühl gemacht und ich sehe jetzt das ich alles richtig gemacht habe.Ich trage sie auch nach wie vor ab und zu.Sie hat sich auch selber abgestillt,da war ich richtig erstaunt.Kopf hoch.Hört auf euer Gefühl.Lg

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