Monatsforum August Mamis 2013

Unsicher wegen stillen :/

Unsicher wegen stillen :/

Sally2013

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Hey liebe Mädels! Ich bin seit Wochen schon am überlegen ob ich denn nun stillen soll oder nicht. Ich fühle mich mit dem Gedanken so unsicher. Ich wurde bis jetzt noch nie aufgeklärt immer wurde mir nur gesagt es ist gut fürs Kind bla bla Sorry aber ich kann mich bis jetzt nicht mit dem Gedanken anfreunden als 19-jährige meine Brust überall auszupacken :/ .. Bin sehr ratlos und im Internet finde ich auch nicht wirklich etwas, eine Hebamme hab ich nicht. Möchte ich auch nicht. Wäre nett über Tipps, Ratschläge oder auch Erfahrungen .. Lg


summerlove

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Huhu Warum willst du keine Hebamme??? Ich bin so froh das ich eine hab. hab die gute gestern morgen um 6.30 ausm bett gebimmelt weil ich blutungen hatte,es ist immer schön jemanden zu haben wenn der Fa noch geschlossen ist. und wegen stillen kann ich dir nur sagen das ich meine brust auch nicht überall auspacken werde. ich denke man kann das noch zu hause erledigen,bzw zu not abpumpen und warmhalten. also ich werde stillen wenn es geht Lg


nuria82

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Hi, vielleicht probierst du es einfach aus? Im KH gibt es doch auch Stillberaterinnen. Oder du gehst mal zu ner Beratungsstelle. Im Endeffekt müsst ihr euch ja beide wohlfühlen dabei. Man muss ja auch nix sehen, kann man doch auch mit nem Tuch kaschieren oder so. Aber es ist deine Entscheidung und die musst nur du treffen!


Esmiralder

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Hi, ich kann dir gerne sagen, warum ich stillen möchte. Muttermilch schützt vor Allergien, Magen-Darm-Infekten und Mittelohrentzündungen, transportiert wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Hormone und Abwehrstoffe. Gestillte Kinder sind besser gegen Diabetes und Zöliakie gewappnet. Es wird nicht industriell hergestellt, sondern kommt von der Mutter selber. Stillende Mütter erkranken weniger häufig an Gebärmutterhals- und Brustkrebs als Frauen, die nicht gestillt haben.Obendrein ist Muttermilch praktisch (die Brust hat man immer dabei ;-) ), immer ausreichend vorhanden, noch dazu in der richtigen Temperatur und gratis. Diese Informationen standen in einem medizinischen Heft bei meiner Frauenärztin. Ach und meine zwei Freundinnen haben durchs Stillen schnell wieder zu ihrer normalen Figur zurück gefunden. Kann aber auch Glück sein. Klar gibt es Frauen, die es nicht machen möchten und ich finde es ok, wenn man sich so entscheidet. Es muss jeder selber wissen, wie er es machen möchte. Du musst es machen, wie du es möchtest Liebe Grüße


krissi-shl

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Antwort auf Beitrag von Esmiralder

Meine mum hat mich gestillt und ich hab Zöliakie also nen schutz ist das nicht. Und stillen macht körperlich total fertig das erklärt wohl auch warum so viele da schnell wieder abnehmen. Aber bist du nicht eh bei der ss beratung also diakonie?? Dann red dochmal mit denen dazz sind sie doch da.


Esmiralder

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Antwort auf Beitrag von krissi-shl

Hi, mhm,....ne bin nicht bei der Diakonie. Wie kommst du darauf? Mhm, habe etwas im Internet nach Zöliakie gesucht, weil ich nicht wusste, was es genau ist. Habe das hier gefunden: URSACHE: Bei den betroffenen Personen können Proteine, wie Gliadin, die Epithelzellschicht der Darmschleimhaut passieren. Das im Endomysium lokalisierte Enzym Tissue-Transglutaminase (tTG) modifiziert die Gliadinpeptide, die eine lokale Immunreaktion auslösen und intestinale T-Zellen aktivieren. Umweltfaktoren wie eine Infektion mit dem Pilz Candida albicans, Stress oder hoher Alkoholkonsum können eine erhöhte Aktivität der tTG bewirken und so die Entstehung der Zöliakie fördern.[4] Eine familiäre Häufung bei Verwandten ersten Grades und insbesondere eineiigen Zwillingen legt einen erblichen Faktor bei der Entstehung einer Zöliakie nahe. Tatsächlich findet sich bei mehr als 95 Prozent der betroffenen Menschen auch eine bestimmte Konstellation von so genannten Histokompatibilitätsantigenen (HLA), nämlich HLA DQ2 und DQ8. Allerdings besitzen insgesamt 25 Prozent aller Menschen diese HLA-Konstellation, wobei etwa 98 Prozent von ihnen das Klebereiweiß ohne Probleme vertragen, sie entwickeln eine Toleranz gegen die schädigenden Anteile, die von den übrigen zwei Prozent offenbar nicht erreicht wird. Warum das so ist, kann noch nicht mit letzter Sicherheit beantwortet werden. Die Forschungen richten sich auf weitere genetische Merkmale, aber auch auf Infektionen als mögliche mitauslösende Faktoren. Genetische Dinge, kann man mit Muttermilch und Stillen nicht beeinflussen, deine Mutter hat sich größte Mühe gegeben, aber da hätte sie nichts gegen machen können. Liebe Grüße


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Hallo Sally, also ich hab bei meinem ersten Kind 5 Monate abgepumpt. Er war einfach zu ungeduldig und hat das mit dem Trinken an der Brust nicht hinbekommen. Im übrigen hat mein Arzt mir eine elektrische Milchpumpe verschrieben, die ich mir auf Kosten der Krankenkasse in der Apotheke leihen durfte. Ich habe also auch noch nie wirklich richtig gestillt, möchte es nun aber noch einmal versuchen. Eben weil es ja das beste fürs Baby ist, vielleicht pump ich aber auch wieder ab... Ich muss aber auch sagen, dass ich eine Bekannte habe, deren Tochter (6 Wochen alt) keinen Stillrhythmus findet. Sie will immer trinken und meine Bekannte ist schön völlig fertig. Sie wird nun abstillen, weil sie sich nicht mehr wohl fühl und zu garnix kommt. Ich fänd es super, wenn du es mit dem stillen probieren würdest, aber wenn es dir nicht liegt und du dich nicht damit anfreunden kannst, brauchst du auch kein schlechtes Gewissen haben. Auch mit Fläschen kannst du dein Mäuschen bedenkenlos groß ziehen. Es gibt ja auch immer wieder Frauen, die nicht (oder nicht lange) stillen können. Die Flaschennahrung ist bereits super entwickelt. Du wirst deinen Weg finden!


Neus

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Hallo, es gibt hier auch ein Expertenforum über Stillberatung, vielleicht schaust Du auch dahin. Viele Grüße


San17

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

also das wichtigste für mich ist, dass die bindung zwischen mutter und kind beim stillen einfach enger ist und außerdem ist die milch gratis, immer da und richtig tempariert, während du bei der flasche einiges dabei haben musst und das auch erstmal alles kaufen musst ;)


seidner

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Also ich habe es beim ersten Kind aus verschiedenen Gründen nicht hinbekommen zu stillen und will es nun wieder versuchen. Aber: es gibt auch Vorteile der Flaschennahrung; gerade mein Mann war total begeistert, dass er so viel schneller eine Bindung zum Kind aufbauen konnte, weil er ganz fest eine Mahlzeit gefüttert hat. Es heißt, dass Flaschenkinder mehr Allergien und Krankheiten bekommen; davor hatte ich große Bedenken und lange ein schlechtes Gewissen, weil sowohl ich, als auch mein Mann Allergiker sind und beide als Kind oft mit Mandel- und Mittelohrentzündungen zu tun hatten. Unser Sohn wird jetzt 9 Jahre alt, er hat (noch) keine Allergie oder Empfindlichkeiten an der Haut oder so. Er hatte noch nie eine Mandelentzündung und erst 2 mal eine beginnende Mittelohrentzünung, die nur mit Nasensprey und Zwiebelsäckchen wieder abgeklungen sind. Antibiotika haben wir noch nie gebraucht. Die Frau, die damals mit mir im Kh lag, hat ihr zweites Kind bekommen und sofort Abstilltabletten genommen, weil sie auf jeden Fall die Flasche geben wollte. Sie hat damals gesagt, dass es beim ersten Kind mit Brustentzüngung und so weiter, für sie eher stress als entspannend war und sie deshalb er gar nicht mehr versucht. Denn beide müssen sich dabei wohlfühlen. Sandra


krissi-shl

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Ich meine doch sally mit der diakonie :-) Und ein Zöliakie ist einfach kurzgesagt eine allergie gegen weizen man hat ein hóheres risiko auf darmerkrankungen wenn man sich nicht daran hält ziemlich schwer da fast überall gluten also weizen drin is.


Sally2013

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Vielen lieben dank erstmal für die tollen Antworten ;-) Ich denke ich werd mich im kh mal ordentlich beraten lassen, gehe nächsten Monat dorthin zur Anmeldung & zur Kreißsaal Führung :) Ich glaub auch ich werd es aufjedenfall probieren mit dem stillen. Ob es klappt oder nicht wegen der Milch her (Menge) sehe ich ja dann. Habe auch über abpumpen nachgedacht, zb daheim oder meiner Mutter etc. Kann ich ja stillen und gemütlich mich auspacken*g* wenn ich unterwegs bin kann man ja vorher abpumpen. Eine Freundin hat einen 7 Wochen alten Sohn < 3 , welcher gestillt wird jedoch seine Flasche abends zum einschlafen Brauch so schläft er gut 4-5 Std durch (beim stillen sind es 3 Std nur) .. Ich werd mich beraten lassen was möglich ist alles. Den Rest werd ich nach der Geburt erfahren. Lg michelle & Leyla Inside 24+0 Ps. Wie kommst du drauf ich sei bei der Diakonie *lach* ??????


krissi-shl

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Ach keine ahnung dachte halt aber war wohl jemand anderes. Dumm demenz :-)


Sally2013

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Antwort auf Beitrag von krissi-shl

Ja die hab ich auch haha *g*


lanti

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Antwort auf Beitrag von Sally2013

Hallo, es einfach auszuprobieren ist denke ich eine gute Idee - dann kannst Du aus eigener Erfahrung entscheiden, wie Du weiter verfahren möchtest und musst Dich nicht fragen "Was wäre gewesen wenn...?". Sich auf eine Beratung oder Tipps im Krankenhaus zu verlassen kann allerdings auch schief gehen. Nicht alle Krankenschwestern und Hebammen sind was stillen angeht gut geschult bzw. gute Beraterinnen. Das war jedenfalls meine Erfahrung und das ist dann sehr mühsam :( Viele Infos und eine kostenlose Stillberaterin findest Du z.B. hier: http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=567&Itemid=222 und hier (sowie im RuB Still-Expertenforum) : http://wordpress.stillen.de/das-leben-mit-dem-baby-2/ Unterwegs stillen ist weder für jede Mutter noch jedes Baby etwas (manchmal einfach zu unruhig). Aber das lässt sich ja nicht vorhersagen, sondern das muss man ausprobieren. Es ist jedenfalls nicht so, dass man seine Brust öffentlich frei legen muss, sondern kann mit etwas Übung (in den ersten Wochen ist man eh überwiegend zuhause) auch ganz diskret ablaufen, so dass man gar nichts sieht. Noch zwei Dinge zum abpumpen: Mit der Milchpumpe bekommt man weniger Milch aus der Brust als das Baby, weil die Pumpe nicht so effektiv saugen kann wie ein Säugling - sprich man kann durch abpumpen nicht auf die Milchmenge schließen. Und viele Babys kommen gerade am Anfang mit dem Wechsel zwischen Brust und Flasche (ganz andere Trinktechnik) nicht gut zurecht - Stichwort "Saugverwirrung", was dann zu hausgemachten Stillproblemen führen kann. LG