Monatsforum August Mamis 2013

PDA??

PDA??

MonchichiMa

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Hallo ihr Lieben! Da wir ja langsam alle entweder Richtung Halbzeit kommen oder es sogar schon geschafft haben, lässt mich der Gedanke an die Geburt langsam doch nicht mehr so recht los. Bin total glücklich mit meiner 1. SS und lasse auch alles einfach auf mich zukommen, statt mir von allen Seiten Angst einreden zu lassen. Aber zu einem Thema würd ich einfach gern mal eure Meinung bzw. Erfahrungen hören: Was haltet ihr von einer PDA? Bin mir unsicher, ob ich davon ausgehen kann, dass mir die tatsächlich hilft? Meistens ist es doch so, dass die zwar erst echt gut hilft, aber zur Austreibungsphase reduziert wird und somit die Schmerzen von einem Moment auf den Nächsten voll zu spüren sind, oder? Klingt vllt blöd von einer, die noch nicht weiß auf was sie sich da einlässt, aber wäre es dann nicht doch besser sich langsam an die stärker werdenden Wehen zu "gewöhnen"? Oder sehe ich das völlig falsch? Selbstverständlich möchte ich hier keine Horror-Diskussion los treten, aber über Meinungen und Erfahrungen würde ich mich wirklich freuen :) Lieben Dank schon mal :)


lanti

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Antwort auf Beitrag von MonchichiMa

Hallo, also ich habe mein erstes Kind ohne PDA in der Geburtswanne bekommen. Die Wehen haben morgens ganz leicht aber regelmäßig begonnen und sind mit der Zeit zunehmend stärker geworden und in kürzeren Abständen gekommen. Durch das warme Wasser konnte ich sie aber ganz gut aushalten und habe nur einmalig einen schmerzlindernde Infusion bekommen (geht nicht mehrmals, weil das das Baby belasten könnte). In der Austreibungsphase waren die Wehen dann echt heftig und ich hab gedacht "das schaff ich nicht", aber das hat auch "nur" eine halbe Stunde gedauert -die einem natürlich ewig vorkommt- und dann war mein Sohn da (nachmittags). Aber es gibt ja auch ganz viele Fälle, in denen es anders läuft - man hat Wehen aber die Geburt geht nicht voran und es dauert sehr lange, die Geburt wird eingeleitet und man kann die Wehen die dann plötzlich und stark auftreten nicht aushalten etc. Dann kann eine PDA Gold wert sein, damit man sich mal erholen kann. Wenn diese natürlich nicht gut gesetzt wird o.ä. ist das natürlich mehr als blöd. Ich würde daher auch die Geburt und die PDA genau wie die Du es auch mit der restlichen SS machst, auf mich zukommen lassen und in der Situation entscheiden - was anderes bleibt einem letztendlich sowieso nicht übrig bzw. alles was man sich überlegt hat, kann dann wieder ganz anders aussehen... LG & alles Gute


Lulalei

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Hallo, ich war kürzlich zur PDA-Sprechstunde im KH und bin von einer Anästhesistin aufgeklärt worden. Bei uns ist es so, dass die ein Mittel in den Wirbelkanal injiziert wird und das hält 2 Stubden an, dann wird nachgespritzt für weitere 2 Stunden. Wenn der Muttermund alkerdings schon sehr weit offen ust, wird nucht nochmal nachgespritzt.


Seegras

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Die Geburt meiner Tochter hat lange gedauert und ich habe schließlich nach 30 Stunden eine PDA bekommen. (War vorher in einem Geburtshaus.) Es war herrlich! Ein echter Segen. Später in der Austreibungsphase wurde die ganz gering dosiert, aber die Wehen waren nicht so schmerzhaft wie die am Ende der Eröffnungsphase. Dieses Mal will ich auf jeden Fall wieder eine, sofern dass möglich ist...


Mitglied inaktiv

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Liebe Monchichi, mach dir nicht zuviele Gedanken - deine Frage ist nämlich wirklich eher theoretischer Natur. Bei jedem läuft die Geburt anders - das hängt mit vielen Faktoren zusammen, deiner persönlichen Veranlagung, der Lage des Kindes, ob Spontanwehen oder Einleitung, wahrscheinlich auch einfach dem Zufall - und wie es bei dir sein wird, kann kein Mensch vorhersagen. Wenn die Schmerzen erträglich sind oder es einfach schnell geht, würde denke ich jede von uns lieber auf die PDA mit ihren Risiken und Nebenwirkungen verzichten. Wenn nicht, bleibt dir unter Umständen einfach nichts anderes übrig bzw. deine Fähigkeit, vernünftig zwischen Pro und Contra abzuwägen, ist nicht mehr vorhanden. Ich hab mir vor meiner ersten Geburt (vermessenerweise, wie ich jetzt finde) auch vorgenommen, ich mach das ohne PDA. Nach ein paar Stunden Wehen, die aufgrund der Einleitungmedikamente einfach nur extrem waren, hab ich dann den Anästhesisten, der mich einfach nur pflichtgemäß aufgeklärt hat, angebrüllt: "Na und? Ist mir doch scheißegal, ob ich querschnittsgelähmt werde!" Geholfen hat die PDA dann übrigens trotzdem nicht, aber das wusst ich ja nicht ... letztlich hab ich dann eine Spinalanästhesie bekommen (wusste nichtmal, was das ist, unterschreiben hab ich trotzdem), die hat geholfen. Fazit: Theoretische Überlegungen helfen nicht wirklich. Vor allem nicht bei der ersten Schwangerschaft.


krissi-shl

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Ich hab moch noch nicht informiert aber ich denke das ich aus gesundheitlichen gründen eine nehmen werde.


MonchichiMa

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Antwort auf Beitrag von MonchichiMa

Vielen Dank für eure lieben und ehrlichen Antworten! Ich weiß, ich denke zu viel, aber so bin ich immer... am liebsten würd ich ALLES komplett durch planen ;) Wünsche euch noch einen schönen Tag P.S.: Heute ist ein witziger Tag.. ich spüre zwar noch keine klaren Tritte, aber heut kitzelts im Bauch :D


lanti

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Antwort auf Beitrag von MonchichiMa

Ich weiß, wie das ist, wenn man am liebsten alles planen würde, aber da musst Du mit Kind sowieso Abstriche machen - kannst also was die Geburt angeht schon mal damit anfangen