seidner
Ich überlege heute schon den ganzen Tag, ob ich mich auf die Suche nach einer FA Praxis machen soll. Ausschlag gebend ist die Tatsache, dass ich mich schon wärend der gesamten Vorsorge nicht ernstgenommen fühle: - als ich einen akuten Termin in der Praxis haben wollte, weil ich abends zuvor mit dem Kreislauf zusammen geklappt war, bekam ich ihn zwar, aber mir wurde auch gesagt, dass das nicht so günstig wäre. Mein FA fragte damals nur, was er an meinem Erschöpfungszustand machen sollte? Mein Hausarzt hat damals reagiert und mich 2 Wochen krankgeschrieben, danach ging es mir wieder gut. - die ersten drei Monate, hat mein FA darauf "herum geritten" das meine Schilddrüse nicht richtig arbeitet. Nachdem ich von einem Arzt zum anderen geschickt wurde und nachher drei Ärzte und drei Meinungen hatte, verbesserte sich ohne medikamentöse Behandlung der eine Blutwert, der außer der Reihe war. Die Empfehlung des Labors, alle vier Wochen den Blutwert weiter zu kontrollieren, wurde auf acht Woichen gestreckt, Begründung er wäre ja schon besser. - US 21 Woche: mein Kind ist im gesamten eine Woche weiter, was nicht im Mutterpass vermerkt wurde. (Damit passt auch meine Rechnung von Beginn der Ss, mein ARzt hatte mich am Anfang zurückdatiert) - jetzt Zuckertoleranztest. Er bietet generell nur den großen an, da der kleine nicht immer Aussage kräftig ist. Mit zuzahlung natürlich. Damit war ich auch einverstanden. Nachdem der Nüchternwer zu hoch war musste ich mich beim Diabetologen vorstellen und bin in einer wirklich super Praxis gelanden! Ich sollte bei meinem FA nachfragen, ob er die Vorsorge nun engmaschiger machen wird und bekam zur Antwort: Wir haben ja noch gar keine Bestätigung, dass sie das wirklich haben. Und so direkt nö. Auf meine Anmerkung, dass der letzte US bereits in der 21 SSw war und der nächste erst in der 29/30 SSw sein wird; meinten sie nur, dass würde ausreichen. Außerdem würde der Dr. W******* sich sicherlich noch melden. Worauf ich sagte ich bin nicht bei Dr. W**** in Behandlung. Ich habe einen anderen Diabetologen. In ihrer Akte steht aber, dass sie bei Dr. W**** sind.??? - Wie kommen die darauf??? Leider wohne ich mitten im Westerwald und es gibt nicht viele Fa´s und nur wenige von denen ich schon mal etwas gehört habe..... Jetzt überlege ich, ob ich sofort Wechseln soll, oder ob ich vorher nochmal das Gespräch suche... Was meint ihr? Sandra
Hallo, ich denke, darauf gibt es nur eine Antwort!!!: wenn du dich dort nicht gut aufgehoben fühlst und kein richtiges Vertrauen mehr hast, dann wechsle. Da würde ich nicht die einzelnen Situationen interpretieren und bewerten, sondern ausschließlich DEIN GEFÜHL!!! Sollte doch was sein, dann hast du alles getan und musst dir nix vorwerfen. Ein Gespräch wird wohl nix bringen, außer dass der FA sich rechtfertigt...
Naja wie schonmal gesagt ist das mit der schiltdrüsse nicht so einfach auch für ärzte und gerade in der ss. Dann en fa hat auch gesagt das er den et ne woche eher schätzt und es nicht im pass geschrieben er meinte dazu überflüssig die kinder richten sich eh nicht nach den et. Hat er auch recht. Vieleicht siehst du es einfach ein bissel zu eng. Aber wenn du dich nicht wohlfühlst such dir nen andern. Ist ja dein recht.
Lange Frage, kurze Antwort: Wenn du dich unwohl fühlst, dann wechsle. Ich finde dass zu einer guten Vorsorge, abgesehen von der rein medizinischen Qualifikation des Arztes, auch gehört, dass ihm das Wohl des ungeborenen Kindes bzw. der Schwangeren auch menschlich am Herzen liegt.
Ich würde auch sagen das wenn du dich nicht wohlfühlst dann wechseln solltest.
wegen nem neuen doc schau mal bei google nach da werden oft bewertungen für ärzte abgegeben,so hab ich meinen auch gefunden
Lg
Ich schließe mich mal den Vorrednerinnen an, wenn du dich unwohl fühlst, wechsel den FA. Aber noch ein kleiner Hinweis.
Falls du wirklich Gestationsdiabetis haben solltest, sei froh, dass du nicht vordatiert wurdest. Mal davon abgesehen, dass nach der 12. SSW eine Änderung eh sinnlos ist, weil sich die Kleinen dann unterschiedlich entwickeln und mal vor und mal zurück sind. Mit dieser Diagnose musst du am ET direkt ins Krankenhaus und wirst eingeleitet, wenn sich der Zwerg bis dahin nicht von alleine auf den Weg gemacht hat. Und Einleitungen enden oft genug im Kaiserschnitt.
Ich hatte den ganzen Driss 2011 ... da wurde ich nicht zurückdatiert, obwohl mein Zwerg ab der 9. SSW immer 4-5 Tage zurück war. Hat mir dann 5 zusätzliche Tage KH und diverse Einleitungsversuche eingebracht. Und nach der (zum Glück spontanen) Geburt meinte die Hebi, "Der hätte aber noch Zeit gehabt". Auch nicht schön! ![]()
Wenn du dich nicht wohl und ernstgenommen fühlst musst du dich mal umschauen ... Mir ging es damals genau so habe im 5. Monat gewechselt. Aber zu der Sache mit dem zurückstufen ... Mein erster ET war der 19.07. , in der 8. Ssw wurde ich 2 Wochen zurückdatiert und seit dem war meine kleine IMMER 2 Wochen weiter bei jedem US. Allerdings ist das in Deutschland eig nach der 12. Woche nicht mehr möglich den ET zu verändern, da nur bis zur 7. Ssw den genauen ET durch messen zu errechnen. Also da kann man deinem FA keinen vorwurf machen... LG
wechseln - ganz klar! nur mut!!
Schließe mich den Vorrednerinnen an, wechsele, wenn du dich nicht wohlfühlst. Vielleicht kannst du auch im Krankenhaus (willst du im KH entbinden?) in der Ambulanten Sprechstunde betreut werden. Bei uns machen die soweit ich weiß auch die Vorsorge. Lass dich nicht ärgern und ich drück die Daumen, dass du keinen Zucker hast!
Mein Mann und ich haben eben auch nocheinmal darüber gesprochen und ich werde nun zunächt mal mit meiner Hebamme darüber sprechen und danach schauen wir weiter. Bevor wir wechseln, wollen wir aber auf jeden Fall noch um ein Gespräch bei ihm bitten, vielleicht findet sich ja auch noch ein gemeinsamer Weg.