Monatsforum August Mamis 2013

Geburtshaus

Geburtshaus

nicoleundmika

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Huhu Wollte mal fragen ob hier noch jemand eine Geburt im Geburtshaus plant ????? Wenn bei uns alles gut läuft und vorher keine Komplikationen auftreten möchte ich gerne im geburtshaus entbinden. Wir haben im Nachbarort ein sehr schönes. Und bisher habe ich auch nur positives gehört. Ich gehe jetzt auch schon zur Vorsorge bzw. Zu Gesprächen dorthin und fühle mich Super wohl dort. Kann natürlich passieren dass ich kurz vorher doch noch kalte Füße bekomme. Meine erste Geburt habe ich ja in einer Klinik gehabt und nun suchte ich nach einer Alternative. Oder hat hier von euch schon jemand in einem geburtshaus entbunden und kann von seinen Erfahrungen berichten ?


Amelie12

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Hallo, ich würde nicht im Geburtshaus entbinden und immer in einer Klinik mit Kinderintensiv...man kann doch nie wissen, ob es Komplikationen gibt und ob vielleicht ein Kaiserschnitt schnell notwendig wird. Liebe Grüße


Mitglied inaktiv

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Ich würde das auch nicht machen. Dass da eine angenehmere, persönlichere Atmosphäre herrscht als in der Klinik, versteh ich ja. Aber wie oben schon gesagt, man weiß NIE, ob es Komplikationen bei der Geburt gibt, die z.B. einen Kaiserschnitt nötig machen, oder das Kind nicht so gesund ist, wie man ursprünglich dachte und schnell ärztliche Behandlung braucht - da können wenige Minuten entscheidend sein. Das Risiko würde ich nie eingehen wollen, "nur" weil ich mich in einem Geburtshaus wohler fühle. Ich habe demzufolge auch keine Erfahrung, aber kenne einige, die vom Geburtshaus mit Blaulicht in den OP zum Notkaiserschnitt gefahren wurden ... (ging zum Glück in allen Fällen gut). Wäre nicht z.B. eine hebammengeleitete Geburt in der Klinik eine Alternative? Da hättest du persönliche und ganzheitliche Betreuung inklusive Sicherheit...


neu.berlin94

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ich entbinde sogar mein erstes kind im geburtshaus.. aber allerdings auch nur weil das geburtshaus nur 800 meter von dem krankenhaus entfernt ist :) aber ansich fand ich die atmosphäre dort einfach schöner ich kenne mitlerweile alle hebammen sehr gut und vertraue allen dass sie es gut machen. es gibt immer risiken im geburtshaus zu entbinden und deswegen war mir wichtig das das krankenhaus direkt nebenan ist.:) ganz lieben gruß


96AlteLiebe

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Ich entbinde auch im Geburtshaus... Ganz zur Not ist die Uniklinik keine 2 Minuten entfernt... die haben bei uns ne Verlegerate von 17%... davon allerdings nur 1-2% unter der Geburt.... der Rest weil man halt überträgt (zu viel) oder sonstwas Indikation für eine Verlegung gibt.... Die Kaiserschnittrate der Frauen, die sich da zur Geburt angemeldet haben liegt unter 2% (inklusive der, die nachher verlegt wurden) - die Rate ist doch bezeichnend, dafür dass die meisten Kiliniken irgendwas zwischen 40-50% haben.... Es ist mein erstes Kind und ich habe keine Angst... absolut garnicht.... Statistisch betrachtet (deutschlandweit- von vernünftigen Universitöäten ausgewertet) ist das ganze genauso sicher wie eine Klinikgeburt :-) Also hör dir die Horrorgeschichten nicht zu genau an ;-) Die meisten, die diese erzählen haben sich nie ernsthaft mit dem Thema und den zugehörigen Fakten auseinander gesetzt.... Die machen das ja ihr ganzes Leben lang, haben massig Erfahrung und können so einen Geburtsverlauf einschätzen.... In einer Klinik würde ich absolut durchticken und verkrampfen- unter den Voraussetzungen würde es bestimmt eher zu Komplikationen kommen als so ;-) ch gehe auch zur Vorsorge nur zur Hebame.... ich geh nur zum chall zum Gyn (gut und Mitte Mai nochmal zum kleinen Zuckertest).... ansonsten sieht mich mein Arzt garnicht :-) Der sieht das übrigens ähnlich entspannt und ist einer der wenigen Vertreter außerklinischer Geburten :-)


Jana287

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Antwort auf Beitrag von 96AlteLiebe

Die gern zitierte Kaiserschnittrate ist aber eine Mogelpackung, auch wenn sichs gut anhört. Die Geburtshäuser nehmen doch nur die unkomplizierten Entbindungen, während die Krankenhäuser jedes Baby zur Welt bringen müssen - egal wie schwierig. Klar, dass dann auch die KS-Rate dort höher ist. Zum Glück gibts Krankenhäuser mit Kinderintensiv, ich wünsche jedem dass er es nie braucht...


Niky89

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Huhu, also ich gehe in eine Klinik ohne Kinderintensivstation. Die Uni mit Intensiv ist keine 2 min entfernt. Jedoch ist die Kaiserschnittrate, in der Klinik in der ich entbinden möchte, bei 16 % und davon sind es noch 12 % Wunschkaiserschnitte. Nur 4 % der Babys werden in die Uni verlegt... Und dort ist es familärer als in der Uniklinik :) Also wenns dem Baby gut geht, es dir gut geht und wärend der Restschwangerschaft keine Komplikationen auftreten, du es bis zur 34. SSW geschafft hast, spricht echt nichts dagegen in einem Krankenhaus / Geburtshaus ohne Intensivstation zu entbinden. Liebe Grüße Niky


IcHbiNs01

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Mein Kind soll in einem Geburtshaus zur Welt kommen. Und ich bin der meinung dases sehr schade ist das die meisten mit dem gedanken in eine Geburt gehen der derart negativ ist '' OH GOTT ES KÖNNTE JA WAS SEIN'' Sterben denn alle Kinder die im notfall umverlegt werden müssen?? Jeder muss es für sich entscheiden aber ich muss sagen Diese Hebammen lernst du sehr früh kennen und die sind dann nicht nur 8Stunden da. Im notfall geht das ratz fatz in das nächste KKH also höre auf dein Herzchen ^^ (Ist übrigens auch mein Erstes)!! *Ausschleich*


Sandy83

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Huhu Ich gehe nicht ins Geburtshaus aus dem einfachen Grund da es bei uns keins gibt :-) Ich entbinde in der Nachbarstadt in einem supi Kh wo auch schon meine große Geboren wurde. Das Kh hat aber auch keine Kinderintensivstation und das ist für mich auch nicht wichtig. Wie meine Vorposterin bin ich auch der Meinung das man nicht mit so negativen Gedanken zur Geburt gehen sollte. Wenn es in der ss schon Probleme gab und man weiß das es evtl ein Frühchen wird dann finde ich es vollkommen ok wenn man sich eine Klinik mit anliegender Kinderintensiv hat. Schönen abend noch und Lg


Seegras

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Ich war bei der Geburt meines ersten Kindes im Geburtshaus. Mir gefiel die Idee in einer vertrauten angenehmen Atmosphäre mit einer mir bekannten Hebamme zu entbinden. Da die Geburt aber nicht voranging und ich nach 30 Stunden Wehen eine PDA wollte, wurde ich doch ins Krankenhaus verlegt. Meine Vorurteile gegenüber Krankenhäuser haben sich übrigens überhaupt nicht bestätigt. Dort habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Fahrt zum Krankenhaus (PKW) war sehr unangenehm. Ich habe zwar nie Angst um mein Baby gehabt, aber im Geburtshaus konnte man leider nichts unternehmen, um die Geburt voranzutreiben oder die Schmerzen zu lindern (jedenfalls nichts Effektives). Ich würde es nicht noch einmal machen und werde dieses Mal direkt ins Krankenhaus gehen, hauptsächlich aus dem Grund, dass man dort eine PDA legen kann. Ich habe aber auch eine Frau kennengelernt, die im Geburtshaus entbunden hat und bei der sich die Plazenta nicht richtig gelöst hat. Sie musste dann wegen des massiven Blutverlusts mit dem Krankenwagen verlegt werden und es ist wertvolle Zeit verstrichen bis zur OP. Prinzipiell sehe ich es kritisch, als Erstgebärenden ins Geburtshaus zu gehen, da man erstens noch nicht weiß, wie leicht oder schwer man gebärt und zweitens noch nicht abschätzen kann, wie man mit den Schmerzen umgeht (ich persönlich war mit der ganzen Situation total überfordert). Man braucht auf jeden Falls ein großes Vertrauen in den eigenen Körper. Das Geburtshaus in dem ich war, hatte eine hohe Verlegungsrate, was sich aber alleine durch die hohe Anzahl an Erstgebärenden erklärte.


nicoleundmika

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Huhu Ich danke euch für eure Antworten. Meine Tendenz geht auf jeden fall Richtung Geburtshaus. Voraussetzung ist natürlich dass vorher keine Komplikationen zu erwarten sind. Ich muss aber auch sagen , dass ich da vollstes Vertrauen in meine Hebamme habe. Es ist ja auch deren Ziel dass das Baby gesund auf die Welt kommt. Ich vertraue ihr da auch voll dass sie während des geburtsverlaufes einschätzen kann, wann vielleicht doch eine Verlegung nötig ist. Anfangs habe ich auch eine Broschüre bekommen über Zahlen bezüglich Verlegung usw. Habe diese jetzt aber nicht mehr genau im Kopf. Außerdem wird vor der Geburt noch ein Gesprächstermin extra gemacht wo besprochen wird was alles sein kann, und wie dann gehandelt wird. Engmaschige Treffen/Untersuchungen kurz vor Geburt gehören auch dazu. So kennt man sich dann auch schon gut. Irgendwie finde ich es ach Super schade , dass Geburt oft nicht mehr als was natürliches angesehen wird. Leider wird einem irgendwie Gefahr und Angst suggeriert. Ich habe aber auch das Glück dass ich eine gute erste Geburt erlebt habe. Ich hoffe , dass jede für sich den richtigen weg für die Geburt findet, und eine schöne Geburt erleben darf.