Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Klinikalltag mit Kindern

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

   

 

Aufstossen in der Nacht...

Hallo
In einem Artikel der Schweizer Elternzeitschrift "wir eltern" habe ich gelesen, wie wichtig das "Bäuerchen" nach dem Trinken ist. Lege man das Kind ohne dass es aufgestossen hat wieder ins Bett könne Nahrung in die Luftröhre gelangen, das Kind ersticken.
Meine Tochter (4 Monate) wird voll gestillt. Ihr Bett steht gleich neben unserem. Zum nächtlichen Stillen rutsche ich zu ihr rüber, sie schläft danach gleich weiter.
Bis jetzt gab es dabei nie Probleme. Unsere Tochter erbricht auch tagsüber kaum Nahrung.
Ich werde nachts bei jedem Mucks der Kleinen wach, würde also sicherlich mitbekommen wenn sie anfängt zu würgen/husten.
In besagtem Artikel schien es jedoch so, dass Babys lautlos an erbrochenem ersticken.
Was denken Sie, würde sich mein Kind bemerkbar machen?
Soll ich mit unserer Tochter nachts nach dem Stillen aufstehen um sie aufstossen zu lassen?
Herzlichen Dank und Grüsse
Liv

von Liv am 03.11.2003, 18:53 Uhr

 
 

Antwort:

Aufstossen in der Nacht...

Die Notwendigkeit zum Aufstossen hängt auch mit der verschluckten Luftmenge zusammen. Dazu kommt noch die Frage nach einem Reflux. Das ist individuell sehr verschieden. Wenn es keine Probleme bisher geben hat, würde ich keinen Grund sehen, etwas zu ändern.
Gruß
S. Wirth

von Prof. Dr. med. Stefan Wirth am 03.11.2003

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