Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

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wiederkehrende Harnwegsinfekte und Schlafstörungen

Hallo Herr Dr. Busse,

meine Tochter ist 8 Monate alt und hatte schon drei Mal eine Harnwegsinfektion. Zwei Mal mußte sie deswegen ins Krankenhaus. Sie bekommt jetzt zur Dauertherapie weiter Antibiotikum. Ich bilde mir ein daß sie dadurch vermehrt Probleme mit ihrem Bauch hat, Blähungen, vorwiegend nachts. Deshalb wird sie ständig munter, weint. Außerdem ist sie sehr unruhig und nervös, das Einschlafen wird zur Qual. Trotz fester Rituale am Abend und leiser Entspannungsmusik zum Schlafen findet sie keine Ruhe. Meist sitze ich vor ihrem Bett eine Stunde lang und versuche den Rücken/Kopf zu streicheln. Jedoch "robbt" sie nur im Bett von einem Ende zum anderen und weint bzw. steigert sie sich irgendwann so rein dass sie schreit. Ich habe es einige Male versucht rauszugehen und sie schreien zu lassen damit sie sich selber beruhigen kann. Ich ging nur von Zeit zu Zeit gucken. Leider schafft sie es bis zu zwei Stunden zu schreien. Immer wenn kurz Ruhe war und ich dachte sie ist endlich eingeschlafen, fing sie von Neuem an. Das Problem dabei ist dass ich noch einen 8-jährigen Sohn habe der auch von mir ins Bett gebracht werden möchte ( und muß)(mein Mann ist leider die ganze Woche nicht da). Da ich aber ewig bei meiner Tochter mit dabei sitze vernachlässige ich meinen Sohn. der Kinderarzt verschrieb mir für meine Tochter ein Schlafmittel (Sedaplus Saft) das ich ihr aber nicht geben möchte. Gibt es denn da nichts Pflanzliches? Und zum Thema Harnwegsinfekt:ich habe gelesen dass es einige Mittel zur Vorbeugung gibt, z.B. Tees. Kann man Babys auch schon davon geben?

Viele Grüße,
Sylwi66

von sylwi66 am 18.09.2008, 23:29 Uhr

 

Antwort:

wiederkehrende Harnwegsinfekte und Schlafstörungen

Liebe S.,
mit der antibiotischen Reinfektionsprophylaxe ist ihre Tochter sehr gut behandelt und mehr gibt es nicht zu tun. Ich glaube auch nicht, dass die für das Alter sehr typischen Einschlafprobleme davon kommen und kann Ihnen nur raten, das Zubettgehritual so fortzusetzen und nicht mehr zu tun als entweder untätig und nur leise redend oder singend daneben sitzen zu bleiben oder in Intervallen wieder zu kommen. Also auch nicht streicheln dabei. Und Ihr Sohn braucht genauso sein "Recht", d.h. Sie dürfen dann ruhig auch mal ihre Tochter kurz alleine lassen, um ihn ins Bett zu bringen.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 19.09.2008

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