Hallo. Ich habe eine 22 Monate alte Tochter. Unsere Probleme haben vor 5 Monaten begonnen. Unsere Tochter fing an, nachts aufzuwachen und zeigte dabei ständig auf ihr Ohr. Außerdem wachte sie nachts weinend auf, setzte sich im Bett auf und bewegte ihre Arme unwillkürlich. Sie wälzt sich im Bett hin und her, wechselt ständig die Schlafposition, steht aber am Ende weinend auf. Wenn sie aufsteht, bewegt sie ihre Hände und Arme. Zuerst sind wir zu HNO-Ärzten gegangen, doch es wurde nichts gefunden. Man sagte uns, sie bekomme Zähne, und so haben wir das ein paar Wochen lang abgewartet. Danach dachten wir, vielleicht zeigt sie auf ihren Nacken, und gingen zu einer Osteopathin. Diese sagte, dass der rechte Atlas blockiert sei, und löste die Blockade. Aber unsere Nächte wurden trotzdem nicht besser. Da unsere Kinderärztin das leider nicht sehr ernst nahm, begannen wir, verschiedene Krankenhäuser aufzusuchen. Auch dort wurde den geschilderten Problemen wenig Bedeutung beigemessen. Eines Nachts habe ich meine Tochter zufällig gefilmt. Auf dem Video bewegt sie – wie jede Nacht – ihre Hände. Als wir das Video im Krankenhaus zeigten, wurde sofort Blut abgenommen und ein 20‑minütiges EEG durchgeführt, da der Verdacht auf Epilepsie bestand. Es wurde aber nichts auffälliges gefunden.. Wir waren vor kurzem im Urlaub und sind dort auch zur sicherheit zim Arzt.. Dort wurde eine vollständige HNO‑Untersuchung durchgeführt und wir wurden an einen Neurologen überwiesen. Es wurde ein MRT des Gehirns gemacht sowie ein Schlaf‑EEG wegen nächtlicher Anfälle. Beide Untersuchungen waren unauffällig. In der Gastroenterologie wurde vermutet, dass es sich um ein refluxbedingtes Sandifer‑Syndrom handeln könnte, und es wurde das Medikament Lansor verschrieben. Zusätzlich trank sie Milchpulver (Formula), das wir abgesetzt haben, da es den Magen belasten könnte. Wir achteten auch darauf, dass sie ihre letzte Mahlzeit 1,5 Stunden vor dem Schlafengehen zu sich nimmt. Auch das haben wir ausprobiert, aber bei meiner Tochter zeigte sich keinerlei Veränderung. Sie steht weiterhin jede Nacht auf und bleibt etwa 2–3 Stunden wach. Man merkt deutlich, dass sie schlafen möchte, aber sobald sie sich hinlegt, setzt sie sich wieder im Bett auf und jammert „es tut weh“. Tagsüber ist sie ein spielendes und sehr fröhliches Kind. Sie versucht aber ihren Schlaf, den sie Nachts hat ausfallen lassen, nachzuholen.Das Einzige, was uns zusätzlich auffällt, ist, dass sie im Auto in ihrem Kindersitz, im Hochstuhl und im Bettchen ständig ihre Beine ausstreckt und ihren Körper anspannt. Wir sind inzwischen völlig verzweifelt und wissen nicht mehr, was wir tun sollen. Können Sie uns bitte helfen?