Wie finde ich eine Hebamme?

Hebamme

© fotolia, Jose Manuel Gelpi

Hebammen sind dafür ausgebildet, Frauen in der Schwangerschaft, bei der Geburt und danach zu begleiten. Daher steht grundsätzlich jeder Schwangeren und jungen Mutter die von der Kasse bezahlte Unterstützung bzw. Hilfe einer Hebamme zu. Und zwar ab dem Zeitpunkt, zu dem der Schwangerschaftstest positiv ist.

Jede werdende Mutter kann (mit Ausnahme von Ultraschalluntersuchungen) auch die Vorsorgeuntersuchungen bei einer Hebamme machen lassen. Oder zusätzlich zur ärztlichen Betreuung die durch eine Hebamme in Anspruch nehmen; etwa bei schwangerschaftsbedingten Beschwerden oder zur Beratung.

Aufgabe der Hebamme: Betreuung im Wochenbett

Auch nach der Geburt empfinden viele Mütter die Nachsorge, auch Wochenbettbetreuung genannt, durch eine Hebamme als hilfreich. Sie weiß Rat in allen Fragen rund ums Wochenbett, zum Stillen und überhaupt zum Start ins Leben mit dem Baby - und sie kommt ins Haus. Auch die Nachsorge - sowie in einem bestimmten Umfang auch spätere Besuche, zum Beispiel bei Stillproblemen - zahlt die Krankenkasse.

Adressen von Hebammen bzw. Hebammenpraxen finden Sie: am Schwarzen Brett in der Frauenarztpraxis oder der Geburtsklinik, in den Gelben Seiten oder im Internet. Oft hilft es auch, einfach mal bei anderen (werdenden) Müttern nachzufragen.

Starten Sie die Suche rechtzeitig

Es ist sinnvoll, recht früh den Kontakt zu einer Hebamme aufzunehmen. Erstens sollte Zeit genug sein, um zu klären, ob die "Chemie" zwischen Ihnen beiden stimmt. Zweitens sind auch Hebammen nur Menschen, sie haben mal Urlaub oder andere Termine. Da ist es besser, frühzeitig zu klären, ob sich alles aufeinander abstimmen lässt.

Hebammen bieten auch Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse an. Am besten melden Sie sich bis spätestens um die 19. Schwangerschaftswoche für einen Vorbereitungskurs an. Der dauert ja acht bis zehn Wochen. Und wenn Sie früh angemeldet sind, können Sie auf alle Fälle rechtzeitig (spätestens in der 30. Woche) beginnen. Die Kasse trägt übrigens die Kosten für Ihren Kurs; falls Ihr Partner auch teilnimmt, muss er das selbst bezahlen.

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