Silke Westerhausen

Einschätzung Geburtsdauer und Alternativen

Antwort von Silke Westerhausen

Frage:

Hallo,

ich bekomme im Januar mein drittes Kind. Bisher habe ich immer spontan und auch leider ohne Schmerzmittel entbunden. Das erste Kind hat mit Einleitung 4 Stunden und das zweite 1,5 warten lassen. Beim zweiten Mal hatte ich eine einzige heftige wehe zuhause und sagte meinen Mann wir müssen sofort los fahren. Und im Kreißsaal angekommen war ich bei 5-6 cm offener Muttermund. Meine größte Sorge ist die Angst mein drittes Kind noch schneller und wohlmöglih ohne Hilfe zu bekommen. Eine Einleitung würde für mich nie wieder in Frage kommen da ich diese als sehr heftig empfunden habe und meine erste Horror Geburt kein Vergleich zu der wunderschönen zweiten Geburt war. Die Frage ist auch wenn mir klar ist das eine Einschätzung schwer ist denken Sie dass das dritte Kind noch schneller kommen wir? Die Geburt von Nummer zwei und drei ist gerade mal 1,3 Jahre entfernt. Kann in so einem Fall zu einem geplanten Kaiserschnitt geraten werden? Es ist zwar nicht meine erste Wahl aber der Gedanke kommt auf da ich kein Risiko für mein Kind möchte

Alles liebe

von Muenchenmami am 01.07.2018, 19:48 Uhr

 

Antwort auf:

Einschätzung Geburtsdauer und Alternativen

Hallo,

Die "Dritten" machen es oft wieder etwas spannend,folglich ist es definitiv nicht vorhersehbar ,ob Ihr drittes Kind "schneller" geboren wird.

Die "Zweiten" sind meist die schnellsten - es ist aber nicht so,dass die Geburten mit zunehmender Schwangerschaftsanzahl immer zügiger verlaufen...

Nein,ein KS sollte unter keinen Umständen geplant werden - eine große Bauch OP wäre hier sicher nicht gerechtfertigt und Sie wären am Ende unglücklich damit.

Alles Gute und eine schöne Schwangerschaft,

Silke Westerhausen

von Silke Westerhausen am 01.07.2018

Antwort auf:

Einschätzung Geburtsdauer und Alternativen

Hallo Muenchenmami!
Mein Kind 2 kündigte sich mit sehr gut aushaltbaren Wehen 5 Tage überm Termin an und wirklich heftig war es 20 Minuten. Die kleine Maus kam noch im Rettungsauto, in der Autobahnausfahrt, 2 Kilometer vom Krankenhaus entfernt, auf die Welt. Für mich war das ein Lottosechser - sehr schmerzhaft, aber kurz und völlig komplikationslos (trotz zahlreicher negativer Vorzeichen, die die Ärzte sehen wollten). Mein Sanitäter hatte Geburtserfahrung und ich wusste ja selber von Kind 1 ungefähr, was zu tun ist. Schmerzmittel hatte ich bei beiden Kinder keine. Was wäre denn so schlimm, wenn es schnell geht?
Liebe Grüße
aerofit

von aerofit am 02.07.2018

Antwort auf:

Einschätzung Geburtsdauer und Alternativen

Hallo Muenchenmama,

Ich habe 4 meiner Kinder spontan geboren. Meine 3. Spontangeburt war eine unfreiwillige Hausgeburt (alleine mit Mann, Notarzt kam erst als Baby schon da war), so dass ich deine Angst nachvollziehen kann.
Bei den "natürlich" begonnenen Geburten war es so, dass es von Kind zu Kind schneller ging. Mein 5. Sohn wurde aufgrund meiner Ängste vor einer erneuten Hausgeburt 10 Tage vor ET eingeleitet und es war eine schöne Geburt, hat alles prima geklappt.
Diesmal werde ich auch mit der Klinik zusammen besprechen, was wir machen, weil ich das mit der unfreiwilligen Hausgeburt nie mehr erleben möchte. Es wird dann auch abgewogen ob KS oder Einleitung und der Zeitpunkt wann.
Am Besten ist du besprichst deine Sorgen mit deinem FA und dann ggf. mit deiner Wunschklinik.
Dein Nickname ist "Muenchenmami"...entbindest du auch in München? Kannst mir gerne PN schreiben wenn du magst.

LG

von soanaz2 am 05.07.2018

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