April 2017 Mamis

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Geschrieben von Whity, 33. SSW am 03.03.2017, 6:58 Uhr

Angst vorm Wochenbett

Ich hoffe, dass mich hier jmd verstehen kann.
Gestern war ein wirklich schlimmer Tag. Ich habe plötzlich ganz starke Schmerzen im Unterleib gehabt, die bis zum Knie gingen. Es hat sich so angefühlt wie die Wehen bei der ersten Geburt. Meine Mutter hat sich dann um meinen fast zweijährigen Sohn gekümmert. Ich konnte nicht aufstehen. Nach einer kurzen Weile (ca 30 Min) war sie warum auch immer wegen Kleinigkeiten überfordert. Ich musste trotz Schmerzen und schrecklicher Angst immer wieder aufstehen. Zwischendurch habe ich so dolle Schmerzen gehabt, dass ich am liebsten ins Krankenhaus gefahren wäre. Da hat sie aber keine Lust drauf gehabt und mich halbwegs überhört. Sie meinte auch, es wäre nicht schlimm, wenn das Baby jetzt kommen würde (!) und dieser Gedanke hat für mich alles noch verschlimmert. Ich wollte ehe auf meinen Mann warten, der leider erst von der Arbeit Stunden später kommen sollte. Als sie dann zickig wurde und meinte, dass das für sie zu viel wäre, habe ich ihr gesagt, dass sie nach Hause gehen soll. Gott sei Dank hat mein Sohn verstanden, dass es mir nicht gut ging und sich ganz ruhig verhalten. Ich konnte ihm gerade noch essen geben und mit ihm Bücher lesen.
Im Endeffekt weiß man nicht wirklich wo die Schmerzen herkommen, vielleicht Senkwehen und meine Gynäkologin meinte, dass ich mich schonen soll. Was aber alleine mit einem Kleinkind nicht so möglich ist. Natürlich ist es gut, dass das Baby nicht vor hatte gestern zu kommen, aber die Angst bleibt nunmal.
Nun weiß ich nicht wie das laufen soll, wenn das Baby da ist. Mein Mann hat einen neuen Job. Daher kann er keine Elternzeit nehmen. Höchstens ein paar Tage frei nach der Geburt. Ich bin dann alleine mit meinem Sohn und dem Baby. Auf meine Mutter ist offensichtlich kein Verlass. Ich hoffe, dass ich diesmal keinen Kaiserschnitt kriege und alles gut läuft. Ich habe Angst davor wieder so einen Tag wie gestern zu erleben. Ich wollte alles machen, konnte aber nicht mehr. Ein schreckliches Gefühl. Habe mich sehr einsam und unverstanden gefühlt. Ich hoffe, dass ich keine Hilfe brauche.

 
6 Antworten:

Re: Angst vorm Wochenbett

Antwort von rabia93 am 03.03.2017, 7:33 Uhr

Ich hab zwar noch keine kinder bekomme aber auch immer wieder solche kommentare dass ich ja nicht erwarten soll dass sie dauert auf die kleine aufpassen werden und so. Und wenn ich mich schonnen soll dann wird mir immer gesagt ich soll mich mal nicht so sein. (Wir enovieren schon seid monaten und anstatt uns jemand hilft wird uns nur inmer wieder gesagt warum wir denn noch nicht fertig sin) vllt kannst du ja mit deinem vater reden und ihn um hilfe bitten?!?!

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Re: Angst vorm Wochenbett

Antwort von DanieMami, 33. SSW am 03.03.2017, 8:20 Uhr

Das ist ja ein ganz schlimmer tag gestern gewesen. Das tut mir ehrlich richtig leid.
Ich habe nur meine Schwiegermutter aber auch da keine Entlastung. Aber das mit deiner Mutter gestern ist für mich ja gar nicht nachvollziehbar..Wie kann man denn so sein?
Kinder merken schon wenn es bei Mama gar nicht geht. Ich bin sicher das du das schaffst. Ich denke das beste ist mach dir irgendeinen notfallplan. Wer kann dir helfen nach der Geburt. Also die erste, zweite Woche. Danach schaffst es sicher.
Freundin? Nette Nachbarin? Schwester? Wer kann den kleinen holen um 2 Std auf Spielplatz zu gehen? Haushalt egal. Kann man auch 3 Wochen liegen lassen. Irgendwas muss es da doch geben.

Ich denke diese 2 Wochen da wird was machbar sein. Und ich bin mir sicher danach schaffst du den Rest.

Und natürlich! Sollte dein baby jetzt noch nicht kommen! 7 Wochen vorher ist zu früh. Versteh nicht wie man das sagen kann.
Vielleicht waren es echt senkwehen?

Lg

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Re: Angst vorm Wochenbett

Antwort von Conny_89, 34. SSW am 03.03.2017, 8:54 Uhr

Hey du arme,

Das hört sich ja echt krass an, ich hatte bisher noch gar keine Probleme aber werde jetzt schon die ganze Zeit total lieb unterstützt und meine ganze Familie freut sich so sehr auf das Baby und meine Mama sagt sie werden mir alle den Rücken frei halten so gut die können.
Ich würde an deiner Stelle vielleicht mal ein ruhiges Gespräch mit deiner Mama suchen, klar Freunde und so helfen auch aber ich glaube eine Mama ist in einer solchen Zeit einfach Gold wert. Frag sie ganz offen wie sie zu dem Kind steht und erzähl ihr von deiner Angst, vielleicht ist es nicht so wie du denkst.
Und sonst bereite alles vor was geht, koche vor damit man nur auftauen muss, kauf auf Vorrat ein und schau wen du dir noch zur Hilfe holen kannst. Du schaffst das

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Re: Angst vorm Wochenbett

Antwort von Whity, 33. SSW am 03.03.2017, 15:12 Uhr

Das ist schon anstrengend genug, wenn man schwanger ist und umziehen muss. Schade, dass ihr keine große Hilfe habt.
Mein Vater ist leider vor Jahren verstorben. Aber meine Mutter war heute morgen bei mir und hat mich auf Schritt unt Tritt begleitet. Sollte wohl eine Entschuldigung sein. Ich denke, dass es ihr leid tut, sie selber psychisch auch überfordert war und sich Sorgen gemacht hat. trotzdem versuche ich möglichst alles alleine zu machen. Hoffentlich geht am ende alles gut, meine Kleine kommt gesund auf die Welt und ich bleibe auch gesund.

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Re: Angst vorm Wochenbett

Antwort von Whity, 33. SSW am 03.03.2017, 15:18 Uhr

Und Danke für eure seelische Unterstützung!
Bin momentan emotional ganz schön durcheinander. Manchmal könnte ich heulen, weil wir z.B. keine Banane zu Hause haben. Und solche Erlebnisse wie gestern machen das alles nur noch schlimmer.

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Re: Angst vorm Wochenbett

Antwort von kea, 33. SSW am 03.03.2017, 19:58 Uhr

Ich kann absolut verstehen, dass du dir Sorgen machst.
Deine Mutter kannst du dir als Backup aufheben, aber wahrscheinlich ist es sinnvoll sie nicht als erste Wahl zu sehen.

Kannst du Essen einfrieren?
So kannst du sicher einige Zeit überbrücken. Jetzt etwas mehr kochen und ab in den Froster.

Wir bekommen hier Unterstützung Bonn Freunden.
Es gibt einen Wochenbettplan, der am ersten Tag in Kraft tritt.

Auf die Wochentage verteilt:
Mittagessen
Wäsche
Kinderbetreuung/Haushalt
Fahrdienste


Dort tragen sich die Freunde für die ersten 4 Wochen ein.

So machen wir es bei allen Familien, die Babys bekommen in unserem Freundeskreis und ich kann nur sagen: es ist genial!! Auch wenn der Papa Elternzeit hat! Er freut sich auch über Bondingzeiten und Entlastung.

Bei mir hat mein Mann den ersten Monat Elternzeit und dann kommt meine Großmutter für 2 - 3 Wochen zur Unterstützung im Haushalt.

Es braucht also nicht unbedingt Familie, es können auch Freunde oder Nachbarn wertvolle(re) Unterstützer sein.

Wer das auch nicht hat, kann eine Mütterpflegerin buchen und Essen vom Lieferservice bestellen. Das entlastet auch schon.

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