Wo finde ich Hilfe?

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Hallo zusammen, ich frage mal hier, da ich glaube daß ich SS-Depressionen habe... Ein ganz kleines bisschen habe ich im Herbst mit abnehmendem Tageslicht immer zu H.-Depressionen geneigt, aber nach der Geburt meines zweiten Kindes habe ich kaum noch Antrieb, keinen Spaß mehr an versch. Aktivitäten und zudem habe ich zunehmende Angstzustände. Auch diese waren latent immer vorhanden, aber nun bestimmt die Angst und das Gefühl nichts auf die Reihe zu kriegen mein Leben! Ich hebe Angst meinen Kindern passiert etwas, ich habe Angst mein Mann stirbt (wg. versch. Erkrankungen obwohl er noch jung ist- er muß nur stark husten und schon meine ich er hat Lungenkrebs, obwohl es "nur" Raucherhusten ist), ich meine wenn ich nicht alle Lampen ausmache fackelt mir die Hütte ab, ich habe PANISCHE Angst wenn meine Eltern demnächst in Urlaub FLIEGEN... Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen- ich nehme seit der Geburt meines jüngsten Kindes Johanniskraut, es fängt nichts mehr ab. Mit wem kann ich darüber sprechen? Hausarzt geht im Moment schlecht, der hat genug eigene Probleme (muß aus seiner Praxis raus, private Sorgen...) Da will ich den nicht noch mit meinen Sachen zutexten. Allerdings glaube ich wenn ich jetzt keine Hilfe in Anspruch nehme stürze ich ganz ab :-( Sisi

Benutzer nicht mehr aktiv - 02.11.2001, 10:47



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Re: Wo finde ich Hilfe?

Hallo, Sie sollten sich an einen Psychotherapeuten oder an einen Psychiater wenden. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 02.11.2001


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Re: Wo finde ich Hilfe?

Hi Du, es gibt auch Selbsthilfegruppen und Organisationen, die sich mit postnatalen Depressionen beschäftigen. Vielleicht kannst Du ja auch mit einer Hebamme einmal darüber sprechen? MfG

Benutzer nicht mehr aktiv - 03.11.2001, 16:04