Frage zur Wassergeburt

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Hallo, ich wollte mein 2. Kind gerne im Wasser entbinden, was in dem von mir ausgesuchten Krankenhaus auch generell möglich ist. Nun meinte die Hebamme beim Info-Gespräch aber, dass man mir diese nicht genehmigen würde, weil ich bei der ersten Geburt einen Dammriß 3. Grades erlitten habe und man im Wasser auch oft reisse, was für mich nicht gut wäre. Weiterhin hatte mein erster Sohn 3.850 g und man gehe davon aus, dass dieses Kind auch wieder sehr schwer wird, weshalb es die Gefahr für Komplikationen erhöhe. Wenn man mich dann aus dem Wasser heben müsse, könne das eine Gefahr für das Kind bedeuten, weil dies evtl. zu lange dauert. Stimmt das wirklich oder ist man in der Klinik eher etwas bequem und hat die Schwangeren lieber "an Land".... Danke für Ihre Antwort ! Tessy

Benutzer nicht mehr aktiv - 11.10.2002, 13:26



Antwort auf:

Re: Frage zur Wassergeburt

Hallo, ich sehe keinen Grund, der gegen eine Wassergeburt spricht, es sei denn das Kind ist wirklich sehr groß (deutlich über 4000g geschätzt). Wassergeburten haben keine höhere Rate an Dammverletzungen, dafür aber eine wesentlich niedrigere Dammschnitt-Rate als Landgeburten. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 11.10.2002


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