cmv Infektion

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Kann sich das Kind beim passieren durch den Geburtskanal infizieren ,oder ist eine Ansteckung in der Schwangerschaft garnicht zu vermeiden? Oder kann der Virus auch in der Schwangerschaft schön wieder weggehen,gibt es da irgendwelche Prozentzahlen bei Erstinfektion?

Mitglied inaktiv - 28.11.2001, 20:37



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Re: cmv Infektion

Hallo, die Infektionswege während der Schwangerschaft verlaufen über das Blut und die Plazenta oder über Sekrete aus dem Gebärmutterhals. Unter der Geburt kann sich das Kind im Geburtskanal infizieren und nach der Geburt durch das Stillen. Der Erreger bleibt, wie es für alle Herpes-Virus-Typen typisch ist, immer im Körper, so dass es zu wiederkehrenden Infektionen kommen kann. Auch Antikörper verhelfen nicht zu einer Immunität. Nach meinen Informationen liegt die Rate der Übertragungen auf das Kind bei etwa 40%. Allerdings weisen von diesen Kindern nur 10% bei der Geburt Symptome der Infektion auf. Von diesen Kindern behalten 90% Spätfolgen. Von infizierten Kindern, die bei der Geburt nicht erkrankt sind, können in 15% Spätfolgen auftreten. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 29.11.2001


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Re: cmv Infektion

In der Klinik sagte man mir(Uni Kiel)ich müßte mir keine sorgen machen eine Infektion durch den Gebutskanal sei nicht möglich.Ich soll das Kind nun auf normalen weg bekommen aber das Kind kann sich ja dadurch infizieren das habe ich auch schon mehrmals gelesen. Es kann doch nicht sein das die das da nicht wissen?Und laut der Ärzte dort sei das Kind bis jetzt noch nicht infiziert. Danke!

Mitglied inaktiv - 29.11.2001, 21:12


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Re: cmv Infektion

Hallo, es ist nicht so, dass sich das Kind nicht im Geburtskanal infizieren kann, es ist aber auch nicht so, dass man eine Infektion durch Kaiserschnitt sicher verhindern kann. Deshalb wird ein Kaiserschnitt zur Entbindung nicht empfohlen. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 30.11.2001


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