Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Grippaler Infekt-Zytomegalie

Frage: Grippaler Infekt-Zytomegalie

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Hallo Dr. Bluni! Ich bin der 19.SSW, bin Zytomegalie negativ und arbeite im Kindergarten. Nun hat es mich total erwischt, hab eine saftige Mandelentzündung und einen schweren grippalen Infekt, keine Stimme mehr, Husten, bei dem sich der Schleim nicht löst, Schnupfen, Kopfschmerzen... Ich habe gelesen, dass man bei Zytomegalie in der Schwangerschaft nen grippalen Infekt durchmacht. Wie soll ich denn jetzt weiter vorgehen, kann das sein, dass ich mich angesteckt haben könnte? Soll ich nächste Woche vorsichtshalber zum Hausarzt gehen und mir Blut abnehmen lassen, meinen nächsten VU Termin hab ich erst in drei Wochen. Wird denn dieser Test im Laufe der Schwangerschaft nochmal wiederholt? Was würde denn gemacht werden, wenn ich mich wirklich angesteckt haben sollte, kann man da mit Antibiotika gegensteuern, dass das Baby nicht geschädigt wird? Vielen Dank für Ihre Antwort!


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, 1. da die Symptomatik sehr unspezifisch ist und einer Erkältung ähneln kann, wird es kaum möglich sein, Ihre Frag zufriedenstellend zu beantworten. Ansonsten müssten wir bei allen erkälteten Frauen ja nach einer Zytomegalie fahnden. 2. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrer behandelnden Frauenärztin/Frauenarzt ab. 3. nicht alle Behandlungsmöglichkeiten von CMV-Infektionen sind in der Schwangerschaft einsetzbar, da eine schädigende Wirkung auf das Ungeborene nicht auszuschließen ist. Die Lösung ist eine passive Immunisierung mit Immunglobulin. CMV-Immunglobulin kann während der Schwangerschaft verabreicht werden, ohne dass eine Gefährdung des Kindes besteht. Auch, wenn dieses Immunglobulin bisher nur bei transplantierten Patienten eingesetzt wurde und die europäische Aufsichtsbehörde EMEA hier gerade größere Studien zu Verträglichkeit in der Schwangerschaft testet, ist es auf Grund von Erkenntnissen, die in internationalen Fachjournalen veröffentlicht wurden, möglich, dass Schwangere, die sich nachweislich mit CMV infiziert haben, von der Immunglobulingabe profitieren. Die Behandlung zeigt, so neuere Studien und Fallberichte, sehr gute Erfolge. VB


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