Mutterliebe123
Guten Morgen, ich hatte letzte Tage schonmal bezüglich meiner Sorgen aufgrund einer zu hohen Zufuhr an Pre milch nachgefragt und dazu bereits eine Antwort bekommen. Wir haben die Pre Milch nun gänzlich gestrichen, stattdessen bekommt er Wasser, zum Einschlafen und nachts habe ich bisher immer etwas warmes Wasser dazu gemacht, weil ich denke, dass es vielleicht bekömmlicher ist als kühlschrankkaltes Wasser. Positiv zu vermerken ist, dass ich den Eindruck habe, dass der Kleine (23 Monate) nach Absetzen der Milch endlich so etwas wie ein Hungergefühl entwickelt, habe ich ihn bisher immer für einen schlechten Esser gehalten, isst er nun mit deutlich mehr Appetit und ich bin mir sicher, dass die viele pre Milch den Hunger auf eine anständige Mahlzeit ausgebremst hat.. Nun zu meiner Frage... aus blöder Gewohnheit verlangt er aktuell nachts immer ca alle 2 Stunden ab 1 Uhr ungefähr Wasser. So kommt er mit der Flasche zum Einschlafen auf ca 5 -6 Flaschen à 150ml also 750ml-900ml Wasser pro Nacht. Tagsüber trinkt er aktuell eher wenig leider, das müssen wir ändern, dann ist es nachts vielleicht auch nicht mehr ganz so viel. Tagsüber bekommt er aber natürlich zusätzlich auch noch Flüssigkeit über das porridge zB. Ist das schlimm, dass er nachts so viel Wasser trinkt aktuell? Kann das sein, dass es einfach jetzt durch die Umstellung auch ist plus eine blöde Angewohnheit zum Wiedereinschlafen? Tatsächlich hat er nachts aktuell sogar Hunger und heute nachts zB ein trockenes Dinkeltoast und in den frühen Morgenstunden eine halbe Banane gegessen.. Muss ich mir hinsichtlich eines Diabetes Sorgen machen oder kann ich Abwarten, ob sich das gibt, wenn er nun lernt sich tagsüber satt zu essen und genug zu trinken? Ich möchte nun nachts versuchen ihn im Bett aus einem Becher trinken zu lassen, um die Trinkmenge nachts zu reduzieren..
Hallo Mutterliebe, Sie sind doch insgesamt auf einem guten Weg! Die Milch zu reduzieren war gut und richtig und wichtig und Sie sehen ja schon: der Appetit nimmt zu. Den gleichen Effekt werden Sie mit dem Trinken untertags sehen sobald es gelingt, dass Ihr Kind nachts nicht so regelmässig trinkt. Aus meiner Erfahrung mit meinen eigenen Kindern und 20 Jahren Kinderarztpraxis kann ich Ihnen sagen: Ihr Kind bräuchte nachts eigentlich gar kein Wasser, er hat sich lediglich angewöhnt zu trinken und das Trinken hat sehr wahrscheinlich eine gute regulierende Funktion für ihn. Diese zu übernehmen ist nun elterliche Aufgabe, sprich: auch mal kein trinken anbieten und das Kind sicher und emotional in seiner "Not" begleiten, dass es eben geerade nichts zum Trinken gibt. Eine Zeit wie Weihnachten, wo alle ein wenig mehr Zeit haben, wahrscheinlich beide Ehepartner sich gut abwechseln können, eignet sich hierfür hervorragend. Gehens Sie es an! Es ist langfristig für alle Familienmitglieder gut. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Ralf Brügel
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