Nevena
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, meine Tochter (3 Jahre) geht seit kurzem in den Kindergarten. Mir fällt auf, dass ich mir extrem schwer damit tue, ob ich sie "richtig" angezogen haben. Obenrum das Schichtenprinzip ist mir klar. Aber wenn es darum geht, dass sie draußen spielen, habe ich die Qual, für welche Matschhose ich mich z. B. entscheiden soll (gefüttert/ungefüttert). Dies betrifft dann auch in der Regel die Jackenfrage und natürlich auch die Mütze. Ich gebe ihr quasi immer eine Mütze. Wann kann ich die Mütze weglassen? Im Sommer bzw. wenn es sehr heiß ist, bekommt sie natürlich nur eine leichte Musselin-Mütze. Ich will es mir selber gerne einfacher machen, aber das "richtig machen" ist mein Problem. Ganz herzlichen Dank schon mal vorab, für Ihre Rückmeldung und die Möglichkeit der Fragestellung. Mit freundlichen Grüßen Nevena
Liebe N., es ist in der Tat so, dass viele Eltern aus Besorgnis heraus ihre Kinder viel zu warm anziehen. Dabei ist es für die Kinder viel belastender, wenn sie zu warm angezogen sind als wenn sie mal weniger anhaben. Denn Kinder sind ja ständig in Bewegung und frieren nicht so schnell und werden auch nicht gleich krank, nur weil es mal kühler war. Außerdem würde auch ein Kind sich beschweren, wenn es wirklich friert. Natürlich braucht es im Sommer gar keine Mütze sondern nur einen Sonnenhut oder eine Kappe draußen. Und mein Rat an die Mütter ist immer: ziehen Sie Ihr Kind nicht wärmer an als sich selbst und im Zweifelsfall lieber eine Schicht weniger. Alles Gute!
Veve86
Gefütterte Matschhosen sind wirklich unnötig, eine einfache reicht, damit keine Feuchtigkeit in die Hose zieht. Die Kleinen können sich viel weniger in gefütterten Matschklamotten bewegen und die sind null atmungsaktiv, also schwitzen sie immer schnell darunter, auch schon bei ungefütterten