Nindja
Hallo Herr Dr. Busse, Hallo Community, Mein Sohn ist 22 Monate und erbricht seit 4 Monaten nachts ständig. Wir hatten jetzt mal zwei Monate Pause aber nichts an der Ernährung geändert. In der ersten Phase war es alle zwei Nächte, das komplette, fast unverdaute Essen vom ganzen Tag. Dann mal nur das Frühstück, sogar das Frühstück von vor 48 Stunden war schon dabei, sonst nichts. Wir haben versucht, das Essen wieder zu pürieren, ihn zu füttern, um ihn zu kleinen Portionen zu überreden, viel zu Trinken gegeben, das Trinken beim Essen weggelassen, Schonkost wochenlang durchgezogen, Ernährung dokumentiert - es hat alles kein Muster ergeben. Der Kinderarzt hat uns schließlich ins Krankenhaus geschickt. Dort wurde ein großes Blutbild, Organultraschall, Herzfrequenzüberwachung, EEG und ein MRT gemacht. Zum Glück ohne Befund. Jetzt fängt es wieder an. Vor einer Woche im Auto das erste Mal wieder und jetzt wieder häufig mitten in der Nacht. Mittlerweile hab ich schon die Vermutung, dass es mit Schaukeln und Rutschen zusammenhängt aber wir waren in den letzten Monaten natürlich häufig auf dem Spielplatz und da war auch nichts. Er ist tagsüber sehr anhänglich aber unglaublich energiegeladen, will normal essen. Nur wenn das Erbrechen am frühen Morgen war, trinkt er ausschließlich und liegt noch ein paar Stunden matt im Bett oder auf der Couch. Vor sechs Wochen hat er einen kleinen Bruder bekommen. Die Ärzte im Krankenhaus haben es vor ein paar Monaten im Hinblick auf meine Schwangerschaft mit "psychosomatisch" abgetan. Ich habe mittlerweile Angst vor den Nächten, ich weiß nicht, wie ich helfen kann und würde mich sehr über einen Rat freuen oder wie andere Eltern mit diesen Situationen umgegangen sind bzw. was vielleicht geholfen hat. Vielen Dank im Voraus von einer verzweifelten Mama.
Liebe N., angesichts der Tatsache, dass Ihr Kind ja mehr als gründlich untersucht wurde und man erfreulicherweise keine Krankheit als Ursache gefunden hat, sollten Sie sich vielleicht doch mit der möglichen Erklärung anfreunden, dass psychische Gründe dahinter stecken. Die sicher nicht leichter werden, wenn Sie ständig in Sorge leben und das auch an Ihren Sohn weiter vermitteln. Bitte besprechen Sie mit ihrem KInderarzt, wie Sie und Ihr Sohn aus diesem möglichen "Teufelskreis" wieder herauskommen. Alles Gute!
Eve84
Hallo, Habt ihr mal die Nieren prüfen lassen? Es kann zb ein nierenstau dahinter stecken der nicht immer ersichtlich ist auf den ersten Blick! Kopf MRT wurde bestimmt gemacht, gehe ich mal von aus. Wenn das Erbrechen Nachts aus dem Schlaf heraus kommt, würde ich nie von psychosomatischer Herkunft ausgehen! Lg eve
Nindja
Hm, hätte man das im großen Blutbild nicht gesehen? Wie kann man das feststellen? Ja, Mrt wurde vom Kopf gemacht, Ultraschall von sämtlichen Organen.
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