Mitglied inaktiv
Jetzt wo es Frühling wird und mein kleiner Sohn (1 Jahr alt) mobil wird, stellt sich mir die Frage, wieviel "Dreck" verträgt so ein Kind, wenn es am Boden entlangkrabbelt und alles in den Mund stecken will? Heute z.B. hat er draußen die Hände schon in der Gartenerde gehabt oder kleine Steinchen aufgesammelt!! Mir sträuben sich da die Haare, aber ich kann ihn doch nicht auf Schritt und Tritt überwachen!!?? Klar, dass man gefährliche Sachen aus dem Radius entfernt, aber was ist mit Erde, Sand, Steinchen usw.? Und wie soll ich mich verhalten, wenn er unsere Katzen, die viel draußen sind, anfasst? Muss ich da jedesmal gleich panisch Händewaschen rennen? MfG Sonny
Liebe Sonny, "Dreck macht Speck" sagt ja schon der Volksmund und auch wenn der Speck um die Hüften eher nicht erwünscht ist, ist an dem Sprichwort sicher etwas dran. "Normaler" Dreck ist in der Regel unbedenklich und es lässt sich auch nicht vermeiden, dass Kleinkinder alles auch mit dem Mund erforschen. Natürlich muss man den Erkundungsradius seines Kindes gut auf gefährliche Dinge wie giftige Pflanzen kontrollieren und einen 1-Jährigen wird man auch nicht längere Zeit aus den Augen lassen. Auch in diesem Alter ist Erziehung gefragt und ein klares "Nein" bei Dingen, die gefährlich oder zerbrechlich sind. Katzen gehen ja eher zudringlichen Kindern aus dem Weg. Regelmäßige Kontrolle und Entwurmung beim Tierarzt sollten natürlich selbstverständlich sein. Vor dem Essen sollte für alle in der Familie die Regel gelten: "Hände waschen!" Alles Gute!