Susann000
Hallo Dr. Busse. Mein Kleiner wird jetzt 5 Monate und das Einschlafen wird langsam echt ein Kampf. Er schläft eigentlich nur ein wenn ich ihn im Liegen stille oder auf dem Plexiball. Und in beiden Varianten gilt, immer nur genau 30 min. danach ist er wieder wach. Da kann ich die Uhr nach stellen. Ich habe schon vieles probiert. Viel frische Luft, Räume abdunkeln, einpucken, Schnuffeltuch, kuscheln... Ihn müde aber noch wach ins Bett legen, funktioniert überhaupt nicht. Er lässt sich absolut nicht beruhigen. Weder durch Summen, streicheln, Händchen halten, singen. etc Er brüllt sich in Rage und wird richtig nass dabei. Selbst wenn er genau neben mir liegt. Ich kann ihn nur im schlafenden Zustand ablegen. Das ist aber schon seit Anfang an so. Probleme mit dem Einschlafen haben wir seit dem 3. Monat. Ich war schon bei der Osteopathie. Auch weil er im Maxi cosi genauso brüllt. Bevor wir Auto fahren, muss ich ihn eine Weile darin schwenken und einen guten Tag erwischen. Der Kleine ist „zum Glück“ Kern gesund und meine Hebamme weiß mir leider auch nicht zu helfen. Wo ist denn mein Fehler? Mache ich irgendwo etwas falsch? Wie bekomme ich den Kleinen dazu, alleine in den Schlaf zu finden, Bzw. wenn er wach wird wieder alleine einzuschlafen? Immer wenn er müde ist, sich die Augen reibt und gähnt, dreht er komplett auf. Kann mir jemand helfen? Über Antwort würde ich mich sehr freuen, Susi
Liebe S., auch wenn es für Sie banal klingen mag: die Lösung heißt einfach - weniger ist mehr! Sie müssen Ihrem Kind nur zutrauen, dass es diesen Schritt zur Selbständigkeit und Selbstregulation gehen kann, wenn Sie das zulassen. Und mit ihm die Zeit aushalten, in der es sich mit Schreien abreagiert, dagegen protestiert,.......Alleine schafft man das kaum, wenn das Thema schon so lange plagt, und ich kann Ihnen nur raten, sich Hilfe zu holen bei einer speziellen Sprechstunde für Babys mit "Schrei- und Schlafstörungen". Alles Gute!
Bonita!!
Das ist alles ganz normal und wird dir auch noch lange erhalten bleiben. :-) Mein Sohn (jetzt 8 Jahre) brauchte bis zum 4. Lebensjahr jemanden der bei ihn am Bett saß bis er eingeschlafen war. Davor haben wir ihn immer rumgetragen bis er schlief. Mit 4 Jahren sind wir dazu übergegangen nach einem ausgiebigen Ins-Bett-Bring-Ritual rauszugehen und die Tür offenzulassen bis er eingeschlafen war. Bis heute muss ein Licht ansein und er kommt oft immer noch nachts zu uns ins Ehebett wenn er Angst hat, krank ist oder etwas in der Schule vorgefallen ist dass ihn durcheinander bringt. Mein Sohn war ein Schreibaby, ich konnte ihn kaum ablegen den ganzen Tag und hab ihn getragen getragen getragen. Bei vielen Babys ist das ganz normal. Aber es ist anstrengend. Ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen und vor allem Akzeptanz dass ein Kind nicht so funktioniert wie man das aus Filmen kennt oder manche liebe Freundinnen einem das von ihren Buddha-Babys erzählen ;-)
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