NellymitBaby
Hallo Herr Dr. Busse, meine Tochter ist 8,5 Monate alt und fängt an sich überall in den Stand hochzuziehen. Vor einer Woche hat sie sich am Sofa hochgezogen, ist dann aber aus dem Stand umgekippt und mit dem Kopf auf den Teppichboden aufgeschlagen. Es war abends und wir sind in die Notaufnahme, es war soweit alles ok und die Ärztin sagte uns die üblichen Dinge auf die man 48 Stunden achten muss. Nun kann das ja mit zunehmender Mobilität öfter passieren. Meine Frage ist daher: Ich kann ja nicht bei jedem Sturz, wo der ja noch schwere Kopf meistens mit angehauen wird, ins Krankenhaus bzw. in die Notaufnahme. Auch wenn es mein erstes Kind ist und man da vorsichtiger ist. Was kann man sich denn selbst zumuten? Also wenn sie aus dem Stand umfällt sind das ja schon über 70 cm die der Kopf fällt. Reicht es darauf zu achten, was mir die Ärztin gesagt hat? Ob sie nach dem Sturz bewusstlos ist und innerhalb 48 Stunden - ungewöhnlich schläfrig bzw. apathisch ist - erbricht - weinerlicher ist als sonst Bitte denken Sie nicht, ich passe nicht auf mein Kind auf, aber es lässt sich ja nicht vermeiden, dass sie auch mal einen Moment allein ist bzw. schneller ist als ich. Natürlich gehe ich mit ihr lieber einmal zuviel ins Krankenhaus als einmal zuwenig, aber die Kindernotaufnahme quillt sowieso immer über und ich möchte auch die "echten Notfälle" nicht unnötig behindern.
Liebe N., Sie haben völlig recht, auch Hinfallen gehört zum Laufen lernen dazu und in der Regel passiert ja auch nichts dramatisches. Sie sollten natürlich die Wohnung sichern und das gilt vor allem für scharfe Ecken und Kanten und Treppen. Wenn Ihr Kind nach einer Schädelprellung nach dem ersten Schreck unauffällig ist, dann gilt die Ihnen ja bereits vermittelte Empfehlung zur 48 stündigen Beobachtung. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es doch ein eher mächtiger Sturz war, dann sollten Sie aber immer zum Kinderarzt oder in die Klinik gehen. Alles Gute!
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