Frage im Expertenforum Kinderarzt an Miriam Althoff:

Wachstumsschub verzögert?

Frage: Wachstumsschub verzögert?

Alice2712

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Liebe Frau Dr.Althoff, mein zweiter Sohn war gestern zur U6. Allerdings nur mit dem Papa weswegen ich aufkommende Fragen nicht stellen konnte und hier noch einmal eine zweite Meinung einholen möchte. Seit seiner Geburt (01.02.2025)hat er sich in Größe und Gewicht immer so zwischen dem 70. und 50. Perzentil bewegt. Ein paar Daten: 01.02.2025: 54cm, 3730g 02.04.2025: 57cm, 5860 g 10.07.2025: 64cm, 7500 g 15.08.2025  68cm, 8000 g Und nun zur U6 am 04.02.2026: 73,5cm, 8600g Laut der Daten beim Arzt ist das ein plötzlicher Abfall ins etwa 10. Perzentil. Die Ärztin sei darüber nicht alarmiert und würde hier noch nicht weiter untersuchen. Mir kommt das aber wahnsinnig komisch vor, dass er plötzlich so schlecht wächst, obwohl er vorher recht gleichmäßig gewachsen ist. Meine einzige Erklärung ist, dass er dadurch dass der große Bruder aus der Kita schon einiges mitbringt, die letzten Monate häufiger krank war. Dadurch hat er weniger Beikost gegessen und vermehrt Muttermilch getrunken, die vielleicht nicht mehr ausreicht bei seinem Bewegungsdrang bzw. sein Körper hat mehr Kraft in die Genesung gesteckt als ins Wachstum. Kann das denn sein, dass Krankheiten einen Wachstumsschub verzögern und er holt das bald auf oder sollten wir hier weiter untersuchen lassen? Ich danke Ihnen im Voraus! Liebe Grüße 


Miriam Althoff

Miriam Althoff

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Hallo Alice, leider sieht man so eine Entwicklung zur U6 gar nicht so selten. Es ist richtig, dass man nicht direkt weitere Untersuchungen durchführen muss, wenn das Kind ansonsten unauffällig entwickelt ist und auch sonst keine Auffälligkeiten in der Untersuchung oder Anamnese (z.B. Stuhlgang) bestehen. Allerdings sollte man es auf jeden Fall kontrollieren und zwar nicht erst zur U7. Ich weiß nicht, ob Sie hier etwas vereinbart haben? Ich würde drei Monate vorschlagen. Die Frage haben Sie sich ein Stück weit selbst beantwortet: sehr wahrscheinlich liegt es an zu wenig Beikost und zu viel Muttermilch bei viel Bewegung und zusätzlich Infekten. Regelmäßig sehe ich Kinder, die im Alter von einem Jahr hauptsächlich gestillt werden und bei den meisten Kindern reicht das einfach nicht mehr aus. Zuerst knickt das Gewicht ein und im Verlauf dann auch das Wachstum. Daher mein Rat: erstmal keine Sorgen machen, Stillen unbedingt reduzieren, essen lassen und dann eine Kontrolle bei der Kinderärztin vereinbaren. In dem Alter gerne auch schon vom Familientisch essen lassen, wenn Interesse besteht und das gut klappt. Stillen sollte in diesem Alter ernährungstechnisch keine große Rolle mehr spielen, sondern eher noch ein kleines Beiwerk sein. Der Großteil der Ernährung sollte aber aus fester Kost bestehen. In diesem Sinne viel Spaß beim Essen entdecken lassen :-) Viele Grüße!


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