Mitglied inaktiv
Hallo! ICh hatte vor einigen Wochen schon mal gefragt ob es nötig wäre, daß mein 11 Wochen alter Sohn weiterhin Eisentropfen nimmt wenn der HB WErt bei 8,8 liegt. Sie meinten dazu, daß es eine länger dauernde Therapie wäre und es nicht in ein zwei Wochen getan wäre. Nun hat er sehr sehr starke Probleme mit dem Stuhlgang seit er das Eisen nimmt. Bei einer Untersuchung im Krankenhaus vor einigen Wochen ist festgestellt worden, daß er einen engen Darmausgang hat. Ist aber nichts dran gemacht worden. Seit er die Eisentropfen nimmt quält er sich ganz furchtbar. Er weint den ganzen Tag und drückt den ganzen Tag mit hochrotem Kopf aber nichts kommt. Noch nicht mal wenn ich mit dem Thermometer nachhelfe. Dann habe ich gestern (auf Anraten meines Arztes) ein Babyklistier verwendet. Meine Ärztin meinte der Stuhl komme normalerweise direkt rausgeschossen deswegen soll ich den Po zuhalten. Aber bei meinem Sohn kam erst was nach 15 Minuten mit einem lauten Knall kam der Stuhl raus. Er war ziemlich fest (ER wird vollgestillt) und es war eine Riesenmenge. Von der Menge her würde ich sagen, es war soviel wie er sonst in drei Tagen macht. Das deutet doch darauf hin, daß er extreme Verstopfung hat, oder?? Nach dem Einlauf hörte er abrupt zu weinen auf und war sehr erleichtert. Meine Frage ist, was soll ich denn nun tun? Ich kann ihm doch nicht jeden zweiten Tag einen Einlauf verpassen solange er Eisen nimmt. Er weint wirklich viel und herzzereissend und wenn der Stuhl raus ist ist er wie ausgewechselt. Danke
Liebe Karin, am besten sprechen Sie zunächst noch einmal mit ihrem Kinderarzt, ob der "enge DArmausgang" nicht ein Grund wäre, das genauer abzuklären. Allerdings haben gestillte Kinder auch sonst ohne Probleme auch nur alle 10 Tage Stuhlgang. Vorübergehend alle paar Tage mit einem kleinen Einlauf zu helfen, wäre auch kein Problem, wenn sonst alles in Ordnung ist. Ihr Kinderarzt muss das entscheiden. Alles Gute!
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