Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Untertemperatur und weinerlich nach hohem Fieber

Frage: Untertemperatur und weinerlich nach hohem Fieber

JuliaNfd

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Guten Abend, bei unserem 8 Monate alten Sohn wurde vorgestern Pseudokrupp und einen warscheinlich zusätzlichen Infekt (grünes Hasensekret) festgestellt. Er hatte Fieber bis 39,4, hat immer gut getrunken und gegessen und bekam nach Anweisung der Ärztin, in der Nacht sowohl Paracetamol als auch Ibuprofen. Am Morgen und heute über den Tag lag seine Temperatur zwischen 37,4 und 37,9, er hat viel geschlafen, wir haben keine Schmerzmittel gegeben. Am Abend kam er kaum zur Ruhe/weinte und schien Schmerzen zu haben und wir gaben ein 125mg Paracetamol Zäpfchen, danach schien er im Bett körperlich noch unruhiger aber nicht weinerlicher zu sein. Er trank tagsüber gut Wasser und Pre wobei am späten Nachmittag/Abend nur ca 50ml Prenahrung. 4,5 Stunden später wachte er weinend auf, ließ sich nicht beruhigen, wir gaben ihm Pre, er trank ca 100ml, danach schrie er weiter. Die rektal gemessene Körpertemperatur lag bei 36 Grad und seine Haut am ganzen körper fühlte sich etwas kälter an als normal. Er konnte sich kaum beruhigen und war körperlich sehr unruhig. Um seine Körpertemperatur zu erhöhen und ihn zur Ruhe zu bringen, Trage ich ihn nun in der Babytrage. (Unsere räumlichen Temperaturen liegen alle um die 21 Grad) Es fiel ihm sehr schwer zur Ruhe zu kommen (am Husten lag es nicht) und er schien sich zu wehren und weinte zwischen durch. Auch jetzt schläft er furchtbar unruhig obwohl er gut Atmen kann. Meine Frage ist nun, ab wann die Temperatur gefährlich ist, bzw. bei welchem Verhalten oder Anzeichen wir erneut den Arzt aufsuchen sollten? Ist es normal das die Temperatur nach so hohem Fieber auch in die entgegengesetzte Richtung schlägt, oder liegt es an dem Paracetamolzäpfchen? Danke für ihre Antwort


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe J., es gibt in diesem Sinne keine "Untertemperatur"! Nur wenn es Ihrem Sohn insgesamt nicht gut geht, sollten Sie sich bitte erneut bei Ihrer Kinderärztin melden. Alles Gute!


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