JuliaKCH
Lieber Herr Busse, meine Tochter (22 Monate) leidet an chronischer Verstopfung, die wir soweit im Griff haben. Nur in Stresssituationen wie Infekt oder zahnen kommt es wieder zur Verstopfung. So auch Ende März, nach einer überstandenen Magen Darm Grippe. Erst Durchfall, dann Verstopfung, dann nochmal ein Infekt mit Fieber und erbrechen und danach war die Verstopfung so schlimm, dass sie auch Pipi machen verweigert hat bzw bis zum geht nicht mehr rauszögerte. Letzten Donnerstag wurde sie am Morgen geimpft und ab mittags hat sie den ganzen Tag mehrmals gespuckt, sowie auch in der Nacht. Am Freitag waren wir beim Kinderarzt, der meinte es liegt an der Verstopfung. Dann haben wir ein Klistier gegeben und gehofft, alles wieder gut. Einen Tag später hat sie wieder aus heiterem Himmel gespuckt und wir sind ins Krankenhaus. Die meinten, es sei ein Infekt. Allerdings hat sie keine weiteren Symptome. Einen Tag später war wieder alles gut und jetzt heute hat sie sich schon wieder einfach so übergeben. Sie isst seit ca einer Woche nichts, ich stille noch. Jetzt beim andocken sagt sie oft "weh!", zeigt auf ihren Backenzahn und fängt an zu würgen. Auch so sagt sie oft "weh, trinken!". Und wenn wir dann nicht schnell genug was zu trinken holen, würgt sie oder spuckt im schlimmsten Fall. Kann so etwas vom zahnen kommen? Oder von einer Verstopfung? Oder woher kann spucken ohne weitere Symptome für 5 Tage lang kommen? Kann es auch einen Zusammenhang geben, zwischen dem Spucken und dem Macrogol, das wir ihr geben? Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe! Liebe Grüße Julia
Liebe J., ich kann das aus der Ferne ohne Untersuchung doch nicht beurteilen. Ihr Kinderarzt kann leicht klären, ob noch eine Verstopfung vorliegt. Und mit knapp 2 Jahren sollten Sie bitte auf normales Essen am Familientisch als Hauptteil der Ernährung achten, was dann auch mit Ballaststoffen Verstopfung verhindert. Stillen kann nur noch Zeichen der engen Verbundenheit sein, wenn das noch von Beiden gewünscht wird. Alles Gute!
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