Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse, gestern Abend ist mein Sohn (2 1/4 Jahre alt) von der Leiter einer Rutschbahn von ca. 2 1/2 Meter Höhe auf den Rücken und Kopf in den Sand gefallen. Er hat furchtbar geweint, war aber nicht bewusstlos und hat sich danach ganz normal benommen und gegessen. Mittlerweile sind 24 Stunden vorbei, er ist weder apathisch noch hat er erbrochen. Er verhält sich ganz normal. Ich habe ihn heute Morgen beim Kinderarzt vorgestellt, der mit ihm einige Reaktionstest gemacht hat. Alles OK. Ich habe aber ganz vergessen, ihn zu fragen, wie lange ich meinen Sohn noch beobachten muss, falls doch noch Hirmblutungen oder dergleichen auftreten. Meine Frage also: Wie lange muss man sein Kind genau beobachten, bis jedliche Gefahr der Hirnverletzung ausgeschlossen werden können? Vielen Dank für die Information und viele Grüße!
Liebe S., 48 STunden nach einem solchen Unfall kann man davon ausgehen, dass eine bisher unerkannte Hirnverletzung extrem unwahrscheinlich ist. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse, vielen Dank für Ihre Antwort. Jetzt muss ich Sie jedoch noch etwas fragen: Mittlerweile sind 3 Tage seit dem Sturz von der 2 1/2 Meter hohen Leiter vorbei und mein Sohn (2 1/4) ist nach wie vor ganz nornmal. 1. Frage: Welche Symptome würden denn auf eine Hirnverletzung deuten? Mir wurden lediglich Apathie und Erbrechen genannt. Beides trifft auf meinen Sohn nicht zu, jedoch ist er sehr blass. 2. Frage: Könnte Blässe alleine auf eine Hirnverletzung hindeuten? 3. Frage: Gibt es auch Hirnverletzungen, bei denen äußere Symptome (wie Apathie, Erbrechen) fehlen? Und noch eine 4. Frage: Mein Sohn wurde vom Kinderarzt nur äußerlich untersucht, Muss man bei Gefahr von Hirnverletzungen den Kopf nicht röntgen oder dergleichen? Oder macht man bei solchen Stürzen im Krankenhaus auch nichts anderes als das Kind beobachten? Nochmals Danke für Ihre Antwort, viele Grüße!
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