Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Sturz aus 1,50m!

Frage: Sturz aus 1,50m!

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Lieber Dr. Busse! Unser Sohn (2 1/2) ist gestern Abend aus seinem Hochbett aus ca 1,50m Höhe gestürzt weil er sich auf die Umrandung gesetzt hatte. Mein Mann war dabei, konnte aber nicht sehen wie er gestürzt ist. Nachdem er sich in der Nacht übergeben hat bin ich natürlich heute morgen sofort zum Kinderarzt. Dieser konnte jedoch nichts schlimmes feststellen, er sagte nur wir sollen ihn gut beobachten und wenn er Auffälligkeiten zeigt ins KH fahren. Er sagte nur neurologisch wäre der Kleine in Ordnung! Jetzt meine Frage, wie kann man denn das feststellen? Ich habe so riesige Angst das er evtl. doch innere Verletzungen haben könnte und sich vieleicht ein Blutgerinnsel gebildet hat das jetzt noch nicht in Erscheinung tritt? Was kann ich denn nocht tun? Und wie lange besteht die Gefahr das doch noch Folgen auftreten? Über eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar Isabell (sehr besorgt)


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe P., nach so einem doch erheblichen Sturz ist eine sehr genaue Boebachtung des Kindes für mindestens 48 Stunden das wichtigste. Bei jeder Auffälligkeit wie ungewohntes Verhalten, Verdacht auf Schmerzen, Erbrechen oder Apathie muss ein Kind sofort untersucht werden. Ideal ist dann sicher eine Üebrwachung in einer Kinderklinik. Notfalls müssen die Eltern auch nachts regelmäßig ihr Kind wecken und prüfen, ob es normal reagiert. Denn die Folgen einer zwar seltenen aber immer möglichen inneren Blutung können auch verzögert zu TAge treten und müssen rechtzeitig erkannt werden. Alles GUte!


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Hallo Isabel, geh doch vorsichtshalber lieber ins KH und lass ihn durchecken. Dann bist du beruhigter. Alles Gute für Euch. Jasmin mit Philipp


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Da er sich nach dem Sturz übergeben hat,würde ich ihn trotz der Meinung deines Arztes im KH vorstellen.Das könnte nämlich eine Gehirnerschütterung sein.LG Tanja


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Erbrechen ist ein Symptom für eine mögliche Gehirnerschütterung. Ich würde mit ihm ins Krankenhaus fahren. Alles Gute


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Hallo! Danke nochmal für ihre Antwort, und auch an die anderen. Wir sind tatsächlich Abends noch ins KH gefahren und dort hat man uns angeboten ihn die Nacht dazubehalten (wir wären natürlich mit dabei geblieben), oder uns vorgeschlagen ihn zuhause wirklich noch weiterhin gut zu beobachten. Sie hatten ihn vorher auch nochmal gründlich untersucht und nichts Verdächtiges festgestellt. Wir haben ihn dann wieder mit nach Hause genommen denn er weinte schon als er hörte er solle dort schlafen, und die Ärzte dort hielten es auch für ok wenn er nicht unbedingt dabliebe. Ich habe dann noch eine Nacht neben meinem Süßen verbracht und ganz genau aufgepasst, aber er hat bis jetzt keinerlei weitere Anzeichen für irgendeine Schädigung gezeigt! Gott sei Dank! Ich glaube er hat alles gut überstanden! Liebe Grüße Isabell


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