Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Stuhlgang und spucken

Frage: Stuhlgang und spucken

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Hallo Herr Dr. Busse, ich habe leider gleich zwei Fragen an sie: Unsere Tochter ist 6 Monate alt und ihr Steiseplan seit dem 4. Monat sieht folgendermaßen aus: Nachts: stillen, Morgens gegen 9 Uhr: stillen, Mittags zwischen 12 und 13 Uhr, Beikost aus dem Glas, hinterher ein bißchen Früchte aus dem Glas (Pfirsich, Apfel, Birne), danach noch stillen (habe Angst dass sie zu wenig Flüssigkeit bekommt, da es mit dem trinken von anderen Flüssigkeiten noch nicht so gut klappt) Nachmittags gegen 16 Uhr: stillen und Abends ca. 19 Uhr fangen wir jetzt mit einem Brei an. Nun meine Fragen: Wenn sie nach dem stillen ein Bäuerchen macht, kommt so gut wie immer noch ein zweites oder sogar drittes hinterher. Eigentlich immer kommt dabei wieder etwas Milch raus. Manchmal schafft sie es die Milch drin zu behalten, aber meistens landet es auf meiner Schulter. Habe meinen Kinderarzt schon mal drauf angesprochen. Er meinte, dass wäre in Ordnung, da sie noch recht viel Nahrung in flüssiger Form bekommt. Können Sie seine Meinung teilen? Ich mache mir ein wenig Sorgen, da ich mal gehört habe, dass es irgendwas im Magen oder Speiseöhre gibt was nicht richtig schließen kann und deshalb wieder Milch ausgespuckt wird. Nun meine zweite Frage: Unsere Tochter hat zur Zeit ca. 2 mal am Tag Stuhlgang. Häufig sieht das aber nur wie "kleine Hasenköddel" aus. Manchmal kommt auch ein größer Klumpen. Es ist nicht steinhart, man kann es eindrücken, aber sollte der Stuhl nicht flüssiger sein, da sie ja doch noch häufig Milch bekommt? Aus Angst vor Verstopfungen lege ich sie nun auch schon häufiger an auch wenn sie keinen Durst hat. Sie hat keine Schmerzen beim Stuhlgang. Wir fahren am Wochenende in den Urlaub und ich mache mir noch doch ein wenig Gedanken wegen des Spuckens und der Verdauung. Vielen Dank für Ihre Antwort und entschuldigen Sie bitte die komplexen Fragen.


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe A., das ist alles völlig normal und kein Grund zur Sorge, denn sicher gedeiht ihre Tochter ja gut. Als Getränk nach einer vollen Beikostmahlzeit sollten Sie aber nicht mehr die Brust anbieten sondern etwas Wasser gerne auch aus einem kleinen Becher. Egal wie wenig sie dann trinkt, es geht um die Gewöhnung. Alles Gute!


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