armbeat
Lieber Herr Dr. Busse, mein Sohn (9 Jahre) ist seit gut zwei Wochen immer wieder mal sehr niedergeschlagen und grübelt über die Zukunft, äußert Ängste, was er machen soll, wenn seine Familie einmal tot ist. Er fängt dann oft auch zu weinen an, fragt sich, was eigentlich nach seinem Tod aus ihm wird, oder dass er uns bestimmt sehr vermissen wird, wenn wir einmal sterben. Auch die Zersötrung der Umwelt macht ihm Angst. Ist das normal in seinem Alter - oder könnte sich daraus eine Depression entwickeln? Vor etwa einem halben Jahr gab es einen Todesfall in einer gut befreundeten Familie. Könnte es auch damit zusammenhängen? Vielen Dank für Ihren Rat. Liebe Grüße
Liebe A., es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass sich Kinder in diesem Alter solche essentiellen Gedanken machen, besonders natürlich wenn es einen konkreten Anlass wie z.B. einen Todesfall in der Familie gab. Und natürlich darf es dann mal traurig sein und man soll auch ganz offen damit reden. Natürlich in kindgerechten "Bildern". Hellhörig muss man nur werden, wenn diese Gedanken das Leben eines Kindes bestimmen und seinen Alltag einschränken. Dann sollte man unbedingt fachliche Hilfe in Anspruch nehmen. Alles Gute!
Muschelnudel
Hallo. Ich kenne das aus meiner Kindheit. Ich denke das hängt damit zusammen. Ist eure Familie sonst stabil? Der Papa liebevoll oder gibt es da Probleme? Dein Kind braucht jetzt eure Sicherheit, das hilft! Ich denke es wäre gut wenn du dich mit deinem Anliegen heute an den Kinderpsychologen Dr Nohr hier im Forum wendest. Das ist heute offen.